Betriebswirtschaftslehre (238 Titel)
Ziegele, Frank
Budgetierung und Finanzierung in Hochschulen
Verlag: Waxmann
Vor dem Hintergrund der Gewährung finanzieller Freiheiten von dezentralen Wissenschaftseinheiten und Entscheidungsträgern werden Budgetierung und Finanzierung als Elemente des New Public Management (NPM) begründet. Nach den grundlegenden Begriffsklärungen werden unterschiedliche staatliche Modelle der Haushaltsglobalisierung und der Mittelvergabe verglichen. Dadurch werden die staatlichen Rahmenbedingungen verdeutlicht und typisiert, innerhalb derer ein Gestalter von Budgetierungs- und Finanzierungsmodellen sich bewegen kann. Zu den externen Rahmenbedingungen kommen die internen hinzu: Die Strategie der Wissenschaftseinrichtung im Spannungsfeld zwischen Profilbildung, Einnahmenmaximierung und Diversifizierung der finanziellen Basis liefert die Grundlage für konkrete Budgetierungsmodelle. Der Zusammenhang zwischen Strategie und operativer Umsetzung wird an Beispielen verdeutlicht.
Ewers, Eyko; Hoff, Ernst H
Arbeit als Lebensinhalt?
Verlag: Waxmann
In einer explorativen Studie geht es um junge Gründer und Beschäftigte in kleinen IT-Startup-Firmen, die im Brennpunkt des Strukturwandels der Arbeit stehen. Dieser Wandel erfordert ein Handeln, das mit Blick auf den Arbeitsalltag ebenso wie mit Blick auf die gesamte Berufsbiographie in immer stärkerem Maße an den Imperativen des Marktes, an ökonomischer Effizienz sowie an Forderungen nach Autonomie, Selbstverantwortung, Selbstkontrolle, Selbstmotivation, nach fachlich-professionell hohen Qualitätsstandards, nach Flexibilität und nach permanenter Lern- und Innovationsbereitschaft ausgerichtet ist. Hier wird anhand umfangreicher Interviews danach gefragt, in welchem Maße die persönlichen Strebungen, Ziele und Orientierungen der Gründer und Mitarbeiter von IT-Firmen solchen Anforderungen entsprechen.
Weiter werden Ergebnisse zur zentralen Fragestellung im Titel dieses Bandes mitgeteilt: Für die Mehrzahl der hier untersuchten jungen Erwachsenen ist die Arbeit offensichtlich der zentrale Lebensinhalt; die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit, Berufs- und Privatleben scheinen sich vollständig aufzulösen. Aber lässt sich eine solche Form der extrem arbeitszentrierten und entgrenzten Lebensgestaltung auf Dauer durchhalten? Kollidiert diese Lebensform nicht mit festen Partnerschaften und mit dem Wunsch nach Kindern? Zu solchen Fragen lassen sich erste Antworten formulieren: So sind es vielfach Konflikte in den IT-Firmen sowie individuelle Zielkonflikte, die zu einer Relativierung der entgrenzten Lebensgestaltung, zu einem stärkeren Gewicht des Privat- und Familienlebens neben der Arbeit und zu unterschiedlichen Lebensgestaltungsformen bei Frauen und Männern führen.
Singh, Anoop
Policy Environment and Regulatory Reforms for Private and Foreign Investment in Power Sector Developing Countries. A Case of the Indian Power Sector
Verlag: Amani International Publishers
Excerpt (Preface) Electricity, one of the key infrastructure sectors, plays a very important role in socio-economic development of a country. Developing countries with significant gap in the provision of electricity have attempted to provide a conducive environment for investment in the power sector. Initiatives towards the same are evident in terms of opening up the sector for private and foreign investment, setting up of independent regulatory institutions and bringing regulatory and policy changes to enhance competition in the sector. However, scope, pace and sequence of such reforms varies across countries.
This book provides a detailed overview of the reform process in the electricity sector in India since the early 1990s, highlighting the key policy changes that have led to opening up the sector for investment and competition in generation, transmission and the distribution segments.
This book also provides an insight into in the reform process, through a comparative assessment, adopted in key developing economies including Argentina, Brazil, China (PRC), India, Mexico and Thailand. While the book does not attempt a comprehensive analysis of the way process of power reform has influenced private investment in the power sector in developing countries. This book would be useful for research scholars, advanced graduate students in economics, multi-lateral institutions, policy makers and regulators in India as well as other developing countries, who are embarking on a path to reform the power sector. The inferences derived from the research results presented here should help policy makers, development intuitions as well as regulatory institutions in choosing an appropriate path to reform as per the country specific conditions and help attract greater private investment in the sector.
Singh, Sanjay Kumar
Productivity, Cost Structure, and Pricing in Urban Bus Transport - A Case Study of Urban Bus Companies in India
Verlag: Amani International Publishers
Cities play a vital role in economic growth and prosperity. Sustainable development of cities largely depends upon their physical, social and institutional infrastructure. In this context, the importance of transportation system is paramount. Urban transportation is probably the single most important component instrumental in shaping urban development and urban living. While urban areas may be viewed as engines of growth, urban transport is, figuratively and literally, the wheel of that engine. As cities expand to the point where walking can no longer satisfy the mobility requirements of the people, public transport becomes the major mode of transportation. Until recently the main function of public transport was to satisfy the individual needs of the less affluent members of the society. Now, it is required to attract all segments of the society to provide congestion relief and environmental preservation. Productivity improvement and efficiency in the public transport system must be concerned not only with keeping costs down, but also with providing a flexible framework within which all income groups can use public transport with confidence and convenience.
In this present scenario, tackling the problem of financial crisis appears to be the biggest challenge for urban bus transport operators. This book tries to address this issue by analyzing, both theoretically and empirically, the productivity, cost structure, and pricing in publicly owned urban bus companies in India. The book requires familiarity with mathematical and quantitative techniques. It attempts to clarify the relationships between the techniques which have become commonplace in applied work and their underlying theoretical origins. The book is meant to be useful to professionals who are connected to the transport sector. It will also interest final year undergraduate and postgraduate students of transport engineering, transport planning and transport economics, as well as students of public finance, public sector economics and economic theory who are looking for examples of applications of their subjects.
Herausgeber : Barthel, Erich; Hanft, Anke; Hasebrook, Joachim
Integriertes Kompetenzmanagement im Spannungsfeld von Innovation und Routine
Verlag: Waxmann
Trotz der in der Finanzkrise (wieder) deutlich gewordenen Erkenntnis, dass auch Innovationen nicht automatisch mit Erfolg verknüpft sind, ist die Bedeutung von Innovationen für den Industrie- und Dienstleistungsstandard ungebrochen. Kompetenzen und ein effektives Kompetenzmanagement sind dabei unabdingbare Voraussetzungen für die Innovationsfähigkeit von Unternehmen.Mit dem Tagungsband „Integriertes Kompetenzmanagement im Spannungsfeld von Innovation und Routine“ wird eine für Innovationsfähigkeit notwendige Brücke zwischen den Kompetenzebenen Individuum, Team und Organisation geschlagen. Besondere Beachtung finden die für das Kompetenzmanagement relevanten Aspekte Diversity Management und Dynamic Capabilities. Im Spannungsfeld von Innovation und Routine werden sowohl Probleme wie auch mögliche Lösungsansätze in Bezug auf die Entwicklung von Innovationsfähigkeit in Unternehmen aufgezeigt.
Ley, Thomas
Objektive Hermeneutik in der Polizeiausbildung.
Verlag: Duncker & Humblot
Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit ist die Frage, wie es gelingen kann, eine Soziologie zu lehren, die geeignet ist, auszubildende Polizeibeamte angemessen auf den Kernbereich ihrer späteren Berufstätigkeit, die Intervention bei existenziellen Krisenfällen vorzubereiten und die Ausprägung eines für diese Aufgabenwahrnehmung angemessenen Habitus zu fördern. Der Autor verdeutlicht dies am Handlungsbereich des Polizeinotrufs. Dieser ist nicht nur schutzpolizeilich bedeutsam und bietet sich von daher für eine praxisnahe Ausbildung an, er ist überdies auch organisationsintern relativ gut protokolliert und überschaubar und eignet sich daher methodisch gut für eine sequenzanalytische Rekonstruktion.
Thomas Ley gibt mit seiner Arbeit einen Einblick in die spezielle Problematik soziologischer Lehre in der Polizeiausbildung. Zugleich liegt damit erstmalig das empirisch geprüfte Modell einer vollständigen Umsetzung der objektiven Hermeneutik in die Praxis vor.
Balke, Nils J.
Fuzzy Agency-Theorie.
Verlag: Duncker & Humblot
Erstmalig werden Konzepte der Fuzzy Set-Theorie auf Problemstellungen der Agency-Theorie angewendet. Die Agency-Theorie analysiert u. a. Auftraggeber-Auftragnehmerbeziehungen, in denen Informationen ungleich verteilt sind. Es werden Verträge, Entlohnungs- bzw. Controllingsysteme entwickelt, die für den Auftraggeber vorteilhafte Ergebnisse erzielen. In diesen Situationen existieren Sachverhalte, die nur vage bzw. unscharf (fuzzy) beschreibbar sind.
Der Autor bezieht diese vagen Informationen erstmals in die Analyse der Auftraggeber-Auftragnehmerbeziehungen ein und entwickelt ökonomische Modelle, welche die vorhandenen Informationsstände realitätsnah abbilden. In zwei zentralen Grundproblemen der Agency-Theorie werden die Auswirkungen von vagen Informationen analysiert. Die ermittelten Vertrags- bzw. Entlohnungssysteme zeigen, wie die vagen Informationen Entlohnungsbestandteile beeinflussen und welche zusätzlichen Aktionsmöglichkeiten sich für die Vertragspartner ergeben.
Der Verfasser eröffnet mit der Fuzzy Agency-Theorie einen vielversprechenden Weg, wie neue Erkenntnisse zur Gestaltung von Entlohnungssystemen gewonnen werden können.
Stolle, Sven Ole
Das Thema Sicherheit in der deutschen Anzeigenwerbung für Automobile.
Verlag: Duncker & Humblot
Vor dem Hintergrund eines sich verschärfenden Produkthaftungsrechts und der zunehmenden Sensibilisierung der Käufer für Produktsicherheit wird analysiert, wie die Automobilindustrie mit dem Thema Sicherheit in der Werbung umgeht. Die Automobilhersteller beeinflussen durch die Entscheidung für oder gegen das Thema Sicherheit und durch dessen Formulierung in der Werbung das sicherheitsrelevante Verhalten der Konsumenten.
Eine deskriptive Analyse der deutschen Automobilwerbung macht den ersten Problemkreis des Autors aus. Anhand einer Inhaltsanalyse werden die folgenden Fragen beantwortet Welchen Stellenwert nimmt das Thema Sicherheit in der deutschen Anzeigenwerbung für Automobile ein? Wie wird das Thema Sicherheit formuliert? Die Antworten begründen einen empirischen Befund, der eine Lücke in der deskriptiven Werbeforschung schließt. Der zweite Problemkreis geht über eine Bestandsaufnahme der Botschaftsgestaltung hinaus. Anhand von Zweckmäßigkeitsüberlegungen werden rund 50 Hypothesen über Gründe für die vorgefundene Gestaltung der Werbebotschaften abgeleitet.
Ein Hypothesentest zeigt, ob die Automobilindustrie diesen Zweckmäßigkeitsüberlegungen folgt oder nicht.
Osterloh, Jan
Outsourcing von Sekundären Servicebereichen.
Verlag: Duncker & Humblot
Das Outsourcing von internen Servicebereichen wie IT, Gebäudemanagement oder Fuhrparkverwaltung hat in den vergangenen Jahren sowohl in der Praxis wie in der Theorie für Aufsehen gesorgt. In der Praxis ist ein anhaltender Boom des Outsourcings festzustellen.
Aus theoretischer Sicht stellt Outsourcing einen typischen Anwendungsfall für die Theorie der Unternehmung dar. Dabei ist festzustellen, dass insbesondere institutionenökonomische Ansätze die spezifischen Nachteile des Outsourcings erklären können, nicht jedoch die spezifischen Vorteile. Der Autor nimmt diesen Widerspruch zwischen Theorie und empirischer Erfahrung auf und sucht auf ökonomischer Basis nach theoretischen Erklärungen des Phänomens.
Nach einer einführenden Charakterisierung und ökonomischen Interpretation von Servicebereichen sowie des Outsourcings stellt Stefan Osterloh die einschlägige empirische Literatur dar. Es zeigt sich, dass Kosteneinsparungen als dominantes Motiv des Outsourcings anzusehen sind. Die dafür angeführten Erklärungen erscheinen jedoch - v. a. angesichts der arbeitsrechtlichen Gesetzgebung - nur beschränkt plausibel. Daher werden im Weiteren aus theoretischer Perspektive institutionenökonomische Ansätze auf ihre Erklärungskraft hin untersucht. Jedoch finden sich auch hier kaum Anhaltspunkte für eine Vorteilhaftigkeit des Outsourcings.
Jan Osterloh stellt vor diesem Hintergrund einen eigenen Ansatz vor, in dem kognitionstheoretische Argumente in die Agenturtheorie integriert werden. In der Tradition der Spezialisierungseffekte wird dabei v. a. auf die Kontrollfähigkeit eines Prinzipals abgestellt, die maßgeblich durch das Wissen über Produktionsabläufe bestimmbar ist. Mit Hilfe dieses Ansatzes lässt sich eine notwendige Bedingung für die Vorteilhaftigkeit des Outsourcings demonstrieren.
Herausgeber : Milbradt, Georg / Ingolf Deubel (Hrsg.)
Ordnungspolitische Beiträge zur Finanz- und Wirtschaftspolitik.
Verlag: Duncker & Humblot
Am 6. April 2004 vollendet Professor Heinz Grossekettler sein 65. Lebensjahr. Zu diesem Anlass widmen ihm Freunde, Schüler und wissenschaftliche Wegbegleiter diese Festschrift.
Heinz Grossekettler hat sich in seiner wissenschaftlichen Laufbahn mit einem breiten Spektrum volkswirtschaftlicher Probleme und Fragen beschäftigt. Dabei hat er stets besonderen Wert auf eine konsequente theoretische und ordnungspolitische Fundierung gelegt und auch den Anspruch auf praktische Verwertbarkeit erhoben. Die Beiträge dieser Festschrift spiegeln das sehr breit gefächerte Interessenspektrum sowie die besonderen Ansprüche des Jubilars wider.
In den unterschiedlichen Themenblöcken des Bandes werden deshalb zumeist grundsätzliche Fragestellungen und auch aktuelle finanzpolitische Probleme diskutiert. Im stabilisierungspolitischen Teil reicht das von theoretischen Wirkungen staatlicher Defizite in einer Währungsunion über die Implikationen verschiedenartiger Differenzierungen von konjunkturellen und strukturellen Defiziten bis hin zur Einschätzung der Stärken und Schwächen des Europäischen Stabilitäts- und Wachstumspaktes. Im steuerpolitischen Bereich werden Fragen nach der Stellung der Energiebesteuerung im Steuersystem, nach der ökonomischen Rechtfertigung einer Bodenwertzuwachssteuer sowie die aktuellen Reformoptionen der Gewerbesteuer diskutiert.
Im ersten Beitrag des ordnungs- und wettbewerbspolitischen Teils wird eine sorgsame Differenzierung von Angst und Furcht sowie deren Rolle in unterschiedlichen Freiheitsregimes vorgenommen. In den weiteren Beiträgen diskutieren die Autoren grundsätzlich die zunehmende Wirkungslosigkeit prozesspolitischer Maßnahmen in komplexen Volkswirtschaften und das Interaktionsverhältnis von Politikern und Fachspezialisten einerseits und Journalisten andererseits. Darüber hinaus findet eine kritische Diskussion über die Nutzen und Kosten vertikaler Preisbindungsverbote statt.
Primär anwendungsorientiert sind der Finanzausgleichsblock, in dem die Bedeutung des Solidarpaktes für die Entwicklung der neuen Länder sowie Möglichkeiten zur Verstetigung der Zuweisungen der Länder an die Kommunen dargestellt werden, und die umweltpolitischen Beiträge, die die globalen klimaschutzpolitischen Verhandlungen und den von der EU geplanten Zertifikatehandel kritisch erörtern.
Herausgeber : Rauscher, Anton (Hrsg.)
Die Bedeutung der Religion für die Gesellschaft.
Verlag: Duncker & Humblot
Der vorliegende Band enthält die Referate des 7. Deutsch-Amerikanischen Kolloquiums vom 11. bis 16. Juli 2002, veranstaltet von der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle Mönchengladbach sowie der School of Philosophy der Catholic University of America, Washington DC.
Die Autoren beobachten, analysieren und bewerten eine Entwicklung in den USA und Deutschland, derzufolge die Religion zunehmend aus allen staatlichen Einrichtungen und der gesellschaftlichen Öffentlichkeit verdrängt wird. Dies geschieht unter Berufung auf die weltanschaulich-religiöse Neutralität des Staates und die pluralistische Gesellschaft.
Das religiöse Bewußtsein in den USA, das alle gesellschaftlichen Lebensbereiche prägt, läßt sich bis zu den Vätern der amerikanischen Verfassung zurückverfolgen. "In God we trust" - auf jeder Dollarnote präsent -, die Vereidigung des neu gewählten Präsidenten, bei der abwechselnd ein Katholik, ein Protestant und ein Jude das Gebet sprechen, die Eröffnung jeder Plenarsitzung des amerikanischen Kongresses und der Sitzung des "Supreme Court" mit einem Gebet - nach mehr als zweihundert Jahren soll dies mit der amerikanischen Verfassung nicht mehr vereinbar sein.
In Deutschland konstatieren die Autoren in ihren Beiträgen mit Blick auf den hessischen Schulgebetsstreit, das Kruzifix-Urteil des Bundesverfassungsgerichts (1995), den Kampf gegen die Abtreibung, die Probleme der Bioethik und Gentechnik eine ähnliche Entwicklung. Bei Neuinterpretationen des Grundgesetzes wird dem Prinzip der Gleichheit eine außerordentlich hohe Priorität in allen Lebensgebieten zugestanden. Die Gleichheit vor dem Gesetz schlägt in Gleichmacherei um. So besteht die Gefahr, die für die Christen maßgebliche Schöpfungswirklichkeit dem "demokratischen" Anspruch auf Gleichheit zu opfern. Die Beiträge machen deutlich, zu welchem Verlust dies für Staat und Gesellschaft führen würde, wenn Religion aus dem öffentlichen Leben verdrängt und zur Privatsache degradiert würde.
Herausgeber : Hofer, Markus B. / Hans-Helmut Kotz / Diethard B. Simmert (Hrsg.)
Geld- und Wirtschaftspolitik in gesellschaftlicher Verantwortung.
Verlag: Duncker & Humblot
Mit der vorliegenden Gedächtnisschrift ehren Freunde, Weggefährten und Schüler Professor Dr. Karl-Heinz Ketterer, der bis 2003 im Verbund des Instituts für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung an der Universität Karlsruhe tätig war. Der Band fasst seine Arbeitsschwerpunkte sowie sein Grundverständnis für Gerechtigkeit und gesellschaftliche Verantwortung zusammen. Gewürdigt werden die Verdienste eines engagierten Wissenschaftlers, der gerade den Zusammenhang zwischen Wirtschafts- und Geldpolitik immer wieder zum Thema seiner ökonomischen Analysen gemacht hat. Karl-Heinz Ketterer hat Lehre und Praxis stets in enger Verbindung gesehen. Seine Zeit bei der Deutschen Bundesbank war hier sicherlich prägend. Der Konnex zwischen Theorie und Anwendung spiegelt sich auch in den umfangreichen Veröffentlichungen wider. Exemplarisch sei an dieser Stelle auf seine Arbeiten zu Tobins q sowie die Projekte und Beiträge zum Thema elektronisches Geld verwiesen.
Luchtmeier, Hendrik
Dollarisierung und Euroisierung.
Verlag: Duncker & Humblot
Der Autor bietet eine umfassende Darstellung des Themas und hat dafür eine erhebliche Menge Spezialliteratur zu den einzelnen Aspekten ausgewertet. Er befaßt sich sowohl mit der vollkommenen Dollarisierung/Euroisierung von Volkswirtschaften (D/E-Systeme) als auch mit Parallelwährungssystemen. Es gelingt ihm, die zahlreichen Bausteine zu einer konsistenten Gesamtschau zusammenzufügen.
Ein besonders wichtiges Einzelergebnis liefert die empirische Analyse der Auswirkungen von D/E-Systemen auf das Niveau der Arbeitslosigkeit. Hendrik Luchtmeier belegt, daß diese Währungssysteme mit deutlich höherer Arbeitslosigkeit einhergehen als flexible Wechselkurssysteme oder Systeme mit weicher Wechselkursfixierung. Hervorhebenswert ist zudem die außerordentlich leichte Lesbarkeit der Arbeit.
Kramer, Rolf
Die postmoderne Gesellschaft und der religiöse Pluralismus.
Verlag: Duncker & Humblot
Auf die wirtschaftliche Entwicklung des 20sten Jahrhunderts, die in der Industriegesellschaft der Moderne ihren Höhepunkt gefunden hat, folgt heute die postmoderne Informations- und Kommunikations-Gesellschaft. Diese wird durch zwei Grundströmungen gekennzeichnet Durch eine fortschreitende Säkularisierung und durch ein Aufkommen neuer religiöser Formen. Das führte in den vergangenen Jahrzehnten zu einer Verweltlichung religiöser Vorstellungen und Glaubensinhalte. Je stärker sich die kulturelle Vielfalt in einer Gesellschaft entwickelt, um so mehr entfaltet sich die Einstellung zu den Religionen. Die damit verbundene Entkirchlichung vollzieht sich im Zusammenhang mit der Entchristlichung eines großen Teils der Bevölkerung.
Mit dem Ende der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts hat in der Bundesrepublik Deutschland der Prozess der Säkularisierung vieler Institutionen u. a. von Kirche, Ehe und Familie eingesetzt. Andererseits haben sich neue Phänomene von Religion und Frömmigkeit etabliert. Unterschiedliche religiöse Antworten finden immer mehr Anhänger. Kirchliche Bezüge sind in diesen Werteverlust mit einbezogen. Inmitten säkularer Entwicklung haben sich neue Zentren von Spiritualität und Religiosität gebildet. Die Gesellschaft muss sich mit den Wertorientierungen ihrer Mitglieder auseinandersetzen. Ethik versteht sich als wissenschaftliche Reflexion darüber. Die Zeit der großen Entwürfe aber ist vorbei. Dennoch stellt sich die Wert-Frage weiterhin, zumal wir in einer pluralistischen Gesellschaft leben und damit in einer Vielzahl von religiösen Gruppierungen und anderen Interessenvereinigungen.
Minuth, Thorsten
Führungssysteme der Europäischen Aktiengesellschaft (SE).
Verlag: Duncker & Humblot
Die Wahl der geeigneten Rechtsform stellt Unternehmen vor ein vielschichtiges Entscheidungsproblem. Dabei rücken Corporate Governance-Aspekte, angetrieben durch die aktuell aufgeladene Debatte um eine ordnungsgemäße Unternehmensführung, zunehmend in den Mittelpunkt. Die Entscheidung für eine bestimmte Rechtsform verlangt daher mehr denn je eine gründliche Begutachtung des Rechtsrahmens unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten.
Mit der Europäischen Aktiengesellschaft (SE) steht seit kurzem eine gemeinschaftsrechtliche Gesellschaftsform zur Verfügung, die aufgrund ihrer rechtsvergleichenden Besonderheiten den Binnenmarkt für Gesellschaftsformen, insbesondere in Deutschland, zu beleben verspricht. In diesem Zusammenhang bilden vor allem die Torso-Regelung, die monistische Unternehmensverfassung und das verhandlungsorientierte Mitbestimmungsregime der SE Neuerungen, deren Auswirkungen sich nicht unbedingt auf den ersten Blick erschließen. Aus Sicht der Unternehmen dürfte unterdessen die Frage drängen, welche konkreten Vorteile mit dieser neuen Rechtsform verbunden sind. Thorsten Minuth widmet sich dieser facettenreichen Fragestellung ausführlich und am Beispiel der Führungssysteme der SE. So wird u. a. der Frage nachgegangen, ob sich im Kontext des deutschen Unternehmensrechtes eine dem U.S.-amerikanischen Board-Modell vergleichbare Führungsorganisation bei Wahl der Europäischen Aktiengesellschaft nunmehr etablieren lässt.
In einer detaillierten Untersuchung zeigt der Autor zunächst die zahlreichen gesellschaftsrechtlichen, mitbestimmungsrechtlichen und konzernrechtlichen Implikationen auf, die sich vor dem besonderen Hintergrund einer SE mit Sitz in Deutschland für ihre Spitzenorganisation ergeben. Er unterzieht darüber hinaus die Führungssysteme der SE einem Vergleich mit den Verfassungen der deutschen Aktiengesellschaft sowie der U.S.-Corporation, stellt die beiden Systemalternativen wertend einander gegenüber und arbeitet Empfehlungen für die Ausgestaltung der monistischen und der dualistischen Verfassung heraus.
Gawel, Erik / Christopher Schmidt
Finanzwissenschaftliche Probleme der Gebührenfinanzierung von Verkehrsinfrastruktur nach dem Fernstraßenbauprivatfinanzierungsgesetz (FStrPrivFinG).
Verlag: Duncker & Humblot
Die Verfügbarkeit von qualitativ guten und vernetzten Verkehrswegen ist ein wichtiger Standortfaktor für Deutschland. Angesichts leerer öffentlicher Kassen werden private Finanzierungsmodelle für den Fernstraßenbau immer wichtiger. Mit dem Fernstraßenbauprivatfinanzierungsgesetz (FStrPrivFinG) wurde 1994 die gesetzliche Grundlage zur Anwendung eines Betreibermodells (F-Modell) im Bundesfernstraßenbau gelegt. Danach können der Bau, die Erhaltung, der Betrieb und die Finanzierung an Private übertragen werden. Zur Refinanzierung erhalten diese das Recht zur Erhebung von Mautgebühren. Die bisherigen Erfahrungen mit F-Modellen sind jedoch ernüchternd. Vor diesem Hintergrund analysiert das vorliegende Werk aus finanzwissenschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Sicht die Tauglichkeit des Mautgebühren-Ansatzes im FStrPrivFinG zur Realisierung privat finanzierter Verkehrsprojekte anhand der konkreten Praxiserfahrungen der letzten 15 Jahre.
Hierzu werden eine Analyse der bisherigen Erfahrungen mit der Nutzerfinanzierung von Verkehrsinfrastruktur und die Erarbeitung eines Anforderungsprofils an ein rentables Mautmodell für die gegebenen deutsch-europäischen Rahmenbedingungen vorgenommen. Eine kritische Analyse der grundsätzlichen Leistungsfähigkeit des herrschenden Gebührenrechts für private Mautsysteme, eine konkrete Hemmnisanalyse der bisherigen F-Modelle sowie betriebswirtschaftlich-kalkulatorische Empfehlungen für ein rentables Mautsystem stehen im Mittelpunkt der Untersuchung. Die Autoren machen deutlich, dass die bisherigen Instrumente der Privatfinanzierung von Verkehrsinfrastruktur bei weitem nicht ausreichen.
Bergmann, Rouven
Gestaltung von Anreizsystemen zur Steuerung von Innovationsprozessen.
Verlag: Duncker & Humblot
Die Entwicklung von Produkten und die Umsetzung von Kundenwünschen führen nicht selten zu Konflikten zwischen ökonomischer Notwendigkeit und kreativ-technischen Möglichkeiten. Für das Controlling ergibt sich daraus die Anforderung, ein Steuerungsinstrumentarium zu entwickeln. Rouven Bergmann greift diese in der Literatur bislang wenig beachtete Aufgabe des Controlling auf und untersucht die Gestaltung von Anreizsystemen, die den F&E-Projektleiter zu zielkonformem Verhalten motivieren. Die Grundidee des Anreizsystems besteht darin, finanzielle und nicht-finanzielle Kennzahlen eines Werttreibermodells mit der erfolgsabhängigen Entlohnung zu verbinden und so die Anbindung der operativen F&E-Tätigkeit an die finanziellen Unternehmensziele zu gewährleisten. Zur Analyse dieser Fragestellung wird ein Principal-Agent-Modell aufgestellt. Dies ermöglicht die Analyse spezifischer Entscheidungssituationen. Diese unterscheiden sich nach der Tiefe des steuernden Eingriffs in die Handlungsautonomie des Projektleiters und hängen von der Fähigkeit der steuernden Instanz ab, operationale Ziele zu formulieren.
Herausgeber : Cernavin, Oleg / Martin Führ / Martin Kaltenbach / Friedrich Thießen (Hrsg.)
Cluster und Wettbewerbsfähigkeit von Regionen.
Verlag: Duncker & Humblot
Wettbewerbsfähigkeit, so stellen immer mehr Unternehmen fest, hängt in einer globalen Welt zunehmend auch von der Qualität des Umfeldes in der Region ab. Entsprechend kümmern sich wieder mehr Wissenschaftler, Wirtschaftsförderer und Unternehmen um die Region und um die spezifischen Bedingungen des Wachstums in Regionen. Dabei spielt für die Wettbewerbsfähigkeit der Begriff des "regionalen Wirtschaftsclusters" eine zunehmend wichtige Rolle. Die Clusterperspektive wurde vor allem von Michael Porter und seinem Mitarbeiter Claas van der Linde in die Diskussion eingebracht. Offensichtlich sind die Regionen im globalen Wettstreit im Vorteil, die starke Wirtschaftscluster besitzen.
In dem Band "Cluster und Wettbewerbsfähigkeit von Regionen" stellt Claas van der Linde Ergebnisse einer Cluster-Meta-Studie vor, an der er gemeinsam mit Porter arbeitet. Die anderen Autoren diskutieren die Vor- und Nachteile der Cluster-Perspektive. Welche Belege gibt es für die Wettbewerbsvorteile durch Cluster? Ist die Cluster-Perspektive nicht eher eine vorübergehende Modeerscheinung? Welche Beispiele gibt es für den Nutzen von Clustern? Was sind die tatsächlichen Potenziale eines Clusters? Wie können Cluster gefördert und entwickelt werden?
Gutzeit, Walter
Wirtschaftssysteme in der Entwicklung.
Verlag: Duncker & Humblot
Walter Gutzeit setzt sich in seiner Arbeit mit der Frage auseinander, ob die bekannten gesamtwirtschaftlichen Organisationsformen für heutige Problemlösungen noch ausreichen und welche Möglichkeiten es gibt, hierauf befriedigende Antworten zu geben. Dabei überprüft er die These der Sinnhaftigkeit einer allgemein zu konzipierenden Ordnungstheorie.
Der Autor versucht zunächst, nicht-ökonomische Aspekte der Religion, Ideologie, Ethik, staatlicher Aktivitäten und der Bevölkerungsentwicklung mit in die Untersuchung einzubeziehen. Damit wird die Trias von Ethik, Politik und Ökonomik im Sinne der aristotelischen Philosophie, die sich seit A. Smith eigenständig und auseinander entwickelt hatte, wieder zusammengeführt. Sie stellt eine Art Wiedergeburt von Politik und Ökonomie dar, so wie sie uns aus der "Politischen Ökonomie" bekannt ist. Dies wird begründet mit der Vorstellung, dass die Entscheidung darüber, was wir eigentlich wollen, von Wertvorstellungen abhängt.
Anschließend werden dann die uns bekannten ordnungstheoretischen, historischen und institutionellen Denkstile kritisch analysiert. Fazit der Untersuchung ist die Erkenntnis, dass es aufgrund sich ständig wandelnder Lebens- und Ordnungs- bzw. Organisationsformen nicht möglich sein wird, eine allgemeine - zeitunabhängige - Ordnungstheorie zu entwickeln. Gleichwohl bietet der Verfasser als Versuch ein Regelungssystem an, um reale Wirtschaftsabläufe zu organisieren und zu steuern.
Hense, Andreas
Handelsregeln bei Preisschwankungen an Börsen.
Verlag: Duncker & Humblot
An vielen Börsen weltweit kann der Handel bei hoher Volatilität und drohenden Kursstürzen durch die Auslösung von so genannten Circuit Breakern temporär unterbrochen oder beschränkt werden. Diese Regeln modifizieren während ihrer Aktivierung vorübergehend den regulatorischen Rahmen des Börsenhandels und sollen einen unkontrollierten Marktzusammenbruch verhindern. Gestützt auf die Aussagen einer Vielzahl mikrostrukturtheoretischer Modelle präsentiert der Autor ein umfassendes, empirisch belegtes Bild zur Wirkungsweise von Circuit Breakern. Insgesamt lässt sich ihre Effizienz weder theoretisch noch empirisch nachweisen. Die Untersuchung der Auslösung der Circuit Breaker an der NYSE im Oktober 1997 zeigt, dass die Handelseinschränkungen im Vorfeld von volatilitätssteigernden Magneteffekten begleitet wurden und die Unsicherheit der Marktakteure nachhaltig erhöht haben. Statt die Marktbedingungen zu verbessern, hat ihre Aktivierung zur Entstehung bzw. Verstärkung von Ineffizienzen beigetragen.
Heyser, Hartwig
Bestimmungsgründe des Büromietzinses.
Verlag: Duncker & Humblot
Der Immobilieninvestmentmarkt Deutschland wird seit wenigen Jahren neu und intensiv von internationalen Investoren entdeckt. Dabei werden zunehmend "erwartete künftige Erträge" in Form von Mietverträgen gekauft. Die Immobilie selbst tritt zunehmend in den Hintergrund. Gerade aber für die Bewertung der nachhaltigen Ertragskraft des "Vehicles" Immobilie fehlten bisher ausreichend empirische Mechanismen. In der Untersuchung wird ein einfaches Modell zur Bewertung der Mietpotenziale entwickelt.
Mit Hilfe dieses hedonischen Modells wird gezeigt, welche Faktoren des jeweiligen Objektes auf den Mietpreis wirken und wie hoch der Nutzen durch den Nachfrager bewertet wird. Anhand von Regressionsgleichungen werden bis zu 30 Einflussfaktoren je Objekt überprüft und direkt in anteiliger Miethöhe als Schattenpreis ermittelt. Dabei werden sowohl verschiedenste Lageparameter, technische Ausstattungs- und Designparameter sowie Preiszusammenhänge untersucht. Grundlage für die Untersuchung sind Primärdaten in einem Umfang von ca. 7000 Einzelwerten.
Das Modell kann in der praktischen Umsetzung dazu dienen, bei der Wertermittlung von Portfolios wie Einzelobjekten im Rahmen von z. B. SWOT-Analysen Schwachstellen in der Mietpreisermittlung aufgrund empirischer Methodik zu quantifizieren, statt wie bisher aufgrund von subjektiven Erfahrungswerten zu schätzen. Damit könnte die Datengrundlage bei der Wertermittlung erheblich fundierter werden. Die zunehmende Transparenz auf dem Gewerbeimmobilienmarkt wird den Einsatz solcher Verfahren künftig an Standorten mit guter Datenbasis erleichtern. In den USA sind bereits erste hedonische Preisstudien auf den Immobilienmärkten erfolgreich angewendet worden.
Herausgeber : Jenkis, Helmut (Hrsg.)
Freiheit und Bindung der Wirtschaft.
Verlag: Duncker & Humblot
"Die Freiheit darf also nicht zu einem Götzendienst werden, ohne Verantwortung, ohne Bindung, ohne Wurzel. Die Verbindung zwischen Freiheit und Verantwortung bedarf vielmehr der Ordnung" - das Credo Ludwig Erhards aus dem Jahr 1961 avancierte zum Leit- und Lebensmotiv Professor Dr. Dr. Bodo Gempers, der am 30. Januar 2006 seinen siebzigsten Geburtstag feierte.
In Jena geboren und dort zur Schule gegangen, hat Bodo Gemper den Übergang vom Dritten Reich zum Sozialismus in der SBZ/DDR und den Aufstand am 17. Juni 1953 erlebt. Den realen Sozialismus lernte er kennen, als er während des Studiums der Nationalökonomie zur Bewährung in die Produktion geschickt wurde. Er beschloß daraufhin, in die Bundesrepublik Deutschland zu flüchten. Hier schätzte er zunehmend nicht nur die Werte der Freiheit und der von Erhard durchgesetzten Sozialen Marktwirtschaft - seit 1972/73 vermittelte er als Hochschullehrer an der Universität Siegen Generationen von Studentinnen und Studenten die Grenzen der Freiheit und die Grenzen der Bindung der Wirtschaft. Als Ordnungspolitiker verwies Bodo Gemper immer wieder auf die von Erhard realisierte Soziale Marktwirtschaft als Leitbild.
Seine Kollegen der Universität Siegen und seine Freunde widmen ihm diese Festschrift. Sie erläutern und diskutieren verschiedene Facetten der Freiheit und der Bindung - oder der Verantwortung im Sinne Ludwig Erhards. Diese Aufsatzsammlung erörtert die Grenzen von Freiheit und Bindung in der Wirtschaft.
Herausgeber : Rauscher, Anton (Hrsg.)
Nationale und kulturelle Identität im Zeitalter der Globalisierung.
Verlag: Duncker & Humblot
Die Globalisierung, wie sie sich im Zuge der Epochenwende von 1989/90, der weltweiten Öffnung der Märkte, der neuen Kommunikationstechnologien und einer beschleunigten Mobilität herausgebildet hat, steht im Begriff, die Welt tiefreichend zu verändern. Soziale, wirtschaftliche, staatliche und kulturelle Identitäten und Vertrautheiten werden zunehmend in Frage gestellt.
Von diesen Befunden gehen die in diesem Band publizierten Beiträge aus. Dabei stellen sich Fragen in zwei Richtungen Wird die Globalisierung dazu führen, daß die Unterschiede und Besonderheiten zwischen den Nationen und Völkern immer mehr verschwinden? Welche kulturellen Kompetenzen sind erforderlich, um die Globalisierung im Sinne eines sozial verträglichen, wirtschaftlich erfolgreichen und damit möglichst gerechten Ausgleichs zu gestalten? Eine dritte durchgängige Perspektive des Bandes ist darin zu sehen, daß hier auch die religiösen, insbesondere christlichen Implikationen der Globalisierung eine ihnen zustehende Beachtung finden.
Die Beiträge gehen auf das 8. Deutsch-Amerikanische Kolloquium zurück, das auf Initiative der School of Philosophy der Catholic University, Washington DC, und der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle, Mönchengladbach, vom 12. bis 18. August 2004 in Detroit durchgeführt wurde.
Herausgeber : Aufderheide, Detlef / Martin Dabrowski (Hrsg.) in Verbindung mit Karl Homann / Christian Kirchner / Michael Schramm / Jochen Schumann / Viktor Vanberg / Josef Wieland
Markt und Wettbewerb in der Sozialwirtschaft.
Verlag: Duncker & Humblot
Die Sozialwirtschaft steht unter erheblichem Veränderungsdruck. Unter dem Eindruck fiskalischer Probleme und der Entwicklung einer europäischen Wettbewerbsordnung zieht sich der Staat zunehmend aus der (Zuwendungs-) Finanzierung zurück. Die traditionellen Anbieter sozialwirtschaftlicher Leistungen sehen sich wachsendem Wettbewerbsdruck durch gewinnorientierte private Unternehmungen ausgesetzt.
Wie gut aber kann dieser Wettbewerb funktionieren auf einem Markt, der sich im Vergleich zu anderen Märkten durch eine Reihe von Eigenheiten abgrenzt? Welche Auswirkungen hat die häufig fehlende Identität von Leistungsempfängern und Zahlern von Leistungen? Wie steht es um die enormen Schwierigkeiten der Leistungsmessung dort, wo es besonders auf Vertrauen und individuelle Zuwendung ankommt?
Optimisten gehen davon aus, dass dieser Markt grundsätzlich wie jeder andere funktioniere, während Skeptiker meinen, dass ein wettbewerbliches Angebot scheitern müsse. Die Autoren dieses Bandes gehen einen anderen Weg. Sie befassen sich mit der grundlegenden Frage, unter welchen Voraussetzungen der Wettbewerb in ausgewählten Bereichen der Sozialwirtschaft funktionieren kann und unter welchen Bedingungen dabei die traditionellen Träger sozialwirtschaftlicher Leistungen gerade angesichts der erwähnten Besonderheiten möglicherweise sogar Wettbewerbsvorteile ausspielen können.
Götz, Konrad
Freizeit-Mobilität im Alltag oder Disponible Zeit, Auszeit, Eigenzeit - warum wir in der Freizeit raus müssen.
Verlag: Duncker & Humblot
In der Freizeit ist unser Mobilitäts- und Verkehrsverhalten weit mehr von Wünschen und Lebensstilen bestimmt als von Notwendigkeiten. Doch wo liegen die Gründe und Motive? Welche Faktoren bestimmen das Verhalten? Eine Antwort auf diese Fragen bietet der Autor dieses Bandes - und zwar sowohl vor dem Hintergrund der sozialwissenschaftlichen Freizeitdiskussion als auch dem der Verkehrsentstehungs-Debatte. Dabei setzt der Verfasser die Befunde einer qualitativen empirischen Analyse durchgängig mit Ergebnissen der quantitativ-repräsentativen Forschung zu Freizeitmobilität ins Verhältnis.
Als zentrale Kategorien einer Verbindung zwischen Sozialwissenschaften und Verkehrsforschung werden die Begriffe soziale Erreichbarkeit und soziokulturelles Distanzverhalten eingeführt. Diese basieren auf einem nichtdeterministischen Verständnis von Raum, welches den Einfluss der symbolischen und soziokulturellen Dimensionen als wichtige Einflussgrößen des Handelns berücksichtigt und daraus den Schluss zieht, dass Raum aktiv angeeignet, gestaltet und genutzt wird. Damit wird deutlich, dass soziokulturelle Orientierungen Verhalten im Raum ebenso "hart" bestimmen wie Infrastruktur und Bauwerke, dass also die Rede von den sogenannten "weichen" Faktoren, mit denen sich die sozialwissenschaftliche Mobilitätsforschung auseinander zu setzen habe, verfehlt ist. Für die von Konrad Götz begründete Mobilitätsstilforschung wird damit erstmals eine Zielgruppentypologie vorgelegt, die unterschiedliche Raumsensibilitäten berücksichtigt.
Leßmann, Ortrud
Konzeption und Erfassung von Armut.
Verlag: Duncker & Humblot
Armut wird meist anhand des Einkommens gemessen. Diese Praxis wird seit längerem kritisiert. Zum einen besteht die Forderung nach einem multidimensionalen Konzept von Armut und zum anderen die nach einem ethischen Fundament. Der Lebenslage-Ansatz und der Capability-Ansatz versuchen beides zu leisten, indem sie Armut multidimensional konzipieren und als eingeschränkte Handlungsfreiheit verstehen. Die Ähnlichkeit der Ansätze scheint offensichtlich, doch eine Untersuchung darüber, wie weit die Ähnlichkeit geht, liegt erstmals mit dieser Arbeit vor. Da beide Ansätze in der (inter)nationalen Armutsberichterstattung eingesetzt werden, liegt besonderes Augenmerk darauf, welche Konzepte sie für die Erfassung von Armut entwickeln. Eine Einführung in die gängige Theorie zur Erfassung von Armut bildet die Grundlage der Studie. Im Hauptteil werden die zu vergleichenden Ansätze je für sich dargestellt
Der Lebenslage-Ansatz geht auf Otto Neurath zurück, Kurt Grelling hat ihn aufgenommen und neu interpretiert. Gerhard Weisser hat ihn als sozialpolitischen Ansatz bekannt gemacht. Erstmals wird mit dieser Arbeit der Einfluss von Grelling nachgezeichnet.
Der Capability-Ansatz wurde von Amartya Sen entwickelt. Martha Nussbaum gilt als zweite wichtige Vertreterin des Ansatzes, weicht aber in einigen Punkten von Sens Version ab.
Der Vergleich beider Ansätze bestätigt die behauptete Ähnlichkeit zwischen ihnen und offenbart zugleich Differenzen auch innerhalb der Ansätze. Die Autorin zeigt, dass der deutsche Lebenslage-Ansatz dem international diskutierten Capability-Ansatz verwandt ist, und vertieft das Verständnis beider.
Susanek, Alexander
Lieferbeziehungen, Lizenzvereinbarungen und Kaufoptionen als Instrumente zur Gestaltung effizienter Investitionsanreize in Joint Ventures.
Verlag: Duncker & Humblot
Joint Ventures stellen eine wichtige Kooperationsform in der Unternehmenspraxis dar. Bei ihrer Gründung sind in der Regel spezifische Investitionen erforderlich, die durch formale Verträge nur unvollständig abgesichert werden können. Als Konsequenz besteht die Gefahr von Hold-up-Situationen und damit verbundenen Anreizen zur Unterinvestition.
Alexander Susanek zeigt mit Hilfe eines formalen vertragstheoretischen Modells, unter welchen Bedingungen durch Lieferbeziehungen, Lizenzvereinbarungen und Kaufoptionen effiziente Investitionsanreize für die Muttergesellschaften erzielt werden können. Aus den Ergebnissen werden wichtige Erkenntnisse für die Bedeutung des Unterinvestitionsproblems in Joint Ventures und praktische Empfehlungen für die Gestaltung von Joint Venture-Vertragsbeziehungen abgeleitet.
Starp, Michael
Integriertes Risikomanagement im landwirtschaftlichen Betrieb.
Verlag: Duncker & Humblot
Vor allem die unbeeinflussbaren Preis- und Ertragsschwankungen bewirken, dass die Einkommen in der Landwirtschaft unsicher sind. Die Auswirkungen auf den Betrieb können jedoch durch das Anbauprogramm, die Lagerhaltung sowie durch den Abschluss von Liefer- und Warenterminkontrakten aktiv gesteuert werden.
In einem integrierten Ansatz entwickelt Michael Starp ein Entscheidungsunterstützungsmodell, um in Abhängigkeit vom Grad der Risikoaversion und der aktuellen Betriebs- und Marktsituation die optimale Handlungskombination zu finden. Die Wahrscheinlichkeitsverteilungen der Preise und deren Korrelationen werden auf der Grundlage historischer Zeitreihen durch stochastische Prozesse abgebildet. Berücksichtigung finden ferner die standortspezifischen Wahrscheinlichkeitsverteilungen der Erträge. Mit diesen Inputdaten simuliert Starp die gesamtbetriebliche Gewinnverteilung. Zielfunktion ist ein Risko-Wert-Modell, in dem als Risikokomponente der Ausfallerwartungswert und als Wertkomponente der Erwartungswert des Gewinns einfließt. Das Modell wird an zwei Beispielsbetrieben mit jeweils zwei Marktsituationen und unterschiedlicher Gewichtung der Risikokomponente angewendet und bewertet. Ferner vergleicht der Autor die Optimierungsergebnisse, wenn anstatt des Ausfallerwartungswertes die Varianz verwendet wird. Er führt auch einen Vergleich zur Erwartungsnutzentheorie durch.
Müller, Christoph
Mehrfachbewerbung.
Verlag: Duncker & Humblot
Wenn jene Person, die eine Dienstleistung nachfragt, selbst an deren Erbringung beteiligt ist, wird der Anbieter unter den Nachfragern möglichst nach dem Kriterium der Eignung auswählen wollen. Die Wettbewerbspolitik erhofft sich für die Hochschulen von einer Deregulierung derartiger Auswahlverfahren, dass die Anbieter ihr Profil schärfen und ihre Ressourcen effizient einsetzen. Konsequent dezentralisierte Auswahlverfahren bewirken allerdings eine wachsende Erfolgsunsicherheit der Bewerber. Diese verfolgen daher die Strategie der mehrfachen Bewerbung. Es entsteht eine Diskrepanz zwischen tatsächlicher und geäußerter Nachfrage, welche die Informationsprobleme sowohl auf Nachfrage- wie auf Angebotsseite verstärkt. Eine inferiore Endverteilung lässt sich bei konsequenter Dezentralität nur in ganz speziellen Bewerbungskonstellationen und nur bei einem hohen Verfahrensaufwand vermeiden; bestimmte Bewerber- und Hochschulgruppen werden strukturell benachteiligt. Der Verfasser macht zahlreiche Vorschläge für eine verstärkte Kooperation und Koordination in Angelegenheiten der Hochschulzulassung.
Herausgeber : Bessler, Wolfgang (Hrsg.)
Börsen, Banken und Kapitalmärkte.
Verlag: Duncker & Humblot
"Börsen, Banken und Kapitalmärkte" sind die Themen, die während der letzten 40 Jahre im Zentrum des wissenschaftlichen Schaffens von Prof. Dr. Hartmut Schmidt standen. Ihm ist dieser Band als Festschrift zu seinem 65. Geburtstag gewidmet. Hartmut Schmidt studierte an den Universitäten in Freiburg, Köln und Saarbrücken Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik und war anschließend Mitarbeiter am Institut für Geld-, Bank- und Börsenwesen von Prof. Dr. Wolfgang Stützel an der Universität des Saarlandes. Es folgte eine Professur an der Syracuse University in den USA. Seit 1974 forscht und lehrt Hartmut Schmidt an der Universität Hamburg und ist zudem Geschäftsführender Direktor des Instituts für Geld- und Kapitalverkehr.
In insgesamt dreißig Beiträgen werden aktuelle Fragestellungen des Bank- und Börsenwesens sowie der Kapitalmarktforschung aufgegriffen. Im ersten Teil "Börsen" werden mit Börsenstrukturen und Marktmikrostruktur die zentralen Forschungsgebiete des Jubilars aufgegriffen. Der zweite Teil "Banken" ist dem Management von Zins- und Bonitätsrisiken gewidmet. Der dritte Teil "Kapitalmärkte" behandelt die Gebiete Corporate Governance, Unternehmensfinanzierung sowie Termingeschäfte und reflektiert die vielfältigen Interessen und Forschungsgebiete von Hartmut Schmidt. Die Beiträge in der Festschrift eröffnen dem Leser viele neue Einsichten und Erkenntnisse und stellen ein insgesamt aufeinander abgestimmtes und geschlossenes Gesamtwerk dar. Unter den sechzig Autoren befinden sich international führende Wissenschaftler und Praktiker, die sich Hartmut Schmidt verbunden fühlen. Insgesamt hat diese Festschrift sowohl für die Forschung als auch für die Praxis eine besondere Relevanz.
Trautnitz, Georg
Normative Grundlagen der Wirtschaftsethik.
Verlag: Duncker & Humblot
Georg Trautnitz greift die Kontroverse über die systematischen Grundlagen der Wirtschaftsethik auf, die sich im Gegensatz zwischen der "Integrativen Wirtschaftsethik" von Peter Ulrich und der "Ethik mit ökonomischer Methode" von Karl Homann in paradigmatischer Schärfe zeigt.
Nach einer kritischen Diskussion und Gegenüberstellung beider Positionen entwickelt der Autor eigenständige Prinzipien der Wirtschaftsethik. Auf Grundlage transzendentalphilosophischer Argumente wird die konstitutive Funktion des Rechtsprinzips für die Interpersonalität und damit auch für jede Form ökonomischen Denkens und Handelns nachgewiesen Individuelle Rationalität ist ohne Recht nicht denkbar. Das Rechtsprinzip widersetzt sich dabei sowohl einer ethischen (Ulrich) als auch einer ökonomischen Reduktion (Homann). Als apriorische Bedingung menschlicher Existenz gestattet es vielmehr, das ökonomische Prinzip zu rechtfertigen und damit zugleich seine notwendigen Grenzen zu bestimmen. Im Ergebnis zeigt sich eine konstitutive Wirtschaftsethik, die auf Grundlage des Primats der praktischen Vernunft die systemische Logik der Ökonomie zugleich begründet und begrenzt.
Herausgeber : Heilemann, Ullrich / Claus Weihs (Eds.)
Classification and Clustering in Business Cycle Analysis.
Verlag: Duncker & Humblot
The analysis of cyclical macroeconomic phenomena is an important field of econometric research. In the recent past, research interests have de-emphasized quantitative forecasting exercises and have addressed the qualitative diagnosis of the relative stance of the economy regarding "upswing", "recession", or "boom" periods, i. e. the classification of the state of the economy into a limited number of discrete states. In this context the principal challenge is to reduce the multifaceted and sometimes abundant quantitative information about the business cycle to such qualitative statements in an efficient way. For more than six years this task was the focus of the project "Multivariate determination and analysis of business cycles" within the SFB 475 "Reduction of complexity in multivariate data structures", funded by the German Research Foundation (DFG).
The necessity for complexity reduction is, of course, not unique to business cycle analysis but is studied in many fields and in a number of ways. This broad interest in the reduction of problem dimensionality and in the appropriate combination of data and of theory caused the RWI Essen and the Statistical Department of the University of Dortmund in January 2002 to hold a workshop at the RWI Essen where the findings of this and similar projects were presented and discussed. The present publication collects revised versions of the papers presented at this workshop. Although the workshop took place some five years ago, these papers mark an importent juncture in the development of business cycle research.
Herausgeber : Hagemann, Harald (Hrsg.)
Ökonomie und Religion.
Verlag: Duncker & Humblot
Der vorliegende Band der Studien zur Entwicklung der ökonomischen Theorie vereinigt die überarbeiteten Referate der 24. Tagung des Dogmenhistorischen Ausschusses des Vereins für Socialpolitik an der Universität Oldenburg, die sich mit dem Verhältnis von Ökonomie und Religion auseinandersetzte. Während die moderne Wachstumstheorie lange Zeit die Rolle sogenannter "weicher" Faktoren vernachlässigte, haben u. a. das rasante Wirtschaftswachstum im konfuzianisch geprägten China sowie die Anschläge des 11. September 2001 durch islamisch-fundamentalistische Terroristen die wechselseitigen Einflüsse zwischen religiösen und ökonomischen Faktoren wieder in den Blickpunkt gerückt. Bereits vor einem Jahrhundert hatte Max Weber in seiner klassischen Studie "Die protestantische Ethik und der 'Geist' des Kapitalismus" sowie in nachfolgenden Schriften die Rolle der Religion in wirtschaftlichen Entwicklungsprozessen und modernen Gesellschaften tiefer analysiert.
Die beiden ersten Beiträge setzen sich mit der Behandlung der Wirtschaft in der Bibel, dem Wirtschaftsstil im Alten und im Neuen Testament sowie der Frage auseinander, inwieweit die Bibel ethische Maximen für das Wirtschaften liefert. In den nachfolgenden fünf Beiträgen stehen theologische Konzepte und ihr Einfluss auf die ökonomische Doktrinenbildung vom Mittelalter bis zur Neuzeit im Zentrum der Analyse. Zugleich geht es aber auch um die umgekehrte Frage, inwieweit die Erfordernisse der wirtschaftlichen Entwicklung zu einer flexibleren Interpretation religiöser Ge- und Verbote geführt haben, wie sich z. B. an der Vergangenheit von Zinsverboten in christlichen Ländern zeigt.
Kramer, Rolf
Gesellschaft im Wandel.
Verlag: Duncker & Humblot
In vielen Gesellschaften zeichnet sich seit Jahren der Trend eines sozialen Wandels ab. Man spricht von einem Umbruch der Gesellschaft. Zu den Ursachen der Veränderungen gehören der demographische Wandel, die Erosion des Solidaritätsgedankens und eine weit verbreitete Massenarbeitslosigkeit. Weitere Signale dieses gesellschaftlichen Wandels sind, nach Rolf Kramer, die Umgestaltungen des überlieferten Wertesystems, die Entstehung eines religiösen Pluralismus und die Wandlungen der Menschen im Verständnis ihrer Lebenseinstellung, des Alt-Werdens und Sterbens.
Zu den Besonderheiten gehört eine Aushöhlung des christlich-humanistischen Fundaments. Hedonismus wird stattdessen besonders in der Jugend großgeschrieben. Globale Neuorientierung weist auf eine radikale Veränderung im ökonomischen Bereich hin. Verliert jedoch die Gesellschaft ihre tradierten Grundlagen, verwirkt sie ihre Zukunftschancen. Darum setzen bereits heute starke Auflösungskräfte auf kulturellem, sozialem und religiösem Gebiet ein.
Herausgeber : Ohr, Renate (Hrsg.)
Europäische Union ohne Grenzen?
Verlag: Duncker & Humblot
Anfang dieses Jahrzehnts schien der künftige Weg der Europäischen Union vorgezeichnet Der Erweiterungsprozess sollte fortgesetzt werden, und der Vertiefungsprozess sollte in eine gemeinsame Verfassung münden. Mittlerweile tritt wieder etwas stärkere Skepsis zutage - sowohl gegenüber einem gemeinsamen Verfassungsvertrag als auch gegenüber einer unbedingten Erweiterung der Gemeinschaft, etwa um die Türkei. Im Verlauf der Tagung des Wirtschaftspolitischen Ausschusses des Vereins für Socialpolitik, die vom 14.-16. März 2006 in Göttingen statt fand, wurden unter dem Rahmenthema "Europäische Union ohne Grenzen?" verschiedenste Aspekte von Erweiterung und Vertiefung der Europäischen Union sowohl bezüglich ihrer aktuellen Auswirkungen als auch ihrer künftigen Bedeutung diskutiert, wobei erste Erfahrungen mit der Osterweiterung der EU und der Europäischen Währungsunion reflektiert werden konnten.
Herausgeber : Rauscher, Anton (Hrsg.) in Verbindung mit Jörg Althammer / Wolfgang Bergsdorf / Otto Depenheuer
Handbuch der Katholischen Soziallehre.
Verlag: Duncker & Humblot
Während der christliche Glaube und die kirchliche Verbundenheit vieler Menschen in Europa schwächer geworden sind, haben die Erwartungen an die Katholische Soziallehre und ihre Orientierungskraft spürbar zugenommen. Es wächst das Interesse an den Begründungen der unantastbaren Würde des Menschen, der Menschenrechte und an den sozialen Ordnungsstrukturen der Gerechtigkeit und Solidarität. Wissenschaft und Technik stoßen zunehmend an ethische Grenzen und rufen bei vielen Menschen Besorgnis und Ängste statt Hoffnung und Zuversicht hervor. Rationalität und Technik, Fortschritt und Effizienz können nicht die Menschenwürde garantieren. Information allein genügt nicht Es kommt genauso auf die Orientierung an.
Das neue "Handbuch der Katholischen Soziallehre" ist der christlichen Menschen- und Gesellschaftsauffassung verpflichtet, die ihrerseits in der Schöpfungsordnung und ihrer Erkennbarkeit durch die menschliche Vernunft gründet. Die 81 Beiträge befassen sich vor allem mit Grundsatzfragen und Problemen der Wertorientierung in den gesellschaftlichen Lebensbereichen. In der Auseinandersetzung mit den Zeitströmungen werden überzeugende Antworten angeboten.
Die Orientierung am Wesen des Menschen ist die große Chance, dass sich in einer zusammenwachsenden Welt die Menschen und Völker achten und verstehen lernen. Auf längere Sicht kann sich ein gemeinsamer Wertekodex durchsetzen, der die Zusammenarbeit und den Frieden sichert. Bedenkt man, wie sehr der Kreis der Staaten gewachsen ist, die die Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen des Jahres 1948 in der einen oder anderen Weise sich zu eigen gemacht haben, dann ist dies ein ermutigendes Zeichen in einer Welt, in der die Decke der Humanität immer noch dünn ist.
Rossaro, Fabiana
Zu den Beständigkeitsmerkmalen von Familienunternehmen.
Verlag: Duncker & Humblot
Die Frage, ob und warum Familienunternehmen ein Dauermerkmal entwickelter Wirtschaftssysteme darstellen und welchen Faktoren sie ihre Beständigkeit verdanken, kennzeichnet ein noch in vielen Aspekten ungeklärtes Forschungsfeld. Eine vielfach beklagte Hürde für den theoretischen und empirischen Erkenntnisfortschritt bildet dabei insbesondere die Unschärfe des Begriffes "Familienunternehmen" sowie die bislang unzureichende Auseinandersetzung mit dem Wesen und den Implikationen des Familienkontextes für die Entwicklung von Unternehmen.
An dieser Stelle setzt Fabiana Rossaro an. Als zentrale Elemente ihrer Analyse der Beständigkeitsmerkmale von Familienunternehmen gelten der Begriff der Familie und die Implikationen, die sich aus der historischen Evolution deren Struktur und Funktionen für die Kontinuität der auf ihr basierenden Unternehmensmodelle ergeben. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wird im Rahmen einer mikrotheoretischen Betrachtung der Frage nachgegangen, ob Familienunternehmen über besondere, nicht-imitierbare Leistungspotenziale verfügen, die ihnen einen Vorteil gegenüber anderen Organisationsformen verschaffen und somit ihre Wettbewerbs- und Überlebensfähigkeit erklären, oder ob der Familienkontext nicht vielmehr eine immanente Schwäche begründet und damit eine negative Hypothek darstellt.
Harders, Gerd
Der gerade Kreis - Nietzsche und die Geschichte der Ewigen Wiederkehr.
Verlag: Duncker & Humblot
Ausgangspunkt der Untersuchung ist Nietzsches Wort von der Ewigen Wiederkehr des Gleichen. Angeregt von dieser schwer verdaulichen Vorstellung wird die ganze schriftgesetzte Geschichte anhand der von ihr notierten Zeitvorstellungen rekonstruierend beobachtet. Und damit Nietzsche in diese Geschichte gestellt. Eingelassen in die historisch orientierte Forschung zur Korrelation von "Gesellschaftsstruktur und Semantik" eröffnet das entfaltete Material den Blick auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Denken von Zeit seit den frühesten Gesellschaften bis in die Gegenwart. Dabei werden neben den Differenzen der Zeitvorstellungen vor allem die Einheit ihrer semantischen Entwicklung und ihre Kopplung an die gesellschaftlichen Strukturen sichtbar. Im Hinblick auf Nietzsches Konzeption der Ewigen Wiederkehr des Gleichen heißt dies, dass abweichend von der in der Rezeptionsgeschichte üblichen Deutung eine Einordnung in die evolutionäre Entwicklung abendländischer Zeitsemantiken möglich ist. Ja, sich Nietzsches Denken einer kreisförmigen Zeit als so intim zeitgemäß erweist, dass es als Zuspitzung der spezifisch modernen linearen Zeitvorstellung erkennbar wird, zugleich über die Einengung der zeitlichen Perspektiven auf diejenige des linearen Verlaufs hinausweist und damit auch in dieser Hinsicht die semantischen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts vorausnimmt.
Herausgeber : Oberender, Peter (Hrsg.)
Wettbewerb und geistiges Eigentum.
Verlag: Duncker & Humblot
Wissen wird im (unternehmerischen) Wettbewerb zunehmend zur entscheidenden Ressource. Zunehmend dominiert der Wettbewerb um neue Märkte statt derjenige innerhalb einer gegebenen Marktumgebung. Ausdruck dieser Tendenz ist nicht zuletzt, dass immaterielle Schutzrechte geistigen Eigentums - allen voran die steigende Zahl der erteilten Patente - für die Unternehmen ständig wichtiger werden, um sich im Wettbewerb zu behaupten. In dem Maße wie jedoch die Bedeutung des "Geistigen Eigentums" steigt, nimmt auch die Gefahr zu, dass die damit verbundenen Ausschlussrechte zu wettbewerbswidrigen Zwecken eingesetzt werden und insoweit das Immaterialgüterrecht in Konflikt mit dem Wettbewerbsrecht, also der Aufrechterhaltung effizienten Wettbewerbs, gerät. Dies zeigt sich auch zunehmend an umstrittenen, die Schnittstelle zwischen beiden Rechtsbereichen betreffenden Gerichtsentscheidungen.
Die Arbeitsgruppe "Wettbewerb" des Wirtschaftspolitischen Ausschusses im Verein für Socialpolitik hat deshalb ihre Jahrestagung 2006 der Beziehung zwischen dem Recht Geistigen Eigentums und der "klassischen" Wettbewerbspolitik gewidmet. Der vorliegende Band vereinigt die auf der Tagung gehaltenen Beiträge. Auf diese Weise wird die vor allem in den Wirtschaftswissenschaften bislang vernachlässigte Debatte über das Spannungsfeld zwischen Immaterialgüterrecht und Wettbewerbsrecht einem breiteren Publikum zugänglich gemacht.
Schulz-Nieswandt, Frank
Wandel der Medizinkultur?
Verlag: Duncker & Humblot
Eine transsektoral unbrüchig integrierte Versorgung ist notwendig im Lichte der epidemiologischen Transition, die als Korrelat des sozio-demographischen Wandels auf die moderne Gesellschaft zukommt. Die Entwicklung dieser auf innovativen Betriebsformen beruhenden neuen Versorgungslandschaften, die Medizin, Rehabilitation, Pflege, komplementäre soziale Dienstleistungen unter Einbezug der Netzwerke umfassen müssen, bedarf entsprechende rechtliche Rahmenbedingungen und ökonomische Anreizstrukturen. Doch Recht und Ökonomik sind notwendige Voraussetzungen, keine hinreichenden Bedingungen gelingender Integrationsversorgung.
Vielmehr muss der Wandel zur Integrationsversorgung als ein Wandel der Medizinkultur begriffen werden. Integrationsversorgung erfordert eine andere Medizin- und Pflegeanthropologie, die praktisch gelebt werden muss. Erforderlich erscheint ein Wandel der Haltungen und Einstellungen, als ein Wandel der beruflichen Selbstkonzeptionen der Professionen.
Frank Schulz-Nieswandt behandelt im Lichte der gerontologisch definierten Herausforderungen des gesellschaftlichen Wandels dieses zentrale Problem der Arbeit der Professionen an ihrem eigenen beruflichen Selbstkonzept als Teil einer nicht trivialen systemischen Organisationsentwicklung des Gesundheitswesens auf dem Weg zur Integrationsversorgung.
Herausgeber : Sesselmeier, Werner / Frank Schulz-Nieswandt (Hrsg.)
Konstruktion von Sozialpolitik im Wandel.
Verlag: Duncker & Humblot
Dass die praktische Sozialpolitik im Wandel begriffen ist, ist ein Gemeinplatz und hat nicht unbedingt etwas mit einer Krise der praktischen Sozialpolitik zu tun. Da Sozialpolitik - von ihrer Begründung her wie mit Blick auf ihre Wirkung - sich seit jeher in Wechselwirkung zum sozialen Wandel befindet, stehen Fragen der Sozialreform als permanente Aufgabe an. Sozialreform ist kein einmaliger historischer Akt, sondern eine ständige Gestaltungsaufgabe des Staates, insbesondere einer auf marktwirtschaftlicher Grundlage funktionierenden Sozialpolitik.
"Konstruktion von Wandel" macht deutlich, dass Kontroversen in dem Diskurs verborgen sind, wie sich die Sozialpolitik zu verändern hat Wohin soll sie sich entwickeln, welche Gestalt soll sie annehmen, welcher Logik folgen? Die sich wandelnde Sozialpolitik muss also konstruiert werden.
In diesem Lichte sind in dem Sammelband Analysen zusammengestellt, die einzelnen Dimensionen und Aspekten der neueren Konstruktion sozialpolitischen Wandels nachgehen und analysieren. Verschiedene sozialpolitische Teilfelder (etwa die Arbeitsmarkt- und die Gesundheitspolitik) werden aufgegriffen, neuere Instrumente und Akzentuierungen der Praxisentwicklung werden untersucht.
Binder, Nicole
Zwischen Selbstselektion und Diskriminierung.
Verlag: Duncker & Humblot
Benachteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt wird häufig nur anhand von Einkommensunterschieden untersucht. Dabei wird ignoriert, daß Benachteiligung auch anhand anderer, nicht-monetärer Indikatoren wie z. B. der Wahrscheinlichkeit für eine befristete oder überqualifizierte Beschäftigung wahrgenommen und gemessen werden kann.
Um Benachteiligung auf breiter Basis zu analysieren, werden in dieser Dissertation unterschiedliche ökonomische und nicht-ökonomische Ansätze zur Erklärung von Einkommensbenachteiligung vorgestellt, und es wird ihre Anwendbarkeit auf alternative Benachteiligungsindikatoren geprüft. Anhand der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) werden die geschlechterspezifische berufliche Segregation sowie die Determinanten der Einkommenshöhe und alternativer Benachteiligungsindikatoren empirisch untersucht. Dabei wird insbesondere auch analysiert, inwieweit die Wahl eines Männer- oder Frauenberufs verschiedene Benachteiligungsformen beeinflußt. Die Analyse ergibt für einige Benachteiligungsindikatoren einen signifikanten Unterschied bei den Geschlechtern, was möglicherweise auf Diskriminierung zurückgeführt werden kann. Andererseits überlagert bei anderen Indikatoren jedoch die Berufswahl den Einfluß des Geschlechts, d. h. Männer in Frauenberufen werden ebenso benachteiligt wie Frauen. Werden im Zusammenhang mit Benachteiligung bewußte individuelle Entscheidungen wie etwa zur Berufswahl oder zur Teilzeitbeschäftigung einbezogen, relativiert sich das Ausmaß der Diskriminierung.
Brückmann, Bernd
Der stochastische Diskontfaktor.
Verlag: Duncker & Humblot
Das empirische Phänomen des "Equity Premium Puzzle", welches auch für den deutschen Kapitalmarkt festgestellt wurde, gab den Anstoß zur Modifizierung des konsumbasierten Standardmodells (Consumption Capital Asset Pricing Model). Das Ergebnis intensiver Forschungsarbeit ist ein neuartiges konsumbasiertes Modell zur Preisbildung von Kapitalanlagen, aus dem eine neuartige Spezifikation des stochastischen Diskontfaktors hervorgeht. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt sowohl in der theoretischen als auch empirischen Analyse dieses neuartigen konsumbasierten Modells sowie der daraus resultierenden neuartigen Spezifikation des stochastischen Diskontfaktors. Hierbei wird durch die empirische Analyse eine zentrale Erkenntnis zu Tage gebracht, wonach die Erklärungskraft des stochastischen Diskontfaktors im neuartigen konsumbasierten Modell, gegenüber der des stochastischen Diskontfaktors im konsumbasierten Standardmodell, als verbessert zu erachten ist. Dies bedeutet, dass es durch Verwendung der neuartigen Spezifikation des stochastischen Diskontfaktors möglich ist, das "Equity Premium Puzzle" zu verringern.
Iffland, Cornelia S.
Börsenschiedsgerichtsbarkeit in Deutschland und Russland.
Verlag: Duncker & Humblot
Die vorliegende Arbeit ist an der Schnittstelle zwischen Kapitalmarktrecht und Schiedsrecht angesiedelt, indem sie die Börsenschiedsgerichtsbarkeit als eines der international erfolgreichsten Streitbeilegungsverfahren am Beispiel der deutschen und russischen Börsen herausgreift. Dabei liegt das besondere Gewicht auf der Rechtsvergleichung, deren Ergebnisse sich auch für andere Bereiche der Schiedsgerichtsbarkeit verallgemeinern lassen.
Sowohl in Deutschland als auch in Russland stand das UNCITRAL-Modellgesetz über die Internationale Handelsschiedsgerichtsbarkeit Pate für die nationalen Schiedsregelungen. Die unterschiedlichen Umsetzungen in beiden Ländern werden miteinander verglichen und kritisch gewürdigt. Hierbei stellt die Verfasserin die rechtlichen Grundlagen der Börsenschiedsregeln in beiden Ländern nicht isoliert dar, sondern setzt sie in Bezug zum Recht der internationalen (Handels-)Schiedsgerichtsbarkeit, welches gerade im Börsenhandel seine besondere Berechtigung erfährt.
Inhaltlich spielt für das deutsche Recht die Frage nach der Geltungserlangung der in den Börsenordnungen verankerten satzungsmäßigen Schiedsklauseln eine herausragende Rolle. Besonderes Interesse gilt auch dem Anlegerschutz und seiner speziellen Ausprägung in § 37h WpHG. Im russischen Recht ist das zum Teil verwirrende Nebeneinander der unterschiedlichen nationalen Rechtsquellen von besonderer Bedeutung, welches sich auch in den Börsenschiedsregeln widerspiegelt.
Trotz der für beide Länder gleichlautenden gesetzgeberischen Vorlage unterscheiden sich die nationalen Umsetzungen voneinander, wobei überraschenderweise festzustellen ist, dass das deutsche Recht - trotz ebenfalls einschränkender Tendenzen im russischen Recht - restriktiver ist als das russische.
Siebler, Ute
Internationalisierung der Rechnungslegung und deren Auswirkungen auf Handels- und Steuerbilanz nicht auf den geregelten Kapitalmarkt ausgerichteter Unternehmen.
Verlag: Duncker & Humblot
Angesichts der teils verpflichtenden, teils optionalen Anwendung der IFRS im Konzernabschluss wird zum Teil für eine Ausweitung der sog. "kapitalmarktorientierten" Rechnungslegung auf die Jahresabschlüsse nicht börsennotierter Unternehmen plädiert. Dabei werden die Belange von nicht auf den geregelten Kapitalmarkt ausgerichteten Unternehmen und deren Rechnungslegungsadressaten häufig nicht oder lediglich am Rande betrachtet. Vor diesem Hintergrund entwickelt Ute Siebler Empfehlungen für den deutschen Gesetzgeber hinsichtlich der zukünftigen Regulierung und Ausgestaltung des Jahresabschlusses sowie der derzeit daran anknüpfenden Anspruchs- und Steuerbemessungszwecke mit Blick auf nicht auf den geregelten Kapitalmarkt ausgerichtete Unternehmen. Der Fokus liegt dabei v.a. auf der Betrachtung mittelständischer Unternehmen.
Die Arbeit basiert auf einer deduktiv-normativen Vorgehensweise unter Rückgriff auf das Instrumentarium der Neuen Institutionenökonomie. Unterstützend werden Ergebnisse empirischer Studien sowie vergleichende Analysen mit dem Ausland hinzugezogen. Als zentrales Ergebnis auf der Ebene der Informationsfunktion resümiert Ute Siebler, dass sich die oftmals behauptete Überlegenheit einer Rechnungslegung nach IFRS im Vergleich zum HGB nicht eindeutig belegen lässt. Die Autorin setzt sich auch mit dem Entwurf des IASB bezüglich IFRS "for Small and Medium-Sized Entities" auseinander. Bei der Untersuchung der Anspruchsbemessungszwecke werden u.a. die Optionen von Insolvenztests und Ausschüttungssperren näher betrachtet. Die Analyse der Steuerbemessungsfunktion erfolgt unter der Prämisse, dass an einer Gewinnermittlung im Sinne der klassischen Reinvermögenszugangstheorie festgehalten wird. Nach einer eingehenden Nutzen- und Kostenbetrachtung empfiehlt die Autorin, eine verpflichtende Anwendung der IFRS für alle betrachteten Unternehmen zugunsten eines Wahlrechts für informatorische Zwecke abzulehnen und an einer Anspruchsbemessung basierend auf Kapitalerhaltung und Jahresabschlussrecht festzuhalten. Zugleich plädiert sie für eine Fortentwicklung der Vorschriften des HGB.
Herausgeber : Sta((A mit Häkchen wie beim Cedille))z((Punkt auf Z))ka, Agnieszka
Polen auf dem Weg zur Wirtschafts- und Währungsunion.
Verlag: Duncker & Humblot
Mit seinem Beitritt zur Europäischen Union am 1. Mai 2004 hat sich Polen verpflichtet, vollständiges Mitglied der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) zu werden, sobald es die sog. Maastricht-Kriterien erfüllt hat. Obgleich die währungspolitische Integration potenziell hohe Effizienzgewinne mit sich bringen kann, bedeutet sie auch den Verzicht auf die unabhängige Währung und das Wechselkursinstrument und kann somit makroökonomische Stabilisierungskosten verursachen.
Agnieszka Sta((A mit Häkchen wie beim Cedille))z((Punkt auf Z))ka befasst sich mit den Kosten, die sich aus der unwiderruflichen Wechselkursfixierung für ein Land wie Polen ergeben können. Im theoretischen Teil der Analyse wird der Frage nachgegangen, unter welchen Umständen der flexible nominale Wechselkurs bei Auftreten asymmetrischer Schocks aus Sicht der ökonomischen Theorie((5x kursiv)) als ein nützlicher Anpassungsmechanismus fungieren kann und wann eine destabilisierende Wirkung auf die reale Wirtschaft zu erwarten ist. Der theoretische Rahmen zur Kostenuntersuchung wird um eine empirische Analyse der Rolle, die dem Wechselkurs des Polnischen Zl((/ durch L))oty gegenüber dem Euro bei der Absorption asymmetrischer Schocks in den letzten zehn Jahren faktisch((kursiv)) zuteil wurde, ergänzt.
Fazit Der Grad der Schocksymmetrie zwischen Polen und der WWU war relativ gering und der flexible Euro-Zl((/ durch L))oty-Kurs spielte eine positive Rolle bei der Schockabsorption. Allerdings ist zu erwarten, dass die Asymmetrien nach dem WWU-Beitritt an Bedeutung verlieren werden. Insgesamt rät die Autorin von der überstürzten Kursfixierung ab und plädiert für strukturelle Reformen vor dem WWU-Beitritt.
Fest, Alexander
Zwecke, Ansätze und Effizienz der Regulierung von Banken.
Verlag: Duncker & Humblot
Immer wieder ist es in den letzten Jahrzehnten zu Krisen einer Bank oder ganzer Bankbranchen eines Landes gekommen, bisweilen mit weltweiten Folgen, wie jüngst in der so genannten subprime-Krise. In Krisenzeiten wird stets nach einer verschärften Regulierung der Banken gerufen. Ist das nur populistischer Reflex oder gibt es gute Gründe, Banken zu regulieren? Und wie sollte reguliert werden, wenn reguliert wird? Diesen Fragen geht Alexander Fest in seinem Buch "Zwecke, Ansätze und Effizienz der Regulierung von Banken" nach.
Als Zweck der Regulierung von Banken wird die "Sicherung der Finanzintermediation" identifiziert mit ihren zwei Teilfunktionen "Fristentransformation" und "Risikotransformation". Ziel der Regulierung der Fristentransformation ist es, die Run-Situation zu vermeiden bzw. ihre Folgen zu lindern. Ziel der Regulierung der Risikotransformation ist es, einen Ersatz für die mangelnde Kontrolle der Banken durch Einleger zu finden.
Mit diesem tieferen Verständnis der Regulierungszwecke wird anschließend untersucht, wann Regulierung als effizient gilt. Dafür werden nicht nur die beabsichtigten Wirkungen, sondern auch die Nebenwirkungen von Regulierungseingriffen betrachtet, wie derivativer moral hazard, Ausweichreaktionen, Wettbewerbsverzerrungen oder Regulierungskosten. Es entsteht ein Kriterienkatalog zur Effizienz von Regulierung, mit dem anschließend die Konzeptionen der quantitativen und der qualitativen Regulierung bewertet werden. Mit seinen Ergebnissen entwickelt der Autor die Vorstellungen vom Zweck der Bankenregulierung, ihren Effizienzmaßstäben und alternativen Konzeptionen weiter.
Herausgeber : Rauscher, Anton (Hrsg.)
Die fragile Demokratie / The Fragility of Democracy.
Verlag: Duncker & Humblot
Die Demokratie, die auf den Grundwerten der Freiheit und Gleichheit der Bürger aufbaut, hat sich mit dem Niedergang der totalitären Machtsysteme weltweit, auch in vielen Entwicklungsländern durchgesetzt. Allerdings zeigen sich inzwischen sowohl in den bewährten als auch in den jungen Demokratien ethische und kulturelle Gefährdungen sowie politische und rechtliche Strukturprobleme. Sorgen bereitet in vielen Ländern die Zersplitterung der Parteien, was zwar der Repräsentativität des Wählerwillens entgegenkommt, aber häufig Kompromisslösungen erzwingt. Auffallend ist zudem, dass bei vielen Bürgern das Vertrauen in die Politiker geschwunden und die Kluft zwischen Wählern und Gewählten größer geworden ist. Wenn die Wähler aber den Eindruck haben, dass die wichtigen Fragen ohne sie oder über ihre Köpfe hinweg entschieden werden, nehmen Politikverdrossenheit und Wahlmüdigkeit zu. Die Demokratie wird auch dann als prekär empfunden, wenn es nicht gelingt, die wirtschaftlichen oder sozialen Verhältnisse so zu gestalten, dass die soziale Gerechtigkeit nicht auf der Strecke bleibt.
Die Beiträge gehen auf das 9. Deutsch-Amerikanische Kolloquium zurück, das auf Initiative der School of Philosophy der Catholic University, Washington DC, und der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle, Mönchengladbach, vom 9. bis 14. Juli 2006 in Wildbad Kreuth durchgeführt wurde.
Herausgeber : Vollmer, Uwe (Hrsg.)
Globalisierung und Wandel von Institutionen.
Verlag: Duncker & Humblot
"Globalisierung" ist ein Schlagwort, mit dem sowohl Ängste als auch Hoffnungen verbunden sind. Befürworter erwarten Wohlfahrtsgewinne durch verbesserte internationale Arbeitsteilung. Kritiker befürchten negative Umverteilungseffekte zu Lasten vor allem von Entwicklungs- und Schwellenländern. Ausgelöst wurde die Globalisierung durch technischen Fortschritt und durch institutionellen Wandel. Sie hat zugleich aber auch zu institutionellem Wandel geführt.
Vor allem dieser letzte Aspekt ist Gegenstand des vorliegenden Bandes, dessen erster Teil den Zusammenhang zwischen Globalisierung und Wandel von politischen Institutionen beispielhaft beleuchtet. Behandelt werden mögliche Gründe für eine selektive Migrationspolitik, die Auswirkungen von Schuldenerlassprogrammen auf die politischen Entscheidungsprozesse in Entwicklungsländern sowie der Zusammenhang zwischen Wechselkursregime und Wirtschaftswachstum.
Im zweiten Teil des Bandes analysieren die Autoren den Zusammenhang zwischen Globalisierung und Wandel von Institutionen im Markt. Es wird gefragt, welche Bedeutung die Internationalisierung der Wirtschaft für das Herausbilden hybrider Unternehmensformen und deren Standortpolitik hat und welche Gründe zum Wandel von Unternehmensformen im Transformationsprozess der Volksrepublik China geführt haben.
Zimmermann, Tobias
Reale Konjunkturzyklen, Effizienzlöhne und die Rolle von Ölpreisschocks.
Verlag: Duncker & Humblot
Bereits Ende der siebziger Jahre wurde die Trennung zwischen lang- und kurzfristiger ökonomischer Analyse in Frage gestellt und von der Real Business Cycle (RBC)-Theorie kurze Zeit später analytisch überwunden. Der empirische Gehalt ursprünglicher RBC-Modelle erweist sich zwar insbesondere vor dem Hintergrund restriktiver Annahmen auch heute noch als erstaunlich gut. Allerdings haben sich für dieses Konzept in seiner ursprünglichen Form gravierende Erklärungsdefizite gezeigt. So weisen insbesondere die Arbeitsmärkte in entwickelten Volkswirtschaften konjunkturelle Muster auf, die von traditionellen RBC-Modellen nur ungenügend erklärt werden können. Tobias Zimmermann zeigt, dass diese Mängel durch eine explizite Modellierung bestimmter Unvollkommenheiten wirkungsvoll beseitigt werden können.
Inhaltlich legen die Ergebnisse die Vermutung nahe, dass Effizienzlöhne für die Erklärung der strukturellen Arbeitslosigkeit in Deutschland eine größere Bedeutung haben als häufig angenommen. Zudem plädieren sie dafür, den Potenzialoutput als den Output zu definieren, der sich bei völlig flexiblen Löhnen und Preisen unter Berücksichtigung der (Angebots-)Schocks und der daraus folgenden Anpassungen ergibt. Ein solches Gleichgewicht müsste mit Hilfe eines RBC-Modells berechnet werden. Die Ergebnisse einer traditionellen Konjunkturdiagnose, welche statistische Filterverfahren verwendet, und einer Diagnose auf der Grundlage von RBC-Modellen können daher zu völlig unterschiedlichen wirtschaftspolitischen Implikationen führen. Damit gibt es gute Gründe für eine adäquate Berücksichtigung der Grundgedanken der RBC-Theorie bei der praktischen Konjunkturanalyse, und dies weist auch den Weg in eine fundiertere wirtschaftspolitische Beratung.
Engel, Dirk / Thomas K. Bauer / Kathrin Brink / Simon Down / Josef Hartmann / Lena Jacobi / Teemu Kautonen / Lutz Trettin / Friederike Welter / Johan Wiklund
Unternehmensdynamik und alternde Bevölkerung.
Verlag: Duncker & Humblot
Das Wachstum einer Volkswirtschaft und die Wohlfahrt einer Gesellschaft hängen wesentlich davon ab, dass ständig neue Unternehmen in die Märkte eintreten und mit neuen Ideen und Produkten für Wettbewerb sorgen. Sehr häufig werden sie von jungen Menschen gegründet. Im Zusammenhang mit einer alternden Bevölkerung werden daher vielfach abnehmende Impulse für das Gründungsgeschehen befürchtet und damit die negativen Effekte der Alterung betont. Dies verstellt allerdings den Blick auf mögliche positive Effekte der Alterung. Ziel der vorliegenden Studie ist es deshalb, ein möglichst umfassendes Bild über die grundlegenden Wirkungsmechanismen zwischen alternder Bevölkerung und Gründungsgeschehen zu vermitteln. Im Zentrum steht dabei eine fundierte empirische Analyse, die es erlaubt, die ökonomische Relevanz der entsprechenden Wirkungskanäle analytisch zu erfassen. Darauf aufbauend werden nationale und internationale Erfahrungen im Umgang mit dem Thema alternde Bevölkerung und Gründungen eruiert.
Herausgeber : Franz, Wolfgang / Rainer Winkelmann / Klaus F. Zimmermann (Eds.)
Energy Markets - Investment, Competition, and Regulation.
Verlag: Duncker & Humblot
This supplement to Applied Economics Quarterly reports on the 70th Annual Meeting of the Association of German Economic Research Institutes (ARGE-Institute), which took place in Berlin on April 19, 2007. The topic was "Energy Markets - Investment, Competition, and Regulation."
Energy markets pose a major challenge for the economy, politics, and society the entire structure of power generation is on the verge of a fundamental renewal. By dealing with the important current question of how regulation will affect investments in generation and transmission capacities within liberalized electricity and gas markets, the conference offered useful contributions for policy advice to the federal government. Keynote speaker Carl Christian von Weizsäcker discussed investments in energy markets, while Jean Michel Glachant, the second keynote speaker, considered the choice between a "Vibrant European Market and Industry or a Bunch of National Energy Champions." The other lectures focused on alternative strategies for renewable energies, biofuels as a climate policy strategy, as well as innovation, competition, and asymmetric strategic investment.
From the editorial by Wolfgang Franz / Rainer Winkelmann / Klaus F. Zimmermann
Herausgeber : Falck, Oliver / Stephan Heblich (Hrsg.)
Wirtschaftspolitik in ländlichen Regionen.
Verlag: Duncker & Humblot
Ländlichen Gebieten wird im Vergleich zu Städten und verstädterten Räumen ein komparativer Nachteil hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Dynamik nachgesagt. So profitieren diese Gebiete allenfalls von den Ausstrahlungswirkungen benachbarter Agglomerationsräume, denen sie als verlängerte Werkbank dienen. Daneben existieren jedoch zahlreiche Beispiele ländlicher Gebiete, sog. Industrial Districts, in denen Netzwerke aus kleinen und mittelständischen Unternehmen in speziellen Nischenmärkten weltweit Marktführer sind. Diese ländlichen Gebiete weisen entgegen der obigen Vorhersage eine große Eigendynamik auf.
Die Autoren des vorliegenden Bandes identifizierten in diesem Spannungsfeld charakteristische Standortfaktoren ländlicher Gebiete, die ihre dynamische Entwicklung begünstigen. Zu diesen Standortfaktoren gehören neben landschaftlichen Reizen insbesondere ausgeprägte soziale Strukturen, die der vorherrschenden kleinen und mittelständischen Unternehmensstruktur zugute kommen. Aus ökonomischer Sicht führen die sozialen Bindungen zu Vertrauensverhältnissen, die formale Bindungen ersetzen können und damit zu Transaktionskostenersparnissen und hoher Flexibilität führen.
Eine auf ländliche Gebiete ausgelegte erfolgreiche Wirtschaftspolitik muss an den gegebenen Strukturen ansetzen. Im Rahmen dieses Bandes werden hierzu verschiedene wirtschaftspolitische Strategien zur Förderung der Entwicklung ländlicher Regionen diskutiert. Der Begriff Wirtschaftspolitik wird hierbei weit ausgelegt und deckt somit auch Bereiche wie die Bildungspolitik oder die Arbeitsmarktpolitik ab.
Herausgeber : Ohr, Renate (Hrsg.)
Arbeitsmarkt und Beschäftigung.
Verlag: Duncker & Humblot
Der Wirtschaftspolitische Ausschuss des Vereins für Socialpolitik hatte für seine Jahrestagung 2007 das Rahmenthema "Arbeitsmarkt und Beschäftigung" gewählt. Der hier vorliegende Tagungsband dokumentiert die wesentlichen Aussagen und Ergebnisse dieser Zusammenkunft.
Hierzu werden zunächst gesamtwirtschaftliche, technologische und weltwirtschaftliche Entwicklungen vorgestellt, die die Beschäftigungsbedingungen in heutiger Zeit entscheidend beeinflussen, wie etwa eine starke Ausweitung des Arbeitsangebots, die Entkoppelung vieler Produktionsprozesse und divergierende regionale Entwicklungen. Anschließend befassen sich die Autoren mit grundsätzlichen Überlegungen zu spezifischen beschäftigungspolitischen Fragen. So werden zum einen verschiedene Varianten von Kombilöhnen als Instrument zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit diskutiert. Zum anderen geht es um die Frage, weshalb das Instrument der Arbeitnehmer-Gewinnbeteiligung trotz theoretisch ableitbarer positiver Beschäftigungswirkungen so wenig Anwendung findet. Des weiteren wird das deutsche Tarifkartell aus wettbewerbstheoretischer Sicht kritisch hinterfragt und die einzelnen Bestandteile der deutschen Arbeitsmarktordnung aus der Kartellperspektive analysiert.
Stärker empirisch ausgerichtete Beiträge befassen sich mit der deutschen und der niederländischen Arbeitsmarktentwicklung. So wird der Wandel der deutschen Tariflohndeterminanten vor dem Hintergrund ihrer Beschäftigungseffekte über einen 50jährigen Zeitraum dargestellt, so dann die Erfolge der niederländischen Beschäftigungspolitik in den letzten Jahrzehnten erläutert und schließlich sektorale Aspekte aufgegriffen, indem der unbewältigte sektorale Strukturwandel als eine entscheidende Ursache der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit in Deutschland diagnostiziert wird.
Herausgeber : Bayer, Stefan / Volker Stümke (Hrsg.)
Mensch.
Verlag: Duncker & Humblot
Das vorliegende Buch, entstanden im Fachbereich Sozialwissenschaften an der Führungsakademie der Bundeswehr, bietet dem Leser multidisziplinäre Zugänge zu verschiedenen Menschenbildern, die Überprüfung der jeweiligen Konzepte anhand realen menschlichen Verhaltens und abschließend den Bezug zur Bundeswehr. Die einzelnen Beiträge lassen sich vier wissenschaftlichen Feldern zuordnen, nämlich der Ideengeschichte, der Gesellschaft, der Politik und dem Militär. Neben der Entfaltung disziplinärer Gedankengänge mit Blick auf das jeweils zugrunde liegende Menschenbild wird auch ein Beitrag zur Einordnung der Bundeswehr aus gesellschaftlicher Perspektive geleistet. Gerade in Zeiten eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels, verbunden mit der Notwendigkeit, darauf individuell und institutionell zu reagieren, bieten die einzelnen Beiträge weiterführende Analysen über menschliche Verhaltensparadigmen und deren Einpassung in die Rolle als Soldaten. Indem sowohl die jeweilige Wissenschaft auf ihre anthropologischen Aussagen hin dargestellt wie die Strittigkeit solcher Aussagen im interdisziplinären Diskurs offengelegt wird, werden die Leser in die Lage versetzt, selbst Brücken zwischen einzelnen Wissenschaftsdisziplinen zu bauen und sich somit ein umfassendes Verständnis der Rolle des Menschen anzueignen.
Scheffold, Katrin
Kundenbindung bei Krankenkassen.
Verlag: Duncker & Humblot
Die mit der Gesundheitsreform von 2003 begonnene Umstellung der Vertragsgestaltung der GKV von einem Kollektiv- zu einem Einzelvertragssystem ("selektives Kontrahieren") hat für die Krankenkassen und die Versicherten weit reichende Folgen Die Kassen erhalten mehr Gestaltungsfreiheit in der Gesundheitsversorgung, und die Versicherten bzw. Mitglieder können zwischen verschiedenen Versorgungsangeboten wählen und gegebenenfalls ihre Kasse wechseln. Die Bindung der Mitglieder an ihre bisherige Kasse wird somit zur "Überlebensstrategie" im Kassenwettbewerb.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist zum einen, die Wichtigkeit der Kundenbindung für den Erfolg einer Krankenkasse herauszuarbeiten, und zum anderen herauszufinden, wie die Krankenkasse ihre Versicherten durch das Angebot eines präferenzgerechten Krankenversicherungsangebotes an sich binden kann. Hierzu entwickelt Katrin Scheffold unter Berücksichtigung der ökonomischen und verhaltenswissenschaftlichen Theorien zur Bindung von Kunden je ein Modell zur Kundenbindung für Pflichtversicherte und für freiwillig Versicherte. Die Unterscheidung in diese beiden Versichertengruppen ist notwendig, da freiwillig Versicherte im Gegensatz zu Pflichtversicherten auch in die PKV wechseln können. Aus den theoretischen Modellen leitet die Autorin Wettbewerbsparameter ab, die dazu geeignet sind, die Bindung eines Versicherten an eine Kasse zu stärken. Mit Hilfe einer Conjoint-Analyse werden für ausgewählte Wettbewerbsparameter Teilnutzenwerte und relative Wichtigkeiten ermittelt, so dass - ausgehend von verschiedenen Wettbewerbssituationen - Marktsimulationen durchgeführt werden können. Die Ergebnisse der Simulationen sind zum Teil überraschend und zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie eine Kasse die Conjoint-Analyse einsetzen kann, um bei selektivem Kontrahieren ein präferenzgerechtes Versorgungsangebot zu konzipieren und dadurch Kunden zu binden.
Lageman, Bernhard / Christoph M. Schmidt / Dirk Engel / Michael Rothgang
Der Lissabon-Prozess Anspruch und Realität.
Verlag: Duncker & Humblot
Die Strukturpolitik Nordrhein-Westfalens hat sich lange darauf konzentriert, den Strukturwandel im Ruhrgebiet zu bewältigen. Eine Vielzahl neuer Hochschulen entstand, die Infrastruktur wurde ausgebaut, in den rasch wachsenden Dienstleistungssektoren wurde überall im Land eine Fülle neuer Arbeitsplätze geschaffen. Zugleich verlief der Wandel im Ruhrgebiet aber eher schleppend, genährt durch die Erhaltungssubventionen im Steinkohlebergbau. Deren absehbares Ende stellt eine Zäsur dar. Nun gilt es, alle Kräfte zu bündeln, um NRW und die "Metropole Ruhr" im Wettbewerb der europäischen Regionen zu stärken und die Zukunft in der wissensbasierten Ökonomie des 21. Jahrhunderts zu sichern.
Die meisten europäischen Länder stehen vor ähnlichen Problemen. Nicht zuletzt deshalb hat sich die EU im Zuge des Lissabon-Prozesses große Ziele gesetzt. Im Hinblick auf das Ziel, die Forschungsintensität bis 2010 auf 3% des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen, tritt Europa aber noch auf der Stelle, Reformen wurden zumeist nur zögerlich in Angriff genommen.
Die vorliegende Arbeit analysiert vor diesem Hintergrund, wie es um die Forschung von Wirtschaft und Staat in NRW bestellt ist. NRW weist im Vergleich zu den süddeutschen Flächenländern eine eher niedrige Forschungsintensität auf, die zudem in den neunziger Jahren stagnierte bzw. sogar leicht rückläufig war. Gefragt wird nach den Ursachen hierfür, möglichen Auswirkungen und Konsequenzen für die Politik. Der Band eröffnet eine Reihe von Forschungsarbeiten des RWI Essen, die sich mit unterschiedlichen Facetten des Innovationsgeschehens im Bund befassen.
Herausgeber : Hermann, Frank / Herbert Neubauer / Dietmar Rößl (Hrsg.)
Beiträge zur Betriebswirtschaftslehre der Klein- und Mittelbetriebe.
Verlag: Duncker & Humblot
Die "Betriebswirtschaftslehre der Klein- und Mittelbetriebe" bildet das Zentrum des wissenschaftlichen Schaffens von Prof. Dr. Josef Mugler. Ihm ist dieses Sonderheft der ZfKE als Festschrift zu seinem 60. Geburtstag gewidmet. Seit 1982, dem Jahr seiner Berufung an den Lehrstuhl für BWL der Klein- und Mittelbetriebe, forscht und lehrt Josef Mugler an der Wirtschaftsuniversität Wien. Daneben hat er sich vielfältige Verdienste durch Initiativen wie die Gründung des European Council for Small Business erworben, die ihn zu einem anerkannten Akteur der Small Business und Entrepreneurship Community machen.
In 13 Beiträgen wird ein breites Spektrum zentraler Forschungsthemen der BWL der Klein- und Mittelbetriebe behandelt. Zuerst werden konzeptive und dogmengeschichtliche Fragen aufgegriffen. Diese Beiträge spiegeln das Interesse des Jubilars an den Entwicklungslinien des Faches wider. Es folgen curriculare und didaktische Fragen der Entrepreneurship Education. Diese Beiträge verweisen auf die zentrale Rolle von Josef Mugler im Rahmen des European Doctoral Programme "Entrepreneurship and Small Business Management". Im nächsten Abschnitt werden methodische und inhaltliche Fragen des Faches behandelt, die sich durch einen integrativen, konfigurationsbasierten Zugang auszeichnen. Der Konfigurationsansatz als Konzeption zur Erklärung der Entwicklung von KMU bildet einen Schwerpunkt der Arbeit des Jubilars. Schließlich werden die Dynamik und die Bedingungen des österreichischen Gründungsgeschehens mit seinen internationalen Bezügen behandelt. Das Forschungsfeld "Unternehmensgründung" ist Josef Mugler ein besonderes Anliegen, hat er doch bereits unmittelbar nach seiner Berufung im Jahr 1982 dieses Themenfeld durch Dissertationen und Forschungsprojekte forciert, womit er zu den Pionieren der Entrepreneurship-Forschung im deutschen Sprachraum zählt.
Herausgeber : Cappai, Gabriele / Wolfgang Lipp / Winfried Gebhardt (Hrsg.)
Nach der kulturalistischen Wende.
Verlag: Duncker & Humblot
Der hier vorgelegte Sammelband geht auf ein Symposion zurück, dass aus Anlass des 65. Geburtstages von Arnold Zingerle veranstaltet wurde. Arnold Zingerle ist zusammen mit Friedrich H. Tenbruck, Wolfgang Lipp, Mohammed Rassem, Justin Stagl, Hans-Peter Thurn, Karl-Siegbert Rehberg und Alois Hahn Mitbegründer der Arbeitsgruppe und dann der Sektion "Kultursoziologie" innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Soziologie gewesen. Ziel dieser Gründung war es, die verschütteten Traditionen der klassischen deutschen Kultursoziologie, wie sie unter anderem mit den Namen Max Weber, Georg Simmel und Ernst Troeltsch verbunden sind, wieder aufzunehmen und der soziologischen Öffentlichkeit erneut ins Bewusstsein zu rufen. Dieser Intention fühlt sich auch der vorliegende Sammelband verpflichtet, indem er kultursoziologische Fragestellungen in ihrer historischen, theoretischen und empirischen Dimension beleuchtet. Er soll dazu dienen, zum einen (auch kritische) Rückschau zu halten, zum anderen aber - in einer übergreifenden Standortbestimmung - den Fragen nach den spezifischen Aufgaben der Kultursoziologie und der kultursoziologischen Forschung neue Antworten zuzuführen.
Die Begegnung zwischen verschiedenen Kulturen, die integrierende Vermittlung zwischen ihnen, kann als ein roter Faden in der überaus produktiven akademischen Laufbahn von Arnold Zingerle betrachtet werden. Für ihn wurde die kommunikative Kultur des "Übersetzens" Thema nicht nur theoretischer Grundsatzforschung, sondern präsentiert sich in vorbildlicher Praxis in dem von ihm mitbegründeten deutsch-italienischen Soziologie-Jahrbuch "Annali di Sociologia". Unter dem kontinuierlichen Einfluss von Arnold Zingerle sind die Annali zu einem Forum wichtiger kultursoziologischer Debatten geworden. Der von Arnold Zingerle herausgegebene Band zum Thema "Soziologie der Ehre" (7/II, 1992) wie der zum gleichen Thema in der Suhrkamp-Reihe stw erschienene Band behandeln sowohl archaische Muster sozialer und kultureller Schließung als auch Mutationen der gesellschaftlichen Moralcodes in den Umbrüchen der Moderne. Diese Umbrüche sind auch der primäre Bezugsrahmen für ein weiteres kultursoziologisches Arbeitsgebiet von Arnold Zingerle "Charisma" bei Max Weber und über Weber hinaus.
Erdmann, Alexander
Intermediation im Innovationstransfer.
Verlag: Duncker & Humblot
Ist der wirtschaftliche Erfolg einer Erfindung Zufall oder kann erklärt werden, warum welche Erfindung an welches Unternehmen transferiert wird? Die zentrale Frage dieses Buches ist, ob es eine systematische Erklärung für den Innovationstransfer gibt, um damit den Prozess der Patentverwertung effizienter zu gestalten. Der Autor erarbeitet ein Modell, welches erstmalig die Erfinder, Patentverwertungsagenturen (Intermediäre) und Unternehmen in einem komparativen Ansatz umfasst. Neu sind die zwei Hauptdeterminanten (1) die Evaluation von Erfindungen und (2) die Kompatibilität von Unternehmen zu den Erfindungen. Die Modellanalyse zeigt, wie Patente selektiert werden, um sie an die Unternehmen mit der größten Wertschöpfung zu transferieren. Spezialisierte Intermediäre sind in diesem Prozess vorteilhaft, wenn sie Erfindungen besser bewerten können oder den Markt besser kennen als ein Erfinder. Aufgrund der aktuellen politischen Rahmenbedingungen ist diese Spezialisierung nicht möglich, so dass Patentverwertungsagenturen oftmals den Innovationstransfer behindern. Alexander Erdmann leitet Empfehlungen für die Wirtschaftspolitik ab. Weiterhin gibt der Verfasser einen umfangreichen Überblick zu den wissenschaftlichen Untersuchungen des Innovationstransfers und stellt die Patentverwertung in der Praxis (USA, Europa, Japan) dar. Fallstudien runden die Analyse mit praktischen Erläuterungen ab. Insofern schlägt diese Arbeit eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis und ist für Leser beider Gruppen geeignet.
Wech, Petra
Das Bankgeheimnis.
Verlag: Duncker & Humblot
Das Bankgeheimnis besteht in seiner zivilrechtlichen Ausprägung als gewohnheitsrechtliches Institut. Petra Wech arbeitet seine Geltungsgründe heraus und trifft auf dieser Grundlage Aussagen zur dogmatischen Einordnung als Schutzpflicht. Sie zieht Wertungen bestehender Haftungsmodelle (z. B. der Vertrauens- oder Berufshaftung) heran und vertritt den Ansatz eines Schuldverhältnisses ohne primäre Leistungspflichten in Form eines Vertrauensverhältnisses. Davon ausgehend definiert sie den zeitlichen, personellen und sachlichen Schutzbereich anhand anschaulicher Beispiele. Aktuelle Fragen wie diejenige der Datenweitergabe bei Forderungsabtretungen oder der Umwandlung von Kreditinstituten werden genauso behandelt wie die Drittschutzwirkung des Bankgeheimnisses oder der Fall Dr. Kirch gegen Deutsche Bank und Dr. Breuer. Eine Darstellung der Wirkungen und Rechtsfolgen rundet die Untersuchung ab.
Herausgeber : Oberender, Peter (Hrsg.)
Der "more economic approach" in der Beihilfenkontrolle.
Verlag: Duncker & Humblot
Der "more economic approach" prägt längst sämtliche Felder der klassischen Wettbewerbspolitik auf Ebene der Europäischen Union, also die Fusionskontrolle, die Missbrauchsaufsicht oder das Kartellverbot.
Zunehmend ist jedoch das Bemühen zu beobachten, auch in benachbarten Politikbereichen stärker "ökonomisch" zu argumentieren. Erster Kandidat dazu ist die EU-Beihilfenpolitik, seit diese beginnend mit dem "Aktionsplan Staatliche Beihilfen" von 2004 im Fokus der Brüsseler Reformbestrebungen steht. Die Autoren des Bandes greifen die entsprechenden Reformbemühungen auf europäischer Ebene auf und diskutieren sie kritisch.
Die Beiträge im Band - allesamt schriftliche Fassungen der im März 2007 in Frankfurt a.M. auf der Jahrestagung 2007 der Arbeitsgruppe Wettbewerb des Wirtschaftspolitischen Ausschusses im Verein für Socialpolitik gehaltenen Referate - zeigen dabei deutlich, worin die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen einer ökonomischeren Herangehensweise im Bereich der Beihilfenpolitik liegen. So werden die Besonderheiten staatlicher, budgetwirksamer Beihilfen mit teils außerökonomischen Rechtfertigungen im Vergleich zur "traditionellen" Wettbewerbspolitik deutlich herausgearbeitet. Die Perspektive ist dabei stets multidisziplinär. Der Band umfasst entsprechend Beiträge namhafter deutscher Wettbewerbs- und Industrieökonomen und wettbewerbspolitisch interessierter Juristen ebenso wie solche aus Rechtsanwender-Perspektive.
Stieglitz, Heinrich
Verbindlichkeit.
Verlag: Duncker & Humblot
Die Wissenschaft von der Gesellschaft ist gegenwärtig maßgeblich als Gesellschaftsphilosophie und als Soziologie ausgebildet. Versteht sich die Philosophie der Gesellschaft vor allem als Lehre vom gesellschaftlichen Sollen, so die Soziologie als Lehre vom gesellschaftlichen Sein.
Diese Unterscheidung ist unglücklich. Denn das gesellschaftsphilosophische Erkennen zielt immer auch auf den Bestand der Gesellschaft. Als universalwissenschaftliches Erkennen ist es auf die Gesellschaft schlechthin ausgerichtet. Darin unterscheidet es sich von der spezialwissenschaftlichen Soziologie. Sie zielt auf die Erkenntnis nicht der Gesellschaft, sondern einer Gesellschaft. Hierbei zerfällt sie heute zumeist in mikrosoziologische und in makrosoziologische Erkenntnisweisen, die sich widersprechen.
Heinrich Stieglitz unternimmt es, das Verhältnis der gesellschaftsphilosophischen und der soziologischen Seinserkenntnis aus dem einheitlichen Grund der Gesellschaft zu bestimmen. Dieser besteht als Sozialität, d. h. als Verbindlichkeit unter Menschen. Das Verbundensein als Gestaltungsziel wird in der Realität nicht immer erreicht. Die Verwirklichung einer Gesellschaft kann sozial, asozial, unsozial oder sogar antisozial sein. Diese Bestände können sodann schwanken zwischen den Polen einer Gesellschaft als etwas Besonderem oder etwas Allgemeinem, als einer Innen- oder einer Außenwelt sowie als einem Sinngehalt oder einer bloßen Tatsächlichkeit. Die genannten Gestaltungsvollzüge beim Namen zu nennen, erweist sich als die kritische Aufgabe einer realistischen Erkenntnis der Gesellschaft.
Herausgeber : Wickström, Bengt-Arne (Hrsg.)
Finanzpolitik und Schattenwirtschaft.
Verlag: Duncker & Humblot
In einem empirischen und drei theoretischen Aufsätzen befassen sich die Autoren des vorliegenden Bandes mit verschiedenen Aspekten der Steuerhinterziehung.
Friedrich Schneider liefert eine umfassende Schätzung des Umfangs der Schattenwirtschaft in allen Erdteilen sowie eine Übersicht über die Literatur und die verschiedenen empirischen Schätzmethoden. In einer Analyse des Zusammenhangs zwischen Steuerhinterziehung und Bestrafungsmaßnahmen betrachtet Wolfram F. Richter die Überlegungen eines rational handelnden Individuums, das sich für oder gegen den Versuch, Steuern zu hinterziehen, entscheidet. Es wird dafür plädiert, daß das auf Gerechtigkeitsüberlegungen aufbauende Leistungsfähigkeitsprinzip der deutschen Gesetzgebung durch Maßnahmen mit sinnvollen Anreizen für ein rational handelndes Individuum zu ersetzen ist. Georg Tillmann untersucht das Zusammenspiel von Steuerhinterziehung und Steuerwettbewerb. Im Wettbewerb zwischen Staaten setzen diese Steuersätze als strategische Instrumente ein, um ihre eigenen Interessen zu fördern. Tillmann vergleicht die Gleichgewichte in diesem Spiel mit einer optimalen kooperativen Lösung. Marcel Thum zeigt, daß es eine Komplementarität zwischen Korruption und Schattenwirtschaft gibt. Im Spiel zwischen korrupten Bürokraten reduziert die Existenz der Schattenwirtschaft die Möglichkeiten der korrupten Bürokraten, Schmiergeld zu fordern. Daher ist der offizielle Sektor in einer korrupten Wirtschaft größer, wenn es auch eine Schattenwirtschaft gibt.
Herausgeber : Wickström, Bengt-Arne (Hrsg.)
Finanzpolitik und Unternehmensentscheidung.
Verlag: Duncker & Humblot
Rudolf Oster gibt eine umfassende Übersicht über die Auswirkungen von Umlagen im Finanzausgleich zwischen den Kommunen. Die weiteren Beiträge behandeln Auswirkungen der Gewinnbesteuerung. Christian Keuschnigg zeigt, daß Investitionen im Inland gehemmt werden können und Kapital ins Ausland fließt. Andreas Haufler befaßt sich mit dem Steuerwettbewerb zwischen Staaten und der Gewinnbesteuerung multinationaler Unternehmen Was passiert, wenn inländische und multinationale Unternehmen unterschiedlich besteuert werden? Was geschieht, wenn ein multinationales Unternehmen die Bemessungsgrundlage auf mehrere Staaten aufteilen kann? Wie beeinflußt ein gemeinsamer Mindeststeuersatz mehrerer Staaten den Steuerwettbewerb? Johannes Hackmann unterzieht die Bemessungsgrundlage der Unternehmensbesteuerung einer systematischen enzyklopädischen Behandlung und schlägt weitgehende Reformen vor. Die Neutralität der Besteuerung bezüglich des "Trade-off" zwischen einbehaltenen Gewinnen und Fremdfinanzierung wird von Alfons J. Weichenrieder untersucht und mit der empirischen Literatur verglichen. Clemens Fuest und Philipp Tillesen arbeiten heraus, daß Informationsasymmetrien im Kapitalmarkt bei Unternehmensgründungen i.d.R. zu unverhältnismäßig vielen Gründungen führen können.
Kreis, Henning
Quantitative Analysen zur Erfolgswirksamkeit von F&E und Marketing.
Verlag: Duncker & Humblot
Damit Unternehmen auf einem Markt bestehen können, ist es notwendig, die Einsatzfaktoren der Unternehmung im Wettbewerb strategisch einzusetzen. Zwei Schlüsseleinsatzfaktoren sind die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) sowie die Ausgaben für Marketing. Mit verstärktem Einsatz im Bereich F&E versuchen Unternehmen gegenüber ihrer Konkurrenz einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen, indem sie innovative Produkte oder Dienstleistungen anbieten bzw. bei der Herstellung von Produkten auf innovative Prozesse zurückgreifen. Marketing und insbesondere Werbeausgaben werden eingesetzt, um die Produkte des eigenen Unternehmens von denen der Konkurrenz abzuheben.
Aus einer Investitionsperspektive heraus untersucht Henning Kreis das Zusammenspiel von F&E- und Marketingausgaben über einen bestimmten Zeitraum und gibt Aufschluss darüber inwieweit unternehmensspezifische, unbeobachtbare Größen Einfluss auf die Erfolgswirksamkeit dieser Ausgaben nehmen. Im Rahmen von vier empirischen Studien überprüft der Autor die aus der Theorie abgeleiteten Hypothesen zu den Beziehungen zwischen F&E-Ausgaben, Marketingausgaben, Intangibles und Unternehmenserfolg.
Mititelu, Emanuela A. / Adrian Hunger
Der Erfolg von M&A-Transaktionen im europäischen Bankensektor.
Verlag: Duncker & Humblot
M&A im europäischen Bankensektor nehmen hinsichtlich ihrer Anzahl sowie ihrer Transaktionsvolumina eine prävalente Stellung im weltweiten M&A-Markt ein. So ist der europäische Markt mit gut einem Drittel aller weltweiten Transaktionen die zweitgrößte M&A-Region der Welt und der Bankensektor alleine absorbiert rund 72 v. H. aller europäischen Transaktionen im sektoralen Bereich der Finanzdienstleistungen.
Vor diesem Hintergrund und einer zu erwartenden weiteren Konsolidierung im europäischen Bankenmarkt gehen die Autoren der Frage nach dem Erfolg von M&A im Bankensektor nach. Dabei wird der Fokus jedoch auf den langfristigen sowie regionalen Erfolg von M&A-Transaktionen auf der Käuferseite in Europa gerichtet, zumal bisherige sowie aktuelle Studien diese Aspekte vernachlässigen. Nach einer Diskussion über M&A-Motive und deren Erfolgsmessung folgt eine empirische Analyse von Bankenfusionen in Europa seit dem Jahre 1999 bis inklusive Juli 2007. Im Ergebnis zeigen die Autoren, dass sich der Unternehmenswert eines übernehmenden Kreditinstitutes auf Sicht von 35 Monaten nach einer Transaktion im Mittel um absolute 14,82 v. H. besser entwickelt als der europäische Branchendurchschnitt. Dieses Resultat lässt jedoch nicht den Schluss zu, dass monetär induzierte Motive für Übernahmen dominieren oder Überrenditen grundsätzlich durch M&A-Transaktionen auf der Käuferseite erwirtschaftet werden. Eine erweiterte Analyse hingegen zeigt, dass auch nicht-ökonomische Motive im M&A-Markt dominieren können und nur eine Kombination von bestimmten Parametern einen M&A-Erfolg wahrscheinlich werden lassen kann. Vor diesem Hintergrund schließt die Studie mit einer Diskussion über die Gründe für das Scheitern oder den Erfolg eines Unternehmenszusammenschlusses.
Herausgeber : Blum, Ulrich / Christian Wey / Klaus F. Zimmermann (Eds.)
Globalization and Competition.
Verlag: Duncker & Humblot
This supplement presents the contributions to the 71st Annual Meeting of the Association of German Economic Research Institutes that deal with the contentious issues of "Globalization and Competition." Increased competitive intensity does not serve as a great "equalizer"; in contrast, the book identifies various areas where organizational and institutional differences sustain - a fact, important for the success of business strategies and governmental policies. In "Innovators and the Diversity of Innovation Systems" Uwe Canter and Andreas Meder analyze the determinants of cooperative invention. Regional proximity is a main driver of cooperative innovations so that path dependencies remain important even under globalization. Pio Baake und Christian Wey show that increasing demand-side market integration leads to new anticompetitive effects of mergers. In "Latin versus European Power A Comparison of Market Reforms in Europe and Chile and Brazil" Tim Mennel and Maria Viecens show that national approaches towards utility regulations reveal persistent differences. Michael Rothgang analyzes the diversity of innovation processes while Christian Rammer and Anja Schmiele highlight the importance of absorptive capacities when innovation processes become more international. Finally, in "Foreign Subsidiaries in the East German Innovation System" Jutta Günther and co-authors show that foreign subsidiaries are often not linked to the local innovation system.
Strenge, Irene
Ferdinand von Bredow.
Verlag: Duncker & Humblot
Ferdinand von Bredow, geboren am 16.5.1884, ermordet in der Nacht vom 30.6.1934, leitete vom Juni 1932 bis zum 30.1.1933 das Ministeramt im Reichswehrministerium und hatte damit die Funktion eines Staatssekretärs inne. Obwohl die SS nach Bredows Ermordung eine gründliche Haussuchung hielt, fielen ihr die Tagebücher nicht in die Hände, die Bredow vom 20.2.1933 bis zum 28.6.1934 geschrieben hatte. Ihr entgingen auch Notizen, die Aufschluss über die letzten Tage vor dem 30.1.1933 geben, insbesondere über Kurt von Hammersteins schwankende Haltung.
Die mit diesem Buch erstmals veröffentlichten Tagebücher zeigen, wie sehr Bredow Hitler unterschätzte. Von der nationalen Euphorie nach dem 30.1.1933 nicht unbeeindruckt, teilte Bredow die nationalsozialistische Bewegung in zwei Lager Wenige "gute" Nationalsozialisten mit "redlichem Bemühen" standen gegen die "Radikalinskis", die es zu bändigen galt. Letzteres erhoffte Bredow sich dringend von Hitler, blieb allerdings skeptisch, ob Hitler dazu in der Lage sei. Auch wenn Bredow seine Hoffnungen auf die Person Hitlers setzte, so sparte er doch nicht mit Kritik, was das Vorgehen gegen die Juden und die Außenpolitik betraf.
Bredow wünschte, sich mit seinen Fähigkeiten, seinem Wissen und seinen weitreichenden Verbindungen in den neuen Staat einbringen zu können. Doch wurde gerade dies ihm zum Verhängnis Hitler und Göring hielten Bredow für so gefährlich, dass sie ihn ermorden ließen.
Herausgeber : Vollmer, Uwe (Hrsg.)
Ökonomische Analyse politischer Institutionen.
Verlag: Duncker & Humblot
Sind Liberalismus und Demokratie widersprüchliche Ideale? Ist das deutsche Parteiensystem effizient organisiert? Warum delegiert ein Staat hoheitliche Aufgaben auf private Anbieter? Ist es überhaupt rational, Steuern zu zahlen?
Diese und andere Fragen thematisierten die Autoren und unterziehen Institutionen aus der Politik einer ökonomischen Analyse. Zunächst wird das Verhältnis von Demokratie und Liberalismus beleuchtet, zwischen denen ein Spannungsverhältnis zu bestehen scheint, wenn Vertreter des Liberalismus die persönliche Freiheit betonen und umgekehrt Befürworter demokratischer Entscheidungsfindung großen Wert auf Bürgersouveränität legen.
Hieran anschließend wird das deutsche Parteiensystem betrachtet, das den Parteien einen umfassenden, aus einem formalen Legitimationsmonopol abgeleiteten Machtanspruch einräumt. Politische Karriere setzt deshalb zumeist Parteienmitgliedschaft voraus, was zwar hohe Disziplinierungswirkungen entfaltet, sich aber negativ auf Partizipation und Repräsentativität bei der Rekrutierung zu politischen Ämtern auswirkt.
Ein weiteres Thema des Bandes sind hybride Regulierungen, die öffentliche und private Regulierungselemente miteinander verbinden, weil entweder die Inhaltssetzung oder die Durchsetzung von Regeln privat erfolgt. Sie resultieren aus einem Kosten-Nutzen-Kalkül, wobei hybride Lösungen vor allem bei transnationalen Transaktionen bessere Ergebnisse als rein staatliche oder rein private Regulierungen erzielt. Schließlich präsentiert der Band eine Lösung für das "tax payer puzzle" und erklärt, warum Steuerzahler weit weniger Steuern hinterziehen oder schwächer auf mögliche Strafandrohungen reagieren, als dies Erwartungsnutzenkalküle vorhersagen.
Rüttgers, Christian
Wettbewerb in der deutschen Trinkwasserwirtschaft?
Verlag: Duncker & Humblot
In den achtziger Jahren begann in den Industriestaaten die Deregulierung der Netzbranchen. Auch in Deutschland wurden die Wirtschaftsbereiche Eisenbahn, Strom- und Gasversorgung sowie Telekommunikation liberalisiert. In der Wasserversorgung dominieren dagegen bis heute vertikal integrierte Gebietsmonopolisten unter eigentumsrechtlichem Einfluss des Staates. Es stellt sich die Frage, inwieweit ein veränderter Regulierungsrahmen die Dispositionsspielräume privater Wirtschaftssubjekte angesichts dieser ordnungspolitisch zweifelhaften Situation ausweiten kann.
Mit dem disaggregierten Regulierungsansatz wird der bei natürlichen Monopolen als notwendig erachtete regulierende Eingriff in seiner Intensität reduziert. Ausschließlich monopolistische Engpassbereiche, die in Netzbranchen in der Verteilung lokalisiert werden, begründen Regulierungsbedarf. Ansonsten ist eine Rahmenordnung zu etablieren, die Wettbewerb ermöglicht. Christian Rüttgers erweitert die Perspektive durch Einbezug weiterer Marktversagenstatbestände und Disaggregationsdimensionen. Der Autor überträgt den ergänzten disaggregierten Regulierungsansatz auf die deutsche Wasserwirtschaft, um einen konkreten Reformfahrplan zu entwerfen, der den Einfluss von Interessengruppen, Politikern und Bürokraten berücksichtigt.
Fazit Die Wasserwirtschaft muss kein wettbewerblicher Ausnahmebereich bleiben. Vielmehr sollte eine Marktöffnung erfolgen. Ohne staatliche Intervention ist die Wasserversorgung nicht koordinierbar. Eine Rechtfertigung für die Beibehaltung der regionalen Monopole ist dies jedoch nicht.
Lohmann, Christian
Steuerung dezentraler Unternehmenseinheiten bei einer Differenzierungsstrategie.
Verlag: Duncker & Humblot
Die Steuerung von dezentralen Unternehmenseinheiten gewährleistet, dass trotz delegierter Entscheidungskompetenzen übergreifende Aufgaben erfüllt und Unternehmensziele erreicht werden. Für eine zweck- und zielgerichtete Unternehmenssteuerung sind hierfür die Eigenarten der zu steuernden Unternehmenseinheiten sowie die Beziehungen zwischen diesen zu beachten. Unter Berücksichtigung der Differenzierung als unternehmensübergreifende Wettbewerbsstrategie zeigt Christian Lohmann in dieser modelltheoretischen Untersuchung für zwei unterschiedliche Wertschöpfungsstrukturen, dass deckungsbeitrags- und umsatzbezogene Teilungsmechanismen im Vergleich zu verrechnungsbezogenen Preismechanismen eine effizientere Steuerung sowohl zwischen dezentralen Unternehmenseinheiten als auch zwischen unabhängigen Unternehmen hervorrufen können. Als Ergebnis werden Anwendungsbereiche der untersuchten Steuerungsmechanismen angegeben und beispielhaft verdeutlicht.
Czernomoriez, Janna
Internationale Wanderungen von Humankapital und wirtschaftliches Wachstum.
Verlag: Duncker & Humblot
Internationale Wanderungen von Humankapital haben sowohl Auswirkungen auf das Wachstum der aufnehmenden Volkswirtschaft ("brain gain") als auch der abgebenden Volkswirtschaft ("brain drain"). Dabei sind die Wachstums- und Wohlfahrtswirkungen in den einzelnen Ländern unterschiedlich und jeweils abhängig von den unterschiedlichen Migrationspolitiken. Dieses wird in Modellen, die der endogenen Wachstumstheorie mit technischem Fortschritt angehören, formal und ökonomisch interpretativ analysiert. Besondere Auswirkungen auf das Wachstum der abgebenden Volkswirtschaft haben selektive Immigrationsbestimmungen, da sie entweder den Imitationsprozess oder den eigenen endogenen technischen Fortschritt beeinflussen.
Der global zunehmende Wettbewerb um hoch qualifizierte Arbeitskräfte, der in selektiven Immigrationsbestimmungen zum Ausdruck kommt, gefährdet insbesondere die weniger entwickelten Länder in ihrem Aufholprozess, sodass letztlich die Wohlfahrtsdifferenzen zwischen entwickelten (aufnehmenden) und weniger entwickelten (abgebenden) Volkswirtschaften erhalten bleiben oder sogar zunehmen.
Bizer, Kilian / Katarzyna Haverkamp / Günter Krebs / Klaus Müller / Anja Sölter
Volkswirtschaftliche Nutzen und Kosten des Handwerkskammersystems.
Verlag: Duncker & Humblot
Die Studie untersucht die volkswirtschaftlichen Nutzen und Kosten des Handwerkskammersystems in Deutschland. Die Untersuchung berechnet, ob sich ein positiver oder negativer Nutzensaldo ergibt. Dabei ist es wichtig, die wesentlichen Leistungen der Handwerkskammern zu identifizieren und sie quantitativ zu bemessen. Auf der Basis dieser Leistungsdaten entwickelt die Studie mit Hilfe verschiedener Methoden eine Abschätzung des einhergehenden Nutzens. Diese Nutzen werden den Kosten in den jeweiligen Bereichen gegenübergestellt und saldiert. Zu den betrachteten Leistungsbereichen zählen Bildung, Gewerbeförderung, juristische Auskünfte und Schlichtungsstellen sowie das Ausmaß des Ehrenamtes. Die Datengrundlagen bilden das Sozioökonomische Panel, eine detaillierte Erhebung von Leistungsdaten und Kosten in acht Untersuchungskammern sowie eine zusätzliche Erhebung in 54 Handwerkskammern. Im Ergebnis entsteht eine saldierte Abschätzung von Kosten und Nutzen für diese Leistungsbereiche. So ergibt die vorsichtige Schätzung im Bildungsbereich einen positiven Saldo von 477 Mio. Euro pro Jahr für die Handwerkskammern. Im Bereich der Beratungsdienstleistungen wird der Nettonutzen der Handwerkskammersysteme auf knapp 17 Mio. Euro pro Jahr bemessen. Die vorsichtige Schätzung des Saldos im Bereich der Rechtsauskünfte ergibt 7 Mio. Euro, im Bereich der Schlichtungsstellen 2,2 Mio. Euro. Über die betrachteten Leistungsbereiche hinweg ergibt sich damit ein positiver Nutzensaldo von 502 Mio. Euro für die Handwerkskammern in der jeweils vorsichtigsten Schätzung. Legt man die etwas weniger vorsichtigen Berechnungen zugrunde, so steigt der Nutzensaldo auf rund 966 Mio. Euro an.
Herausgeber : Aufderheide, Detlef / Martin Dabrowski (Hrsg.)
Internetökonomie und Ethik.
Verlag: Duncker & Humblot
Auch wenn nicht wenige Techniker das aktuelle Entwicklungsstadium der digital vernetzten Ökonomie - oder kurz der Internetökonomie - mit der Frühzeit des Automobilbaus vergleichen, ist die Entwicklung bereits sehr rasch und sehr weit fortgeschritten. Unter anderem haben erhebliche Kostensenkungen im Bereich von Information und Kommunikation neuen Geschäftsmethoden Raum gegeben - keineswegs nur in Marketing und Vertrieb, sondern entlang der gesamten Wertschöpfungskette - und damit ein enormes Wachstumspotential freigesetzt.
Allerdings fördert die Internetökonomie allem Anschein nach auch eine Reihe von Praktiken, die sich als ethisch höchst fragwürdig - und über kurz oder lang für Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen schädlich - erweisen können. Die enormen Herausforderungen an die normativen Grundlagen unserer Wirtschaft und Gesellschaft liegen auf der Hand. Sie reichen von den Möglichkeiten und Grenzen politischer Gestaltungsfähigkeit auf nationaler und supranationaler Ebene über eine fragliche Neuorientierung des Wettbewerbs bis zu Grundfragen vertrauensvoller menschlicher Kommunikation und des individuellen Datenschutzes, die regelmäßig in Interessenkonflikte zwischen Marktakteuren münden.
Dieser Band greift deshalb zentrale ethisch relevante Fragen der Internetökonomie auf und spiegelt sie, im Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Disziplinen, an aktuellen Erkenntnissen ökonomischer Theorie. Den Eigenheiten des Gegenstands Internet ist dabei ein Problem moderner wissenschaftlicher Arbeitsteilung in besonderer Weise geschuldet Komplexe, jeweils fachbezogene Detailinformationen müssen für den Transport über die Grenzen von Disziplinen hinweg verständlich aufbereitet werden, damit Vertreter von Ethik und Informatik, von Ökonomik und Jurisprudenz sowie weitere Interessierte jeweils dringend benötigtes Orientierungswissen für ihre eigenen, fachbezogenen Fragen nutzen können. In den unvermeidlich gesetzten Grenzen dient der nunmehr vorliegende Sammelband auch diesem Anliegen.
West, Klaus-W.
Angebotsmacht Arbeit.
Verlag: Duncker & Humblot
Die einst dem Fortschritt so zugewandte Linke hat noch kein angemessenes Verhältnis zu den revolutionären Veränderungen der Globalisierung in der Gegenwart gefunden. Sie kann die Globalisierung nur erfolgreich gestalten, wenn sie sich über die Abwehr von Gefahren hinausgehende Ziele setzt. Klaus-Wilhelm West unternimmt in dem vorliegenden Buch den Versuch, aus der Perspektive der Linken die Idee des Fortschritts in zeitgemäßer Weise neu zu bestimmen.
Mit den rasanten Veränderungen des Marktes, der Technologien und der Arbeitswelt muss konstruktiv umgegangen werden. Erstmals in der Geschichte wertet die wachsende Bedeutung von Wissen und Bildung Kompetenzen und Erfahrungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf. Die Arbeit wird Angebotsmacht.
Die Aufgabe der Linken ist es, die Angebotsmacht der Arbeit zu fördern. Dazu müssen Innovationen, Bildung und die Arbeitsmarkt-Partizipation neu ausgerichtet werden und ineinander greifen. Der Autor macht Vorschläge für institutionelle Verbesserungen in Unternehmen, Bildungseinrichtungen und den Arbeitsvermittlungen auf der Grundlage des Prinzips der Angebotsmacht der Arbeit. Der Vergleich mit Frankreich und Großbritannien zeigt, dass die Voraussetzungen hierfür in Deutschland günstig sind.
Das Projekt der Angebotsmacht der Arbeit muss strategisch kommuniziert werden. Das "Bündnis für Arbeit" scheiterte an seinem Verständnis strategischer Kommunikation. Auch Unternehmen und Arbeitsmarktverwaltungen müssen kommunikativ weiterentwickelt werden, um die Arbeit anzuerkennen und Arbeitsmarktpartizipation - und damit eine solidarische Gesellschaft - zu ermöglichen.
Herausgeber : Jaberg, Sabine / Heiko Biehl / Günter Mohrmann / Maren Tomforde (Hrsg.)
Auslandseinsätze der Bundeswehr.
Verlag: Duncker & Humblot
Führt die Bundeswehr in Afghanistan Krieg? Können Streitkräfte zum Aufbau von Staatlichkeit und geordneten Verhältnissen überhaupt beitragen? Welche Aufgaben kommen dem Militär künftig zu? Diese Fragen gewinnen angesichts gegenwärtiger Entwicklungen an Brisanz und beschäftigen zunehmend die Öffentlichkeit.
Die Autorinnen und Autoren, allesamt Angehörige oder Ehemalige des Fachbereichs Sozialwissenschaften an der Führungsakademie der Bundeswehr, setzen sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Auslandseinsatz - Sinnbild für den Umbau der Verteidigungs- zur Interventionsarmee - auseinander. Sie stecken den rechtlichen wie politischen Rahmen ab, spüren praktischen Problemen im Einsatz nach und verdeutlichen Auswirkungen auf den einzelnen Soldaten bzw. die einzelne Soldatin. Ihre Analysen und Reflexionen setzen Impulse für den wissenschaftlichen wie öffentlichen Diskurs.
Herausgeber : Oberender, Peter (Hrsg.)
Wettbewerb in der Energiewirtschaft.
Verlag: Duncker & Humblot
Energiemärkte sind längst Dauerbrenner der öffentlichen wie wissenschaftlichen Regulierungsdebatte geworden. Immer wieder wird die Frage nach effektivem Wettbewerb in der Energieversorgung kontrovers beantwortet, nicht zuletzt unter dem Eindruck steigender Energiepreise. Neben einer rein statischen Betrachtung des Netzregulierungsproblems und möglichem Marktmachtmissbrauch bei der Strombepreisung kommen jedoch zunehmend auch Fragen dynamischer Effizienz (Kraftwerksneuinvestitionen u. a.) in den Fokus der wissenschaftlichen Diskussion.
Der vorliegende Band vereinigt daher beide Perspektiven - statische Fragen der Energiepreisbildung und möglicher Kollusion infolge der institutionellen und technischen Randbedingungen des Strom- und Gaswettbewerbs sowie den dynamischen Aspekt der Weiterentwicklung von Erzeugungs- und Netzstufe. Die Beiträge des Bandes - allesamt schriftliche Fassungen der im März 2008 in Kiel auf der Jahrestagung 2008 der Arbeitsgruppe Wettbewerb des Wirtschaftspolitischen Ausschusses im Verein für Socialpolitik gehaltenen Referate - spannen den Bogen von grundsätzlichen Fragen einer rationalen Regulierung im Spannungsfeld zwischen Kartell- und Regulierungsbehörden hin zu konkreten politischen Umsetzungsvorschlägen.
Herausgeber : Henning, Klaus / Christiane Michulitz (Hrsg.)
Unternehmenskybernetik 2020.
Verlag: Duncker & Humblot
Die Autorinnen und Autoren des vorliegenden Tagungsbands setzen sich mit der Frage auseinander, wie kybernetische Ansätze ökonomisch sinnvoll eingesetzt werden können, um die Unternehmen von heute auf die Welt von morgen vorzubereiten. Unter dem Titel "Unternehmenskybernetik 2020 - Betriebswirtschaftliche und technische Aspekte von Geschäftsprozessen" sind die Vorträge der gleichnamigen Jahrestagung der Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialkybernetik (GWS) versammelt, die vom 14. bis 16. Mai 2007 stattfand. Sie wurde an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen durchgeführt und vom Institut für Unternehmenskybernetik e.V. (IfU) in Kooperation mit dem Zentrum für Lern- und Wissensmanagement und Lehrstuhl für Informatik im Maschinenbau (ZLW / IMA) ausgerichtet. In den sechs Keynotes sowie den mehr als 70 interdisziplinären Beiträgen aus insgesamt acht verschiedenen Arbeitsforen spiegelt sich zugleich die Wichtigkeit wie Vielfältigkeit eines prospektiven und ökonomischen Umgangs mit den komplexen Problemstellungen unternehmenswirtschaftlicher Prozesse wider.
Die Autorinnen und Autoren widmen ihre Beiträge der Aufgabe einer kybernetisch orientierten Zukunftsgestaltung in unterschiedlichen Problemfeldern. Nachhaltige Verbesserungen interner Produktions- und Geschäftsprozesse in den Bereichen ökonomischer Entscheidungsfindung, technischer Entwicklung und partizipativer Prävention bilden den Kern der Foren eins bis drei. Die Foren vier bis sechs untersuchen konkrete Werkzeuge und Strategien der Kybernetik für eine prospektive Entwicklung sowie Stabilisierung von Unternehmen. Die Beiträge aus Forum sieben zeigen neue Möglichkeiten des Wissensmanagements auf, damit Informationsaufnahme, -verständnis und -verarbeitung heute sowie in Zukunft überhaupt noch gewährleistet werden können. In welcher Hinsicht insbesondere Innovationen mehr und mehr zur entscheidenden Größe der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen avancieren, zeigen die Beiträge des Forums acht.
Herausgeber : Sattler, Friederike / Christoph Boyer (Eds.)
European Economic Elites.
Verlag: Duncker & Humblot
Since the beginning of the 1970s, democratic capitalist Western Europe as well as state-socialist Eastern Europe faced the double challenge of the third industrial revolution and the second globalization. The accelerated political, social, economic and cultural change did not lead to a crisis "of capitalism" or "of communism", instead challenging European industrial society as such. In 1989, after a long erosion process, state socialism failed at the task of solving the manifold problems of adjustment; yet a lasting solution is also not conceivable within the context of a neo-liberal "new spirit of capitalism".
The present volume, which arose from the interdisciplinary cooperation of historians and social scientists, discusses the consequences of this "great transformation" for the economic elites in both "West" and "East" for their qualification profiles and their social composition, their options and their room for maneuver, their value systems and legitimization strategies, their self-perception and their public image. Economic elites in both systems saw themselves forced to adopt new strategies which very often seem quite different at the surface; looking deeper, they exhibit clear similarities. After 1989, the consolidation of the post-socialist economic elites has, all in all, been completed according to the Western example. The emerging convergences, which are being supported by the process of European integration, contributed to the internationalization of the European economic elites. The volume discusses the problem how strong this tendency was and if it has already created truly transnational economic elites more or less separated from the national context.
The contributions, which are embedded into a coherent interpretative framework, are penned by internationally renowned experts and junior researchers from a wide array of countries, from Britain to Poland and from Norway to Portugal. The innovative value of the volume lies in its Europe-wide scope and, above all, in its comparative East-West perspective. A genuinely European community of researchers tackles a topic which is indisputably current for history as well as for the social sciences.
Herausgeber : Vollmer, Uwe (Hrsg.)
Institutionelle Ursachen des Wohlstands der Nationen.
Verlag: Duncker & Humblot
Bereits Adam Smith weist darauf hin, dass gute politische Institutionen Wachstum und Entwicklung fördern. Was aber sind gute politische Institutionen, und warum haben sie sich in verschiedenen Ländern unterschiedlich entwickelt? Diese Fragen leiten die Beiträge des vorliegenden Bandes.
Im Zentrum des ersten Teils steht der Zusammenhang zwischen Institutionen und Wirtschaftswachstum. Es wird untersucht, warum gerade Europa es geschafft hat, sich frühzeitig weit über das Subsistenzniveau zu erheben, und gefragt, warum die fehlende Internalisierung externer Effekte dazu führen kann, dass Sozialproduktskonzepte bei der Wohlfahrtsmessung Ungenauigkeiten aufweisen. Der zweite Teil ist einigen qualitativen Aspekten des Wirtschaftswachstums gewidmet. Geprüft wird, was wir über die Qualität der Institutionen wissen. Die Autoren fragen weiterhin, in welche Architektur eine zukünftige Klimapolitik nach Kyoto eingebettet sein sollte. Darüber hinaus werden die Interdependenzbeziehung zwischen Rechtsstaat und Marktwirtschaft und ihre Wirksamkeit im Postkommunismus analysiert. Im Fokus des dritten Teils steht der Zusammenhang zwischen Institutionen und wirtschaftlicher Entwicklung in China. Was lässt sich aus dem "Fall China" für die institutionenökonomische Analyse lernen? Welche Rolle spielen Sozialkapital und soziale Netzwerke für die wirtschaftliche Entwicklung Chinas?
Weiß, Mirko
Zur Geldpolitik im Euro-Währungsraum Beschreibung, Auswirkung und Ursachenanalyse von Inflationsunterschieden.
Verlag: Duncker & Humblot
Anhaltende und in ihrer regionalen Struktur persistente Inflationsungleichheiten innerhalb eines Währungsraumes sind infolge generierter Unterschiede im realen Zinsniveau sowie einer realen Aufwertung der relativ stärker inflationierenden Volkswirtschaften mit Verwerfungen innerhalb der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage verbunden. Insbesondere die sich kumulierende reale Aufwertung ändert die makroökonomische Wettbewerbsfähigkeit der betreffenden Länder. Darüber hinaus erschweren persistente Inflationsunterschiede die Implementierung stabiler Inflationserwartungen und erzeugen ein permanentes Konfliktpotenzial bei der Ausrichtung der Gemeinsamen Geldpolitik. In letzter Konsequenz sind politische Spannungen innerhalb des Währungsgebietes nicht auszuschließen. Zur Eindämmung von Inflationsunterschieden stehen trotz einheitlicher Zentralbankzinssätze verschiedene wirtschaftspolitische Instrumente zur Verfügung Auf geldpolitischer Ebene eignen sich länderspezifische Regelungen bei der Mindestreservepflicht. Daneben kann der Fiskalpolitik und Steuerausgestaltung einerseits sowie der Finanzmarktaufsicht andererseits - bspw. durch Setzen antizyklisch gestalteter Eigenkapitalanforderungen - eine verstärkte Rolle zufallen. Grundsätzlich bedarf es einer intensiveren wirtschaftspolitischen Abstimmung innerhalb des Währungsraumes. Hierbei bietet die Eurogruppe eine geeignete institutionelle Grundlage.
Herausgeber : Rauscher, Anton (Hrsg.)
Verantwortung in einer komplexen Gesellschaft / Responsibility Recognition and Limits.
Verlag: Duncker & Humblot
Der Ruf nach Verantwortung bestimmt zunehmend wissenschaftliche Debatten, bewegt aber auch das Denken der Bürger. Franz-Xaver Kaufmann sieht in der Verantwortung "eine ethische Grundkategorie unseres gegenwärtigen Selbstverständnisses".
Freiheit und Verantwortung stehen in einem direkten Verhältnis. So sind die Menschen verantwortlich für die Entscheidungen, die sie treffen, und für deren Folgen. Allerdings sind die Handlungsketten in der modernen Gesellschaft komplexer geworden. Wer trägt welche Verantwortung für welche Handlungsbereiche? Versuche, die Verantwortung auf gesellschaftliche Organisationen abzuwälzen, sind keine Lösung. Jeder Einzelne, aber auch jede Gruppe, muss sich jeweils der eigenen Verantwortung stellen.
Die Beiträge des Bandes gehen auf das 10. Deutsch-Amerikanische Kolloquium zurück, das 2008 in Philadelphia stattfand.
Herausgeber : Gatermann, Inken / Myriam Fleck (Hrsg.)
Innovationsfähigkeit sichert Zukunft.
Verlag: Duncker & Humblot
Arbeiten - Lernen - Kompetenzen entwickeln
2. Zukunftsforum Innovationsfähigkeit des BMBF
Die Fähigkeit zur Innovation ist gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine wichtige Grundlage, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. In der Innovationsfähigkeit liegt dabei nicht nur der Schlüssel zu wirtschaftlichem Erfolg. Sie ermöglicht auch soziale Teilhabe und gesellschaftliche Entwicklung. Die Förderung von Innovationsfähigkeit und die Frage, wie Innovationen herbeigeführt und erfolgreich gestaltet werden können, gehören daher zu den zentralen gesellschaftspolitischen Themen. [...]
Auf dem zweiten Zukunftsforum Innovationsfähigkeit "Arbeiten - Lernen - Kompetenzen entwickeln" am 2. und 3. April 2009 in Berlin wurden Forschungsergebnisse und Projekte vorgestellt, die aus deutscher und europäischer Perspektive den Innovationsprozess in seinem komplexen Zusammenspiel von technologischen Entwicklungen mit der Organisations-, Personal- und Kompetenzentwicklung aufgreifen und darauf aufbauend Konzepte für Praxis und Wissenschaft ableiten.
Dieser Tagungsband fasst die Beiträge zusammen Er stellt Strategien für eine innovationsförderliche Personal- und Organisationsentwicklung sowie für Wissens- oder Veränderungsmanagement zusammen. Und er zeigt neue Wege einer ganzheitlichen betrieblichen Gesundheitsförderung wie auch Innovationen in und mit Netzwerken auf. Zugleich haben wir auch neue Bereiche einbezogen, wie zum Beispiel die Gestaltung offener Innovationsprozesse, die Chancen und Risiken von Enterprise 2.0 und nicht zuletzt die für die Innovationsfähigkeit neu in den Blick zu nehmende Schnittstelle zwischen Mensch und Technik. [...]
Aus dem Vorwort
Herausgeber : Belke, Ansgar / Hans-Helmut Kotz / Stephan Paul / Christoph M. Schmidt (Hrsg.)
Wirtschaftspolitik im Zeichen europäischer Integration.
Verlag: Duncker & Humblot
Im November 2007 hat Prof. Dr. Wim Kösters sein 65. Lebensjahr vollendet. Dieses Ereignis ist Anlass, ihm die vorliegende Festschrift zu widmen.
Wim Kösters wurde am 26. November 1942 in Greven / Kreis Steinfurt geboren. Er studierte von 1963 bis 1968 Volkswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Zum Postgraduierten-Studium zog es ihn 1968/69 mit einem Fulbright-Stipendium in die USA an die Florida State University und an die Harvard University. Von 1969 bis 1982 folgte eine Assistententätigkeit bei Prof. Dr. Hans K. Schneider in Münster und Köln. An der Universität Münster wurde er 1972 mit einer Arbeit zu den "Theoretischen und empirischen Grundlagen der Geldnachfrage" promoviert. 1982 habilitierte er sich an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln mit einer Arbeit zur "Theoretischen und empirischen Bestimmung der Vollbeschäftigung".
Von 1982 bis 1991 war Wim Kösters Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Münster, seit 1991 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Theoretische Volkswirtschaftslehre an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum, der als Jean Monnet-Lehrstuhl in Forschung und Lehre besonders stark europäisch ausgerichtet ist. Von 1996 bis 2002 war Wim Kösters Mitglied des Forschungsbeirats des RWI, seit 2003 ist er dort Mitglied im Vorstand. Von 1992 bis 2000 war er gewählter Fachgutachter für Wirtschafts- und Sozialpolitik der DFG. Schließlich ist er seit 2001 Mitglied der ECB Observer, einer Gruppe von Wissenschaftlern, welche die konzeptionelle und operative Geldpolitik der Europäischen Zentralbank analysieren und kommentieren.
Die Festschrift, deren Autoren zahlreiche ehemalige und aktuelle Weggefährten und Kollegen von Wim Kösters sind, würdigt die Leistungen, die er in Forschung und Lehre erbracht hat. Die Themengebiete umfassen (i) die Wechselbeziehungen zwischen der Wirtschaftswissenschaft und der Politikberatung, (ii) realwirtschaftliche Aspekte der europäischen Integration wie Fragen der Steuerpolitik und der Migration, (iii) verschiedene Facetten der Integrationstheorie, der Banken und der Kapitalmarktregulierung sowie (iv) die Geld- und Währungspolitik.
Aus dem Vorwort
Herausgeber : Ohr, Renate (Hrsg.)
Governance in der Wirtschaftspolitik.
Verlag: Duncker & Humblot
Der Begriff Governance ist in den letzten Jahren fast ein Modewort geworden - oft benutzt, aber zumeist nicht klar definiert und daher recht unterschiedlich interpretierbar. Obwohl er als wissenschaftlicher Terminus aus den Wirtschaftswissenschaften stammt - im Wesentlichen wird er auf Ronald Coase und Oliver E. Williamson zurückgeführt - spielte er zunächst vor allem in den Politikwissenschaften eine sichtbare Rolle. Heutzutage ist er aber auch aus der wirtschaftspolitischen Diskussion nicht mehr wegzudenken. Governance umfasst dabei zum einen Regelungsstrukturen, die sich auf Institutionen und Akteurskonstellationen beziehen, zum anderen aber auch formelle und informelle Regeln sowie Anreizstrukturen in Hinblick auf ihre Bedeutung für den Koordinationsprozess wirtschaftlicher Aktivitäten. Eine klare und eindeutige Begriffsabgrenzung in der Art einer Lehrbuchdefinition fehlt jedoch nach wie vor.
Diese zunehmende, aber oft unspezifizierte Verwendung des Begriffs Governance in der wirtschaftspolitischen Forschung nahm der Wirtschaftspolitische Ausschuss des Vereins für Socialpolitik zum Anlass, für seine diesjährige Jahrestagung, die vom 24. - 26. März 2009 in Leipzig stattfand, das Rahmenthema "Governance in der Wirtschaftspolitik" zu wählen. Der hier vorliegende Tagungsband beinhaltet die schriftlichen Fassungen der vorgestellten Beiträge. Es werden darin verschiedene Governance-Begriffe und Governance-Konzepte abgegrenzt, konkrete Governance-Probleme dargestellt und die Rolle bestimmter Governancestrukturen vor dem Hintergrund verschiedener ökonomischer Rahmenbedingungen untersucht. Der vorliegende Tagungsband soll somit helfen, den Begriff Governance in seinen verschiedenen Facetten und in seiner Bedeutung für wirtschaftspolitische Fragestellungen zu erfassen.
Herausgeber : Wey, Christian / Klaus F. Zimmermann (Eds.)
Twenty Years of Economic Reconstruction in East Germany.
Verlag: Duncker & Humblot
This year marks the 20th anniversary of German reunification. The events of autumn 1989 revealed that the GDR was not just politically but also economically bankrupt. Given the large-scale emigration to the West after the fall of the Wall, the D-Mark was introduced quickly, despite widespread rejection of this measure by the leading economist of the time. Rapid wage increases intensified the pressure on businesses, and the adjustment shock made it necessary to rebuild the foundations of the economy at a rapid pace and an extremely high cost. With the creation of the economic and currency union, a dynamic process of growth and development was launched in many areas of society.
Twenty years later, the questions arise Where do we stand today, what implications can be derived for the future, and what remains to be done in the policy realm? This AEQ Supplement addresses the following issues
- Structural convergence and regional development Should policy makers really attempt to counteract convergence? How far is East Germany currently lagging behind? What strategic decisions do policy makers need to make?
- Old-age poverty Is there an increasing risk of old-age poverty in East Germany? What are the results of societal aging in East Germany?
- Returns to education for full-time employees The East has caught up
- Dramatic demographic changes in Thuringia Will Thuringia face a shortage of skilled labor up to 2015?
Reiter, Tobias
Fallbasierte Entscheidungsunterstützung für die Strukturplanung von Jahresabschlussprüfungen.
Verlag: Duncker & Humblot
Fallbasiertes Schließen hat sich zu einem wichtigen Paradigma der Entscheidungsunterstützung bei schlecht strukturierten Problemen entwickelt, deren Lösung besondere Expertise und Erfahrung verlangt. Es schreibt, anders als Optimierungsansätze aus dem Operations Research, keine geschlossene Lösung vor. Stattdessen wird eine Fallsammlung gepflegt, aus der ähnlich beschriebene Fälle als Lösungsvorlagen selektiert und an neue Probleme angepasst werden können.
Aufbauend auf dieser Idee konzipiert Tobias Reiter einen erfahrungsbasierten Prüfungsansatz, der auf dem Vergleich ähnlicher Prüfungssituationen beruht. Die Nutzung früherer Erfahrungen sensibilisiert Prüfer für prüfungswerte Sachverhalte, wodurch sich Potenzial zur Optimierung der Effektivität und Effizienz von Jahresabschlussprüfungen eröffnet.
Auf eine Einführung in risikoorientierte Prüfungen und ein Plädoyer für ein stärker analytisch geprägtes Prüfungsvorgehen folgt eine Definition der zur Fallcharakterisierung benötigten Informationen. Hierzu wird ein prüffeldbezogenes Indikatorensystem hergeleitet und aufgezeigt, wie sich aus Kennzahlen- und Kontextszenarien Risiken und konkrete Prüfungsempfehlungen ableiten lassen. Daraufhin entwickelt der Autor ein konzeptionelles Modell, auf dessen Grundlage ein fallbasiertes System für eine strukturorientierte Prüfungsplanung konsistent implementiert werden kann.
Moser, Andrea
Controlling-Aspekte bei der Gestaltung langfristiger Arbeitszeitkonten.
Verlag: Duncker & Humblot
Andrea Moser untersucht in der vorliegenden Publikation die Bandbreite möglicher Controlling-Aspekte, welche sich bei langfristigen Arbeitszeitkonten ergeben. Neben der Analyse der Abbildungsmethodik von Arbeitszeitkonten liegt ein Schwerpunkt in der Untersuchung einer zielentsprechenden Steuerung von Mitarbeitern mit Arbeitszeitkonten. Ausgehend von der Kennzeichnung der Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehung als Principal-Agent-Verhältnis, werden Lösungsansätze zur Herstellung eines Interessenausgleichs in Form einer Ergebnisbeteiligung des Arbeitnehmers (etwa mit einem betriebs- und situationsspezifisch auszugestaltenden anreizkompatiblen Entlohnungsfaktor) sowie Ansätze zur Verminderung einer bestehenden Informationsasymmetrie (z. B. durch Schwellenwerte in Form von Zeitstunden, ggf. ergänzt um Ampelkonten) erarbeitet.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Analyse der Abbildung mehrperiodiger Arbeitszeitkonten im externen Rechnungswesen nach den Vorschriften des HGB (einschließlich den Änderungen durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz), nach deutschem Steuerrecht sowie nach IFRS. Hier erläutert die Autorin anhand zahlreicher Beispiele die bei langfristigen Arbeitszeitkonten zum Ansatz kommende Rückstellung und deren Bewertung.
Herausgeber : Hagemann, Harald (Hrsg.)
Ökonomie und Technik.
Verlag: Duncker & Humblot
Der vorliegende Band der Studien zur Entwicklung der ökonomischen Theorie vereinigt die überarbeiteten Referate der 25. Jahrestagung des Dogmenhistorischen Ausschusses, die im Universitätsclub Bonn stattfand. Im Zentrum der Debatten standen die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Ökonomie und Technik. So rückte mit Adam Smith die Bedeutung des technischen Fortschritts als Quelle der Wohlstandssteigerung in den Vordergrund, während David Ricardo als erster Ökonom das "Maschinerieproblem", d. h. mögliche negative Beschäftigungswirkungen des technischen Fortschritts systematisch analysierte.
In den sechs Beiträgen werden zunächst zwei eher unbekannte Autoren des deutschen Sprachraums wie Hans Conrad Escher und Georg Graf von Buquoy behandelt, die jedoch bereits so relevante Themen wie die Rolle des Humankapitals und das Problem der Wahl der optimalen Produktionstechnik diskutierten. In den nachfolgenden Beiträgen werden mit "organischen" und "mechanischen" Ansätzen unterschiedliche Vorgehensweisen zur Analyse des Verhältnisses von Technik und Wirtschaft, die Rolle der Technik in Sombarts Untersuchungen zum modernen Kapitalismus, Wicksells kritische Auseinandersetzung mit Ricardos Analyse des Maschinerieproblems sowie die von Ricardo, Marx und Bortkiewicz inspirierte Neuformulierung der klassischen Produktions-, Wert- und Verteilungstheorie durch Piero Sraffa näher untersucht.
Herausgeber : Heilemann, Ullrich (Hrsg.)
Demografischer Wandel in Deutschland.
Verlag: Duncker & Humblot
Demografische Probleme waren in Deutschland und in der Welt, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, stets mehr oder weniger aktuell - gegenwärtig aber sind sie es ganz besonders. Wichtige Stichworte sind dabei die Ost-Erweiterung der EU, der brain drain nach den Vereinigten Staaten, aber auch ins übrige Europa, vor allem aber der absehbare drastische Bevölkerungsrückgang in Deutschland und den meisten entwickelten Ländern und umgekehrt der Zuwanderungsdruck aus den traditionellen Abwanderungsländern. Die diagnostizierten demografischen Entwicklungen bezüglich Bevölkerungszahl und ihrer strukturellen Merkmale, wie Durchschnittsalter oder Alterslastkoeffizienten, lassen sich nicht ignorieren. Das gilt leider auch für die regionale Betroffenheit - Ostdeutschland wird, nicht zuletzt aufgrund des Wanderungsverlustes von 1,5 Millionen, meist jungen Menschen zwischen 1990 und 2009, deutlich stärker getroffen als Westdeutschland.
Der vorliegende Band liefert ein aktuelles Bild von Umfang, Struktur und Konsequenzen des Demografieproblems in Deutschland und zeigt Lösungs- und Reaktionsmöglichkeiten auf. Die Autoren konzentrieren sich auf die unmittelbar betroffenen Felder Familien-, Arbeitszeit- und Zuwanderungspolitik. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass die für die Bewältigung der Probleme letztlich bedeutsamste Frage, die nach den Folgen bzw. Reaktionen von Wachstum und Produktivität, nach wie vor offen bleibt.
Herausgeber : Theurl, Theresia (Hrsg.)
Institutionelle Hintergründe und Konsequenzen von Wissen.
Verlag: Duncker & Humblot
Die Klammer der einzelnen Beiträge dieses Bandes bilden die institutionellen Hintergründe und die Wirkungen von Wissen. Wissen wird in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft auf unterschiedliche Weise institutionalisiert. Daher beeinflussen konkrete Institutionen die Entstehung, den Transfer und die Koordination von Wissen. Wissen selbst ermöglicht auch die Entwicklung guter Institutionen und entfaltet seine Wirkungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. In einem ersten Teil werden Institutionen identifiziert und analysiert, die zur Entstehung und Koordinierung von Wissen beitragen. Der zweite Teil fasst Beiträge zusammen, die Wissen als Element gesellschaftlicher und politischer Institutionen untersuchen. Im dritten Teil wird Wissen als eine der Determinanten der wirtschaftlichen Entwicklung ausgelotet und dabei wiederum nach dem institutionellen Fundament und den Wirkungen gefragt.
Postler, Andreas
Nachhaltige Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung.
Verlag: Duncker & Humblot
Bevölkerungsalterung und medizinisch-technischer Fortschritt bilden den Mittelpunkt einer kontroversen Diskussion um eine nachhaltige Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Andreas Postler greift diese Diskussion auf und untersucht unter anderem folgende Fragen Welche Beitragssteigerungen sind zu erwarten? Kann der Übergang zum Kapitaldeckungsverfahren einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten?
Im Rahmen einer Beitragsanalyse wird gezeigt, dass die Nachhaltigkeitsbewertung von der Interpretation des Zusammenhangs zwischen Alter und Gesundheitsausgaben sowie von der Morbiditätsentwicklung abhängt, und dass selbst im günstigsten Fall noch mit einer Verdopplung des GKV-Beitrags zu rechnen ist.
Der Autor wendet anschließend die Theorie der Alterssicherung auf die GKV-Finanzierung an und liefert Anhaltspunkte dafür, dass die Einführung von Kapitaldeckung die Nachhaltigkeitslücke begrenzen kann. Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse entwickelt Andreas Postler abschließend Empfehlungen für eine GKV-Finanzierungsreform.
Herausgeber : Kurz, Heinz D. (Hrsg.)
Wechselseitige Einflüsse zwischen dem deutschen wirtschaftswissenschaftlichen Denken und dem anderer europäischer Sprachräume.
Verlag: Duncker & Humblot
Die Diffusion von ökonomischen Ideen und Theorien und damit deren Kontinuität und Wandel in Zeit und Raum sind Gegenstand des vorliegenden Bandes. Dieser enthält Beiträge zur 28. Jahrestagung des Dogmenhistorischen Ausschusses (jetzt Ausschuss für die Geschichte der Wirtschaftswissenschaften). Behandelt werden das Adam-Smith-Problem betreffend das Verhältnis des Wealth of Nations zur Theory of Moral Sentiments sowie die deutsche Rezeption der Smithschen Werke. Weiterhin wird der Frage nachgegangen, welchen Einfluss Pierre-Joseph Proudhon auf die von Karl Marx in "Das Kapital" behandelten Themen und die Art ihrer Behandlung hatte. Die gegenseitige Beeinflussung von Ökonomen im baltischen Raum mit dem Hauptaugenmerk auf der wechselvollen Beziehung zwischen der deutschen und der schwedischen Wirtschaftswissenschaft im 19. und 20. Jahrhundert ist ein weiteres Thema des vorliegenden Bandes. Darüber hinaus widmen sich Beiträge den deutschsprachigen Einflüssen auf das russische ökonomische Denken in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, dem Werk des russischen Agrarökonomen Alexander W. Tschajanow und der Adoption bzw. Adaption von Ideen und Vorstellungen, mit denen russische Emigranten um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in Deutschland konfrontiert wurden. Der Band schließt mit der Rezeptionsgeschichte von Piero Sraffas Kritik an der Marshallschen Theorie des partiellen Gleichgewichts in der Mitte der 1920er Jahre im deutschen Sprachraum unter besonderer Berücksichtigung eines Beitrags von Oskar Morgenstern.
Herausgeber : Scheer, Christian (Hrsg.)
Die deutschsprachige Wirtschaftswissenschaft in den ersten Jahrzehnten nach 1945.
Verlag: Duncker & Humblot
Die Herrschaft des Nationalsozialismus brachte für die deutsche Wirtschaftswissenschaft einen gewaltigen Aderlaß und ein weitestgehendes Erliegen des internationalen Gedankenaustausches. Die Jahre nach Ende des Krieges und der Gewaltherrschaft waren demzufolge Jahre eines Neubeginns in mehrfacher Hinsicht, methodisch, inhaltlich und personell. Es galt, Stillstand und Zurückbleiben zu überwinden und Anschluß zu finden an die internationale Entwicklung des ökonomischen Denkens. Der Ausschuß für die Geschichte der Wirtschaftswissenschaften (Dogmenhistorischer Ausschuß) hat sich mit dieser bislang noch kaum untersuchten Nachkriegsphase auf seiner 22. und seiner 23. Tagung beschäftigt. Der vorliegende Band enthält die überarbeiteten Fassungen der Referate. Analysiert werden sowohl Institutionen als auch Persönlichkeiten, die die Entwicklung von Forschung und Lehre in den ersten Jahrzehnten nach 1945 entscheidend geprägt haben.
Herausgeber : Zimmermann, Klaus F. / Christian Wey (Eds.)
The Economy, Crises, and the Labor Market.
Verlag: Duncker & Humblot
The year 2009 was marked by a deep global economic crisis triggered by turbulence on the financial markets. The crisis has affected different countries' economies to differing degrees. The impact on national labor markets was even more severe, and wider in scope, than the resulting economic slump itself. It appears likely that the different institutions are (at least partly) to blame.
Against this backdrop, the 73rd ARGE meeting examined the relationships between institutions - labor market institutions but others as well - and labor market developments in times of crisis. The key question was whether and how institutions can serve as a "protective shield" for employment. The lectures focuses on the following aspects European labor markets in international comparison, the role of labor market institutions in the crisis, labor market reforms and competition, labor force cohorts, meta-analysis of the minimum wage, and labor market regulation.
Herausgeber : Theurl, Theresia (Hrsg.)
Wirtschaftspolitische Konsequenzen der Finanz- und Wirtschaftskrise.
Verlag: Duncker & Humblot
Noch ist die Frage nicht abschließend beantwortet und beantwortbar, ob dauerhafte Folgen der Krise bleiben werden, in den Verhaltensweisen der Menschen und in den wirtschaftlichen Strukturen und Indikatoren ebenso wie in der Bedeutung ökonomischer Theorien. Dies gilt auch für ihre wirtschaftspolitischen Konsequenzen. Denn die Finanz- und Wirtschaftskrise war und ist nicht zuletzt auch eine wirtschaftspolitische Herausforderung. Die einzelnen Beiträge dieses Bandes zeigen die zahlreichen und vielfältigen wirtschaftspolitischen Aspekte auf, die mit der Finanz- und Wirtschaftskrise verbunden sind. Ein Schwerpunkt liegt auf den ordnungs- und industriepolitischen Konsequenzen, ein anderer auf den Konsequenzen für die öffentlichen Haushalte sowie in der Frage nach Exit-Strategien aus einer Wirtschaftspolitik, die an der Krise ansetzt. Dazu kommt, neben anderen Themen, eine Analyse der wirtschaftspolitischen Reaktionen der emerging markets. Heute lassen sich vor allem die ergriffenen Maßnahmen analysieren und deren kurzfristige Effekte bewerten, während sich die langfristigen Konsequenzen bislang einer abschließenden Einschätzung entziehen.
Herausgeber : Aufderheide, Detlef / Martin Dabrowski (Hrsg.)
Effizienz und Gerechtigkeit bei der Nutzung natürlicher Ressourcen.
Verlag: Duncker & Humblot
Wasser, Rohstoffe, Erdöl und Erdgas Zahlreiche natürliche Ressourcen zählen gegenwärtig und in absehbarer Zukunft zu den wichtigsten knappen Gütern. Erhebliche nationale wie globale Verteilungskonflikte prägen das Bild. Anders als bei vielen anderen Gütern scheint die Regelung dieser Konflikte über den Markt zu versagen - sei es wegen der in vielen Fällen nur endlichen Verfügbarkeit, wegen extrem langer Planungshorizonte oder weil strategische Interessen von Staaten die Marktprozesse längst stark beeinflussen oder sogar überlagern.
Fragen der gerechten inner- und intergenerationalen Teilhabe auf der einen und der Effizienz auf der anderen Seite scheinen hier überdies in ein unauflösliches Spannungsverhältnis gedrängt Ist die friedliche Zuteilung über Märkte insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit überhaupt (noch) angemessen? Welche Rolle spielt die fehlende Vermehrbarkeit natürlicher Ressourcen? Welche Mechanismen leiten die beteiligten Akteure am besten zu einem sorgsamen Umgang mit dem Vorhandenen und zugleich auch zur Suche nach innovativen Alternativen an? Wie steht es um angemessene Verfahren für den Umgang mit dem in vielen Regionen der Welt besonders knappen Gut Wasser?
Diesen und weiteren ausgewählten Problemen geht der vorliegende Sammelband detailliert nach. Er greift zentrale ethisch relevante Fragen aktueller Entwicklungen in der Nutzung von natürlichen Ressourcen auf und spiegelt sie, im Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Disziplinen, an aktuellen Erkenntnissen ökonomischer Theorie.
Weber, Max
Politik als Beruf.
Verlag: Duncker & Humblot
"Wahrlich Politik wird zwar mit dem Kopf, aber ganz gewiß nicht nur mit dem Kopf gemacht. [...] Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich. Es ist ja durchaus richtig, und alle geschichtliche Erfahrung bestätigt es, daß man das Mögliche nicht erreichte, wenn nicht immer wieder in der Welt nach dem Unmöglichen gegriffen worden wäre." (Aus dem Text)
"Ein absoluter Leckerbissen für jeden Politologen!" Henrik Flor, Dipl.-Pol., in buchkatalog.de
Herausgeber : Knoblauch, Hubert / Andrea Esser / Dominik Groß / Brigitte Tag / Antje Kahl (Hrsg.)
Der Tod, der tote Körper und die klinische Sektion.
Verlag: Duncker & Humblot
Der Band "Der Tod, der tote Körper und die klinische Sektion" präsentiert die Ergebnisse der ersten Tagung des von der Volkswagen Stiftung im Rahmen des Programms "Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften" geförderten Forschungsprojekts "Tod und toter Körper. Zur Veränderung des Umgangs mit dem Tod in der gegenwärtigen Gesellschaft". Die im Band versammelten Beiträge behandeln den Umgang mit dem Tod beispielhaft am Umgang mit dem toten Körper im Kontext der klinischen Sektion aus philosophischer, soziologischer, medizinhistorischer und medizinethischer sowie rechtswissenschaftlicher und kulturwissenschaftlicher Sicht. Internationale Expertinnen und Experten aus diesen vielfältigen Disziplinen nehmen den Gegenstand aus ihrer jeweils eigenen Perspektive in den Blick. Nach einer Einleitung der Herausgeber wird der Band mit philosophischen Reflexionen über den Tod, den toten Körper, die Leiche bzw. den Leichnam eröffnet. Anschließend wird aus soziologischer Sicht ein empirischer Blick auf die klinische Sektion geworfen. Ausgehend vom Phänomen zurückgehender Sektionsquoten werden mögliche Ursachen für diese Entwicklung u. a. im organisatorischen Kontext des Krankenhauses, in den Veränderungen der medialen Darstellung des toten Körpers sowie im Wandel der Selbst- und Berufsbilder von Ärzten, Pathologen und Gerichtsmedizinern gesucht. In einem weiteren Teil werden rechtliche Aspekte der klinischen Sektion aus deutscher, österreichischer und schweizerischer Sicht untersucht. Abschließend erfolgt neben einer theologischen Perspektive auf die Sektion eine kulturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen des Umgangs mit toten Körpern, welche in der Frage nach den Ungleichzeitigkeiten des gegenwärtigen Grenzverlaufs zwischen Leben und Tod ihren Ausklang findet. Der Band belegt den Wandel des Umgangs mit der menschlichen Leiche und präsentiert erste wissenschaftliche Ergebnisse der Forschung zum toten Körper.
Schmoller, Gustav
Über die "Gedanken und Erinnerungen" von Otto Fürst von Bismarck.
Verlag: Duncker & Humblot
"Das politische Testament Bismarcks an das deutsche Volk, mit seltener Spannung seit Monaten erwartet, ist in den letzten Novembertagen ausgegeben worden; wie viele Tausende habe auch ich es, in der Lektüre nicht mehr enden könnend, verschlungen und eile, in diesen Blättern kurz darüber zu berichten [...]"
Gustav Schmoller, in Über die "Gedanken und Erinnerungen"von Otto Fürst von Bismarck
Gustav Schmoller, der mitten im Ersten Weltkrieg am 27. Juli 1917 starb, zählte nicht nur zu den bekanntesten und bedeutendsten deutschen Gelehrten seiner Zeit, sondern auch zu den einflussreichsten Wissenschaftspolitikern des wilhelminischen Kaiserreichs. […]
(Schmollers) genuine Wirklichkeitsnähe bedingte zugleich seine Zugehörigkeit zur politisch-wissenschaftlichen Elite des Kaiserreichs, und vor diesem Hintergrund wiederum war ihm in den verschiedensten Bereichen eine durchaus freiere, auch offenere Sprache möglich als manchen anderen Zeitgenossen […]. Ein vielleicht besonders aufschlussreiches Beispiel gerade für diese Tatsache liefert Schmollers ausführliche Besprechung von Bismarcks "Gedanken und Erinnerungen", die im Jahr 1898 nur wenige Wochen nach dem Tod des Altreichskanzlers erschienen und allgemein als öffentliche Sensation empfunden worden waren. […]
Tatsächlich war es eben nicht lediglich ein Memoirenwerk, sondern vor allem auch eine Art "Lehrbuch der Politik", das Bismarck mit seinen Memoiren zu schreiben beabsichtigt hatte, und Schmoller war der erste der vielen Rezensenten dieses Werkes, der eben dies sofort erkannt und auf den Begriff gebracht hat - nicht zuletzt hierin liegt die besondere Bedeutung seiner frühen Besprechung der "Gedanken und Erinnerungen".
Aus dem Nachwort von Hans-Christof Kraus
Bertelsmann Stiftung (Herausgeber)
Innovationen im Unternehmen kultivieren
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
»Innovation« ist in den letzten Jahren zu einem der meist verwendeten Begriffe in Unternehmenspraxis und Managementtheorie geworden. Es gibt kaum eine Alternative zur ständigen Innovationsförderung, wenn Unternehmen überleben wollen - und dazu brauchen si
Jürgen Lempert-Horstkotte, Holger Wellmann
Mehr als Arbeitsunfälle vermeiden
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
Veränderte sozialpolitische Erfordernisse und ökonomische Rahmenbedingungen verlangen eine Modernisierung der Aufgaben und Kompetenzen bei den Berufsgenossenschaften als Trägern der Unfallversicherung. Die Zahl der Berufsgenossenschaften wurde reduziert.
Bertelsmann Stiftung (Herausgeber)
Für gesunde Arbeitsplätze motivieren
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
Externe Anreize können Unternehmen motivieren, im Bereich der betrieblichen Gesundheit aktiv zu werden. Anbieter solcher Anreize müssen deshalb in ihren Bemühungen weiter unterstützt werden. Diese Empfehlung kommt von der Expertenkommission »Die Zukunft e
Bertelsmann Stiftung (Herausgeber)
Cultivating Corporate Innovation
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
Innovation," over the last years, has become one of the most used terms in corporate practice and management theory. Companies hardly have an alternative to constantly fostering innovation if they want to survive in the long run. In order to achieve const
Bertelsmann Stiftung (Herausgeber)
Values Management and Value Creation in Business
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
How important is it to actually live a company's values? Values provide internal and external orientation and legitimize decisions and actions. They also send a signal that the company is a reliable cooperation partner. They can, therefore, help businesse
Bertelsmann Stiftung (Herausgeber)
Die Bundesländer im Standortwettbewerb 2009/2010
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
Standortwettbewerb gibt es in einer globalisierten Wirtschaft nicht nur zwischen Nationen: Auch Regionen stehen international und national in einem intensiven Wettbewerb um mobile Produktionsfaktoren und die damit verbundenen Wachstums- und Beschäftigungs
Bertelsmann Stiftung (Herausgeber)
Ageing and the German Economy
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
Until now, most studies of how demographics and economics are linked have limited themselves to the ways that changes in a population's overall size influence economic development. As Ageing and the German Economy" demonstrates, such undertakings have sys
Ulrich van Suntum, Sebastian Gundel, Maren Lurweg,Jens Oelgemöller
Wer gewinnt, wer verliert?
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
Wer Veränderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt erkennen will, muss genau hinschauen. Dieses Ziel verfolgt das Team des Projekts »Benchmarking Deutschland« der Bertelsmann Stiftung. Es analysiert Entwicklungen in Wirtschaft, Sozialpolitik und Arbeitsmar
Josef W. Seifert
Moderation und Konfliktklärung
Verlag: GABAL Verlag
Was ist ein Konflikt? Welche Aufgaben hat ein Konfliktmoderator, welche Erwartungen kann er erfüllen, welche nicht? Wie geht er systematisch an eine Konfliktklärung heran und welche Methoden stehen ihm dabei zur Verfügung? Das Buch gibt hierauf Antworten
Hans-Jürgen Kratz
Stolpersteine in der Mitarbeiterführung
Verlag: GABAL Verlag
Ihre Mitarbeiter sind unmotiviert, Konflikte beeinträchtigen das Arbeitsklima, notwendige Veränderungen werden boykottiert und Sie als Chef fühlen sich im Umgang mit Ihren Mitarbeitern oft überfordert - das sind typische Stolpersteine, die eine effektive
Ines Moser-Will, Ingrid Grube
Denkspiele
Verlag: GABAL Verlag
Fitnessübungen für helle Köpfe Bunt, kniffelig und intelligent die Denkspiele des Autorinnenduos Moser-Will und Grube bieten an die 100 kreative Übungen und Knobeleien, die einfach nur Spaß machen. Ganz nebenbei lassen sich so Konzentrationsfähigkeit, log
Michael Hartschen, Jiri Scherer, Chriss Brügger
Innovationsmanagement
Verlag: GABAL Verlag
Das Schaffen von Innovationen gehört zu den wichtigsten Managementaufgaben, um die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens langfristig sicher zu stellen. Trotzdem wird das Bewerten und Umsetzen von neuen Produkten und Dienstleistungen oft intuitiv und wen
Rolf Meier
Projektmanagement
Verlag: GABAL Verlag
Je komplexer die Aufgaben, desto dringlicher sind strukturierte Arbeitsformen. Mit den Techniken des Projektmanagement lassen sich auch komplexe Aufgaben professionell und erfolgreich durchführen. In fünf Schritten von der Projektinitiierung bis zum Absch
Rolf Meier, Eva Engelmeyer
Zeitmanagement
Verlag: GABAL Verlag
Das Buch vermittelt grundlegende Techniken des Zeitmanagement: wie Sie Prioritäten setzen, Zeitdiebe eliminieren, Aufgaben terminieren, richtig planen und für Ihre Work-Life-Balance sorgen. Zudem erhält der Leser Tipps, um sein neues Zeitmanagement im All
Stefan Frädrich
Günter, der innere Schweinehund, wird Chef
Verlag: GABAL Verlag
Eigentlich wissen wir ja, wie wir führen sollten: Ziele vorgeben, gut mit den Mitarbeitern kommunizieren, dem Wettbewerb immer eine Nasenlänge voraus sein und satte Gewinne erzielen Tja, eigentlich ... Aber wir kennen auch diese lästige Stimme in uns: Wir
Bertelsmann Stiftung (Herausgeber), Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (Herausgeber)
Beschäftigungschancen für ältere Arbeitnehmer
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
Die Menschen sind heute vitaler und leistungsfähiger als je zuvor - auch im Alter. Dennoch scheiden sie hierzulande immer früher aus dem Erwerbsleben aus: Bei der Beschäftigung von Menschen über 50 belegt Deutschland im internationalen Vergleich einen der
Birgit Riess (Herausgeber)
Verantwortung für die Gesellschaft - verantwortlich für das Geschäft
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
Für viele deutsche Unternehmen ist es selbstverständlich, verantwortlich zu wirtschaften. Ihr gesellschaftliches, soziales und ökologisches Engagement muss sich jedoch nicht in Wohltätigkeit erschöpfen. Von strategisch verstandener Corporate Social Respon
Jens U. Prager (Herausgeber), Clemens Wieland (Herausgeber)
Von der Schule in die Arbeitswelt
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
Der Übergang von der Schule in Ausbildung oder Beruf ist nicht nur in Deutschland ein wichtiges Thema geworden, sondern spielt auch in der internationalen Diskussion eine zentrale Rolle. Der vorliegende Band bietet eine Darstellung der Bildungspfade und Ü
Sonja Sackmann
Assessment, Evaluation, Improvement: Success through Corporate Culture
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
This report by Prof. Dr. Sonja Sackmann, University Bw, Munich, provides an overview of state-of-the-art knowledge with regard to the link between corporate culture and performance as well as approaches that have been used to assess and measure culture in
Jens U. Prager (Herausgeber), Clemens Wieland (Herausgeber)
Duales Ausbildungssystem - Quo vadis?
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
Das duale Berufsbildungssystem ist ein zentraler Unterbau der Innovationsgesellschaft und war stets eine Stärke des deutschen Sprachraums. Trotz seiner Vorbildfunktion im internationalen Vergleich gerät es derzeit von mehreren Seiten unter Druck: Die Ausb
Bertelsmann Stiftung (Herausgeber)
Älter werden - aktiv bleiben
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
Deutschland befindet sich in einem tiefgreifenden demographischen Wandel. Immer weniger und älter werdende Erwerbspersonen müssen die Anforderungen der zukünftigen Arbeitswelt bewältigen. Es ist an der Zeit, einen Paradigmenwechsel zu forcieren: hin zu lä
Jens U. Prager (Herausgeber), André Schleiter (Herausgeber)
Länger leben, arbeiten und sich engagieren
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
Das negative Szenario einer ergrauenden, schrumpfenden Bevölkerung verstellt allzu leicht den Blick auf die Möglichkeiten, die mit dem Zuwachs an Kompetenzen und Erfahrungen im Laufe eines Lebens verbunden sein können. Die Menschen in Deutschland werden n
Bertelsmann Stiftung (Herausgeber)
Active Aging in Economy and Society
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
Germany currently finds itself amidst profound demographic change. The tasks of the future workplace will fall on the shoulders of a smaller and older potential workforce. The 2006 Carl Bertelsmann Prize for Active Aging in Economy and Society is founded
Bertelsmann Stiftung (Herausgeber)
Grenzgänger, Pfadfinder, Arrangeure
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
In den vergangenen zehn Jahren sind in Deutschland Organisationen entstanden, die zwischen Wirtschaftsunternehmen und gemeinnützigen Institutionen vermitteln. Freiwilligenagenturen, Bürgerstiftungen und andere Netzwerk-Organisationen sowie auch gewerblich
Holger Sievert (Herausgeber), Daniela Bell (Herausgeber)
Communication and Leadership in the 21st Century
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
For some people, Public Relations used to be that former journalist type who deals with the media." However, the public perception of the profession has changed quite substantially. Communication has become a genuine modern management function. The integr
Bertelsmann Stiftung (Herausgeber)
Alter neu denken
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
In diesem Buch geht es um die zentralen Grundlagen einer Politik für ältere Menschen. Die Zusammenhänge der demographischen Entwicklung und des gesellschaftlichen Alterns werden ebenso thematisiert wie jene zwischen Alter und sozialem Wandel. Im Mittelpun
Bertelsmann Stiftung (Herausgeber), Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (Herausgeber)
Demographiebewusstes Personalmanagement
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
Die demographische Entwicklung erfordert eine grundlegende Neuorientierung auch auf der Ebene der betrieblichen Personalpolitik. Arbeitnehmer sind heute vitaler und leistungsfähiger als je zuvor. Statt sie vorzeitig aus dem Arbeitsprozess auszugliedern, w
Uwe Wagschal (Herausgeber), Ole Wintermann (Herausgeber), Thieß Petersen (Herausgeber)
Konsolidierungsstrategien der Bundesländer
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
Der »Schuldenmonitor« der Bertelsmann Stiftung prophezeit es bereits seit drei Jahren: Die Bundesländer erwartet ein beträchtlicher Konsolidierungsbedarf. Aber welche Möglichkeiten stehen für eine solche Konsolidierung offen? Wie stellen sich die Konsolid
Bertelsmann Stiftung (Herausgeber)
Die Bundesländer im Innovationswettbewerb 2009
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
Die Bundesländer im Innovationswettbewerb 2009" dokumentiert die Bedingungen für Innovation in den deutschen Bundesländern. Auf der Basis empirischer und theoretischer Erkenntnisse beschreiben die Autoren einerseits den aktuellen Innovationserfolg der deu
Josef W. Seifert
Moderation & Kommunikation
Verlag: GABAL Verlag
Der Moderations-Experte Gruppengespräche, Meetings, Workshops, Besprechungen bedürfen in aller Regel eines Moderators. Dieser ist als Gesprächsleiter einerseits Spezialist für die Moderationstechnik und andererseits für den Kommunikationsprozess. Das vorl
Ingemar Svantesson
Mind Mapping und Gedächtsnistraining
Verlag: GABAL Verlag
Mind Mapping ist eine kreative Arbeitstechnik, um Notizen, Gedanken und Ideen festzuhalten und später besser erinnern zu können. Mit einem Mind Map ordnen Sie Ihre Gedanken und können Ihre Kreativität besser entfalten. Ingemar Svantesson ist es gelungen,
Brian Tracy
Eat that Frog
Verlag: GABAL Verlag
Es gibt ein altes amerikanisches Sprichwort Eat the Frog", das in etwa besagt: Wenn man morgens nach dem Aufstehen als erstes eine lebenden Frosch verspeist, kann man beruhigt durch den Tag gehen und darauf vertrauen, dass das das Schlimmste war, was eine
Josef W. Seifert
Besprechungen erfolgreich moderieren
Verlag: GABAL Verlag
Gespräche sind der Klebstoff, der Organisationen und Teams zusammenhält. In Form von Besprechungen, Meetings und Projektbesprechungen werden in ihnen anstehende Probleme gelöst, Informationen ausgetauscht oder Entscheidungen vorbereitet. Um diese Prozesse
Jochen Sommer
NLP for Business
Verlag: GABAL Verlag
Mit NLP zum beruflichen Spitzenerfolg Dieses Buch bietet Ihnen ein grundlegendes Wissensfundament zum NLP und hilft Ihnen, NLP-Handlungskompetenz für den beruflichen Erfolg aufzubauen. Sie erfahren, wie Sie Ihre Kompetenzen verbessern in den Bereichen Zi
Hermann Scherer
Ganz einfach verkaufen
Verlag: GABAL Verlag
Dieses Buch zeigt erstmals den in 12 Phasen aufgegliederten Ablauf des professionellen Verkaufsgepsrächs mit einer logischen und chronologischen Struktur und vielen nachvollziehbaren und leicht anwendbaren Tipps zur Umsetzung. Das Buch ist ideal für den E
Zamyat M. Klein
Kreative Seminarmethoden
Verlag: GABAL Verlag
Methoden, ein Seminar zu leiten, gibt es viele. Wie aber Seminarteilnehmer begeistern, mitzumachen, und einen effektiven Nutzen davon zu tragen? Auf die Methode kommt es an! Dieses Buch strotzt vor Ideen und deren Umsetzungen für alle möglichen Seminarsit
Oliver Geisselhart
Souverän freie Reden halten
Verlag: GABAL Verlag
Präsentationen, Vorträge, Referate absolut frei und sicher vortragen. Mit der Power der Memo-Rhetorik sind Sie jederzeit und überall in der Lage, selbst die schwierigsten Reden oder Vorträge ohne Spickzettel frei und souverän zu halten. Sämtliche Argument
Walter Simon
GABALs großer Methodenkoffer - Grundlagen der Kommunikation
Verlag: GABAL Verlag
Kommunikative Fähigkeiten entscheiden mehr und mehr über die berufliche Entwicklung - unabhängig davon, welche fachliche Qualifikation man hat oder welche Tätigkeiten man ausübt. In diesem Buch erhalten Sie einen orientierenden Überblick und einen fundier
Kerstin Friedrich
Empfehlungsmarketing
Verlag: GABAL Verlag
Empfehlungsmarketing ist Werbung durch Mundpropaganda und das Herstellen von persönlichen und vertrauensvollen Geschäftsbeziehungen. Das gut eingeführte Buch von Kerstin Friedrich erscheint nun in einer aktualisierten Neuauflage mit einem zusätzlichen Kap
Nikolaus B. Enkelmann
Rhetorik Klassik
Verlag: GABAL Verlag
Der Rhetorik-Klassiker von Nikolaus B. Enkelmann mit neuen Regeln und Checklisten zu den Themen: Überzeugen, Beeinflussen, Umgang mit Einwänden und Verhalten bei rhetorischen Angriffen.
Josef W. Seifert, Heinz-Peter Göbel
Games
Verlag: GABAL Verlag
Kurz, knackig, frech! Workshops, Besprechungen, Lerngruppen sind nur so effektiv wie die Lust der Teilnehmer, dabei mitzuarbeiten. Spiele und Übungen sind ein äußerst nützliches Instrument, dies zu fördern: - in der Einstiegssituation schnell miteinander
Stefan Frädrich
Günter lernt verkaufen
Verlag: GABAL Verlag
Nachdem Günter im ersten Buch (Günter, der innere Schweinehund) die Grundlagen der persönlichen Motivation erlernt hat, setzt er nun erfolgreich seinen Kurs fort. In erneut witziger Weise und pro Doppelseite mit einer lustigen Illustration von Timo Wuerz
Walter Simon
GABALs großer Methodenkoffer - Managementtechniken
Verlag: GABAL Verlag
Arbeitstechniken für den Chefschreibtisch! Der dritte Band des Methodenkoffers dient als Arbeitshilfe im Tagesgeschäft von Führungskräften. Dabei wäre es falsch, beim Begriff Management nur an die Top-Entscheider der Großindustrie oder Hochfinanz zu denke
Olaf Nollmeyer
Die souveräne Stimme
Verlag: GABAL Verlag
Aktives Stimmtraining mit einem Last-Minute-Notkoffer für gestresste Stimmen! Lehrer Dozenten, Trainer und Präsentatoren leben von ihrer stimmlichen Fähigkeit im Gespräch, Unterricht und Vortrag. Dabei ist ihre Sprechstimme häufig extremen Anforderungen a
Hartmut Laufer
Grundlagen erfolgreicher Mitarbeiterführung
Verlag: GABAL Verlag
Komplexere und sich schnell ändernde Arbeitsprozesse, neue Wertvorstellungen und wachsende Aufgaben stellen Führungskräfte vor immer schwierigere Herausforderungen. Doch erfolgreiches Führen ist auch heute kein Ding der Unmöglichkeit. Vertrauensaufbau und
Jörg-Peter Schröder
Selbstmanagement
Verlag: GABAL Verlag
Es gibt so viele Ratgeber zum Thema Lebensbewältigung" und persönliche Erfolgsstrategie - dieses Buch ist anders! Durch den professionellen Hintergrund des Autors und seine Erfahrungen mit chronisch erkrankten Patienten kommt Jörg-Peter Schröder der persö
Rolf Meier
Erfolgreiche Teamarbeit
Verlag: GABAL Verlag
Das Buch zeichnet sich aus durch eine übersichtliche und klare Darstellung der 25 wichtigsten Regeln für eine gut funktionierende Teamarbeit. Anders als die meisten anderen Bücher über Teamarbeit richtet es sich dabei nicht ausschließlich an den Teamleite
Susanne Klein
Wenn die anderen das Problem sind
Verlag: GABAL Verlag
Das Buch geht in seinem ersten Teil der Frage nach, was man tun kann, wenn andere Menschen Schwierigkeiten und Konflikte verursachen. Wie verhält man sich am geschicktesten? Welche Möglichkeiten gibt es, um auf einen konstruktiven Lösungsweg zu gelangen?
Walter Simon
GABALs großer Methodenkoffer - Führung und Zusammenarbeit
Verlag: GABAL Verlag
Über das Thema Führung ist viel gesagt und geschrieben worden. Man blickt in einen Dschungel an Literatur und verliert die Übersicht. Je nach Standort und Standpunkt sind viele Betrachtungsweisen des Phänomens Führung möglich, Psychologen antworten anders
Tomas Bohinc
Projektmanagement
Verlag: GABAL Verlag
Fachwissen und Methodenkompetenz auf der Sachebene sind nur die eine Hälfte erfolgreichen Projektmanagements. Die andere, oft unterschätzte Hälfte sind die sozialen und kommunikativen Fähigkeiten eines Projektsleiters: die sogenannten Soft Skills. Kann de
André Moritz, Felix Rimbach
Soft Skill für Young Professionals
Verlag: GABAL Verlag
Dieser praxisorientierte Ratgeber zeigt, was Sie neben Fachkompetenz noch für Ihre gezielte Karriere brauchen. Orientiert am Begriff der immer wichtiger werdenden Soft Skills" vermitteln André Moritz und Felix Rimbach die Fähigkeiten und Fertigkeiten, die
Hartmut Laufer
Vertrauen und Führung
Verlag: GABAL Verlag
Mitarbeitervertrauen ist ein Kapital, das langsam erworben, aber schnell verspielt werden kann. In Zeiten von Jobhopping, Entlassungswellen und einem generell schwierigen Arbeitsmarkt gilt dies zumal. Dabei ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Führ
Annette Kessler
Small Talk von A bis Z
Verlag: GABAL Verlag
Sie sind zum Bewerbungsgespräch eingeladen: Welche Themen eignen sich zum Warm-up? Welches sind die klassischen Eisbrecher? Sind Autos ein geeignetes Small Talk-Thema? Wer sich nicht sicher ist, wie er durch intelligenten Small Talk eine gute Gesprächsatm
Detlef Bührer
Toolbox Business-Kommunikation
Verlag: GABAL Verlag
Das kommunikative Miteinander basiert auf Grundstrukturen, die man kennen muss, um sie anwenden zu können. Eine knappe und übersichtliche Darstellung ist dabei hilfreich und erspart dem Leser, sich durch umfangreiche Textpassagen hindurchzuarbeiten, um da
Anne Katrin Matyssek
Führungsfaktor Gesundheit
Verlag: GABAL Verlag
Die Anforderungen der Arbeitswelt steigen stetig - oft mit negativen Folgen für die Gesundheit der Beschäftigten. Dabei ist Gesundheit ein entscheidener Erfolgsfaktor: Wer nicht richtig fit ist, kann langfristig keine gute Leistung bringen. Und er hat als
Marino Recknagel, Heike rohmann-van Wüllen
Clever kommunzieren
Verlag: GABAL Verlag
Gehen Ihnen Dauernörgler auf die Nerven? Finden Sie es unmöglich, ständig unterbrochen zu werden? Oder platzt Ihnen der Kragen bei Leuten, die permanent gute Laune verbreiten? Die Autorinnen zeigen Ihnen typische nervige Kommunikationsmuster" und geben ko
Jürgen Kurz
Für immer aufgeräumt
Verlag: GABAL Verlag
Wer wünscht sich nicht einen freien Schreibtisch und mehr Ordnung im Büro? Jürgen Kurz liefert ein praxiserprobtes Tipp-Feuerwerk, mit dem Sie Ihren Wunsch verwirklichen können. Die Folgen sind verblüffend: - Dauerhafte Steigerung der Effizienz - Kürzere
Jiri Scherer
Kreativitätstechniken
Verlag: GABAL Verlag
Muss man kreativ sein, um Ideen zu entwickeln? Keineswegs! Kreativität und kreative Techniken sind lern- und trainierbar. Mit der Fülle der in diesem Buch vorgestellten Kreativitätstechniken lassen sich Ideen nicht nur spielerisch finden, sondern anschlie
Rolf H. Ruhleder
Meine 202 besten Tipps für Verkäufer
Verlag: GABAL Verlag
Rolf H. Ruhleder gilt als Deutschlands teuerster und härtester Trainer. In diesem Buch hat er seine langjährigen Erfahrungen, Erkenntnisse und Tipps aus mehr als 2 200 Seminaren mit über 120 000 Teilnehmern strukturiert und zusammengestellt und damit ein
Hartmut Laufer
Personalbeurteilung im Unternehmen
Verlag: GABAL Verlag
Menschen einzuschätzen ist eine große Kunst und die berühmte »Menschenkenntnis« oft genug mehr trügerisch als hilfreich. Da zudem personelle Fehlentscheidungen großen wirtschaftlichen Schaden im Unternehmen anrichten können, ist man gut beraten, sich prof
Tomas Bohinc
Karriere machen ohne Chef zu sein
Verlag: GABAL Verlag
Ihre Kompetenz ist gefragt - nutzen Sie die Chance zur Fachkarriere Karriere im Wandel: Nicht allein die traditionelle Linienkarriere führt auf der Karriereleiter nach oben. Unternehmen brauchen Menschen mit hohem Expertenwissen - und das ist die Chance f
Kathleen Brandhofer-Bryan
Lernen mit allen Sinnen
Verlag: GABAL Verlag
Das menschliche Gehirn lernt am besten, wenn der Lernstoff in positiven Kontexte gestellt wird, wenn Assoziationen geschaffen werden, es einen Bezug zum wahren Leben" gibt und die Lernumgebung entspannt ist. Die in diesem Buch vorgestellten 72 multi-senso
Sabine Grotehusmann
Der Prüfungserfolg
Verlag: GABAL Verlag
Bekommen Sie schon beim Wort Prüfung Bauchweh? Dann kommt Ihnen die Metapher des Fliegens sicher entgegen. Sie wird in diesem Buch konsequent auf das Lernen angewandt: Erarbeiten Sie sich Ihren persönlichen Streckenplan, dann kommen Sie nicht vom Kurs ab
Hanspeter Reiter
Effektiv telefonieren
Verlag: GABAL Verlag
Auch wenn heute immer mehr Kommunikationskanäle zur Verfügung stehen, bleibt der persönliche Dialog in fast jeder Hinsicht unschlagbar. Hanspeter Reiter zeigt in diesem Buch, wie Sie den Telefonkontakt als besondere Form des persönlichen Dialogs gewinnbri
Carmen Schön
Bin ich ein Unternehmertyp?
Verlag: GABAL Verlag
Die Zahl der jährlichen Unternehmensgründungen steigt wieder in Deutschland: Im Jahr 2006 lag sie bei stattlichen 738.156 (Quelle: Statistisches Bundesamt). Allerdings stehen dieser Zahl 567.439 Unternehmensaufgaben im Jahr 2006 gegenüber. Nicht jeder sch
Günter Martin
Vorträge und Präsentationen mit PowerPoint
Verlag: GABAL Verlag
230 direkt umsetzbare Tipps und Musterpräsentationen im Internetworkshop. Das Buch schlägt eine Brücke zwischen Rhetorik und PowerPointtechnik. Es zeigt konkret, wie man die PowerPoint-Möglichkeit für erfolgreiche und moderne Präsentationen einsetzt. - Au
Stefan Frädrich, Thomas Burzler
Günter, der innere Schweinehund, lernt verhandeln
Verlag: GABAL Verlag
Eigentlich wissen wir genau, wie wir verhandeln sollten: möglichst geschickt, selbstbewusst und gut vorbereitet. Ja, eigentlich Aber wir kennen auch diese lästige Stimme in uns: Ein bisschen Nachlass schadet nichts!, Wir sind viel zu teuer! oder Vorbereit
Christian Maria Fischer
Macht Schlagzeilen!
Verlag: GABAL Verlag
Werbung und PR leben von guten Ideen. Denn je origineller die Kampagne, je einzigartiger die Nachricht, desto größer das Echo in den Medien. Dieses Buch ist kein weiterer PR-Ratgeber, sondern eine Ideengeber. Der Autor hat 1000 PR-Ideen gesammelt, mit de
Christiane Dierks
Erkennbar besser sein
Verlag: GABAL Verlag
Das Muster der Krawatte soll Einfluss auf den Gesprächsverlauf haben? Die Farbe der Bluse soll über Präsenz und damit auch über den Erfolg eines Vortrages entscheiden? Sich vorrangig um Inhalte zu kümmern und zu wenig um die Verpackung heißt, in einem Ver
Brigitte Scheidt
Neue Wege im Berufsleben
Verlag: GABAL Verlag
Soll das beruflich alles gewesen sein? Oder haben Sie Lust, beruflich noch einmal neu durchzustarten? Nach einigen Jahren im Berufsleben sind Überlegungen zu beruflichen Alternativen nicht ungewöhnlich. Nur, wie findet man sie und wie setzt man sie um? Da
Hartmut Laufer
Sprint-Meetings statt Marathon-Sitzungen
Verlag: GABAL Verlag
Wer kennt sie nicht: endlose Marathon-Sitzungen, in denen viel geredet wird und die jeder gern als Selbstdarstellungs-Plattform nutzt. Nur: Viel heraus kommt meistens nicht. Woran liegts? Eine professionelle Vorbereitung und einige handwerkliche Techniken
Hermann Scherer
Sie bekommen nicht, was Sie verdienen, sondern was Sie verhandeln
Verlag: GABAL Verlag
Nicht nur im Verkauf, sondern in allen Situationen, in denen unterschiedliche Interessen aufeinander treffen, ist Verhandlungsgeschick gefragt. Hermann Scherer gilt als Verhandlungsprofi und hat in diesem Buch die besten Verhandlungsmethoden so auf den Pu
Cornelia Topf, Rolf Gawrich
Business-Etikette
Verlag: GABAL Verlag
Welches Verhalten wird von Ihnen im Unternehmen erwartet? Wo lauern die berüchtigten Fettnäpfchen? Sind Ihnen Dress-Codes, Büromanieren und Small Talk vertraut? Wie verhalten Sie sich in Konfliktsituationen gegenüber launigen Chefs oder missgünstigen Koll
Jacqueline Irrgang
Leitfaden Kundenservice
Verlag: GABAL Verlag
Klar, der Kunde ist König, steht im Fokus immer und überall. Doch zu mehr als einem vollmundigen Versprechen reicht es bei vielen Unternehmen in Wirklichkeit nicht. In Verdrängungsmärkten kommt dies einer Todsünde gleich. Das Buch vermittelt, wie Sie gut
Josef W. Seifert
Visualisieren, Präsentieren, Moderieren
Verlag: GABAL Verlag
Den langjährigen Bestseller gibt es nun in aktualisierter und komplett überarbeiteter Form. Der Autor hat in dem dreiteiligen, sehr übersichtlich aufgebauten Buch eine Fülle von Regeln, Tipps und Anregungen für die eng zusammenhängenden Themenbereiche Vi
Brian Tracy
Thinking Big
Verlag: GABAL Verlag
Sind Sie bereit für die nächste Stufe des Erfolgs? Dann steigen Sie ein in Thinking Big, das Denken ohne Grenzen, und erfahren Sie, wie Sie jedes Ziel erreichen können, das Sie sich selbst gesetzt haben. - Wie Sie aus Ihren Träumen konkrete Ziele machen.
Musekamp, Frank
Betrieblicher Einsatz von Absolventen zweijähriger Ausbildungsberufe
Verlag: W. Bertelsmann
Kfz-Betriebe bilden in zweijährigen Ausbildungsberufen aus, stellen aber diese Fachkräfte häufig nicht ein. Die Dissertation untersucht die Gründe für das widersprüchliche Verhalten der Betriebe am Beispiel der Ausbildung zum Kfz-Servicemechaniker/in. Die Ergebnisse dieser empirischen Untersuchung können auch auf andere zweijährige Ausbildungsberufe übertragen werden. Die Studie liefert Argumente für die Diskussion rund um die zweijährige Ausbildung.
Gerisch, Silvia; Oberlies, Julia
Demografiefeste Personalpolitik in der Krankenhauspflege
Verlag: W. Bertelsmann
Der Leitfaden stellt die zentralen Ergebnisse einer bundesweiten Befragung im Krankenhauspflegebereich zu den Herausforderungen des demografischen Wandels vor. Pflegedienstleitungen aus deutschen Krankenhäusern wurden zu den Auswirkungen des demografischen Wandels sowie zu arbeitsbedingten Belastungen in der Krankenhauspflege befragt. Der Leitfaden liefert praxisnahe Beispiele und zeigt Verantwortlichen der Krankenhauspflege Handlungsoptionen und Umsetzungsstrategien auf.
Herausgeber : DGFP e.V.
Herausforderung Change Management
Verlag: W. Bertelsmann
Veränderungsprozesse im Unternehmen sollten nicht ohne das Personalmanagement umgesetzt werden: Personaler können als "Change Agents" erfolgreich Veränderungsprozesse gestalten und steuern. Basierend auf einer empirischen Studie und mehreren Expertenworkshops gibt das Buch Antworten auf vier Leitfragen: Was ist Change Management? Welche Herausforderungen ergeben sich daraus für das Personalmanagement? Welche Rolle spielt das Personalmanagement dabei? Welche Instrumente stehen ihm zur Verfügung? Mithilfe einer Profilmatrix lassen sich Veränderungsprozesse einordnen, beschreiben und planen; verschiedene Instrumente und Checklisten bieten konkrete Hilfestellung. Mit Fallbeispielen aus den Unternehmen ThyssenKrupp Nirosta GmbH, KPMG, TMD Friction Group und TRW Automotive.
Herausgeber : CRF
Top Arbeitgeber Deutschland 2011
Verlag: Bertelsmann, W
2011 unterziehen sich wieder rund hundert Unternehmen der jährlichen Bewertung durch CRF. „Die CRF-Studie bot uns Gelegenheit, unser Engagement auch durch externe Beobachter kritisch prüfen zu lassen," sagt Dr. Heinz-Walter Große, Vorstand Finanzen und Personal der B. Braun Melsungen AG.Es gibt keine bessere Auskunft über Karriere-Aussichten für den Managementnachwuchs als diese jährlich erstellte Übersicht. Dabei liefert das Unternehmensranking qualifizierten Bewerbern Informationen über - Karrieremöglichkeiten- Primäre Benefits- Sekundäre Benefits & Work-Life-Balance- Training & work-life balance- Training & Entwicklung- Unternehmenskultur
Herausgeber : CRF
Top Arbeitgeber Ingenieure 2011
Verlag: Bertelsmann, W
Wieder bewertet die CRF rund dreißig Unternehmen, die Ingenieure beschäftigen. Dabei stehen sowohl mittelständische als auch Großunternehmen auf dem Prüfstand.Für Diplom-Ingenieure aller Sparten, Berufseinsteiger und Young Professionals ist diese Übersicht eine gute Basis für ihre Karriereplanung.Folgende Kriterien werden im Ranking bewertet:¨ Innovationsmanagement¨ Karrieremöglichkeiten¨ Primäre Benefits¨ Sekundäre Benefits & Work-Life-Balance¨ Training & Entwicklung¨ Unternehmenskultur
Richter, Regina; Habib, Edeltrud
Das Betriebliche Eingliederungsmanagement
Verlag: Bertelsmann, W
Dieser praxisorientierte Handlungsleitfaden richtet sich an Personalverantwortliche und Betriebsräte, die mit der Durchführung des Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) im Unternehmen betraut sind. Das Buch enthält alle wichtigen Rechts- und Handlungsgrundlagen sowie Vorgaben zum Datenschutz. Sehr detaillierte Beispiele aus der Praxis zeigen auf, welche Unterstützungsmöglichkeiten das BEM den Mitarbeitern bei der Eingliederung nach physischen und psychischen Erkrankungen bietet.
Heyse, Volker; Ortmann, Stefan
Talent-Managament in der Praxis
Verlag: Waxmann
Talentmanagement ist zu einem beherrschenden Leitbegriff für die Human-Resources-Arbeit geworden und damit auch zu einem wichtigen System praktischer (Personal-)Führungsinstrumente. Hochqualifizierte und zugleich hochkompetente Mitarbeiter/-innen und Führungskräfte werden durch die veränderten Bedingungen auf den globalen Märkten immer rarer, und sind daher weltweit begehrt. Das vorliegende Buch dringt tief in die aktuellen Diskussionen ein und bietet wichtige Anregungen und Tools für ein effizientes Talentmanagement.Dabei gelingt es den Autoren, - Klarheit im Talent-Begriffsdschungel zu schaffen und sowohl theoretisch als auch praktisch das wichtige Verhältnis von Kompetenz(management) und Talent(management) zu beleuchten,- sich offen mit der Managementsituation in Deutschland und ihrer Auswirkung auf das Talentmanagement auseinander zu setzen und weiterführende Überlegungen, neue Führungsmittel und PE-Instrumente zur Diskussion zu stellen,- und mit einer Vielzahl praktischer Beispiele zu Einflussmöglichkeiten hinsichtlich der Kompetenzentwicklung, zu erfolgreichen Softwarelösungen bei der Kompetenzentwicklung sowie zur Messung des Entwicklungserfolges zu informieren.Diese Publikation richtet sich v.a. an den interessierten, kritisch-vorausschauenden Praktiker in Personalentwicklung und Organisationsentwicklung und gibt ihm auf der Grundlage eines wissenschaftlich fundierten Kompetenzmodells zahlreiche Handlungsanregungen.
Herausgeber : Heyse, Volker; Erpenbeck, John
Kompetenzmanagement
Verlag: Waxmann
In der heutigen stark wettbewerbsorientierten Arbeitspraxis besteht vielfach der Wunsch nach einem sicheren und einfach zu handhabenden Verfahren zum Erkennen und Entwickeln von Kompetenzen. Die Verfahrenssysteme KODE® und KODE®X bieten hier ein einheitliches Modell zur Messung von Kompetenzen, das seit 1999 von einer Vielzahl von BeraterInnen und TrainerInnen erfolgreich angewendet wird. Nach "Kompetenzen erkennen, bilanzieren und entwickeln" beschäftigt sich mit diesem Buch nun ein zweiter Praxisband mit den Erfahrungen und Weiterentwicklungen innerhalb dieser Systeme. Das gemeinsame Anliegen der Autoren sind handhabbare und wirkungsvolle OE/PE-Instrumente und -Ergebnisse sowie ein Brechen mit erstarrten Human-Resource-Management-Praktiken. Das Buch wendet sich somit vor allem an Führungskräfte, PersonalentwicklerInnen, BeraterInnen und TrainerInnen, die von der Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels im Human Ressource Management hin zu einem dynamischen Kompetenzmanagement überzeugt sind. Es werden vielfältige Anwendungsbeispiele und neue methodische Vorstöße insbesondere im Rahmen des interkulturellen Kompetenzmanagements sowie des Wertemanagements vorgestellt.
Herausgeber : Deutsche Gesellschaft f. Personalführung e.V. (DGFP)
Employer Branding
Verlag: Bertelsmann, W
Eine starke Arbeitgebermarke ist die Grundlage für ein erfolgreiches Personalmarketing und ein wichtiger Erfolgsfaktor in Zeiten des Fachkräftemangels. Die Autoren veranschaulichen mit Hilfe konkreter Unternehmensbeispiele, wie ein strategisches Employer Branding gestaltet und operativ umgesetzt werden kann. Weitere Themen sind der Einsatz von Social Media, die Internationalisierung von Arbeitgebermarken und das Controlling der durchgeführten MaßnahmenA strong employer brand is the basis for successful Recruitment Marketing and an important success criterion in times of skill labour shortages. With the help of specific company examples the authors illustrate how the strategic Employer Branding may be designed and realised operationally. Further topics cover the use of social media, the internationalisation of employer brands and the controlling of any measures taken.
Herausgeber : Friederichs, Peter; Armutat, Sascha
Human Capital Auditierung – Aufgabe für das Personalmanagement
Verlag: Bertelsmann, W
Für das Personalmanagement im Unternehmen spielt das systematische Management der Humanressourcen eine wichtige Rolle. Die Herausgeber informieren über wichtige Themen und Trends im Human Capital Management und geben einen Einblick in die Aufgaben eines Human Capital Auditors. Die Autoren stellen Methoden und Verfahren zur Bewertung von Human Capital vor und diskutieren die Bedeutung von ethikorientierter Führung. Der Band sensibilisiert für die Möglichkeiten und Ansatzpunkte des Human Capital Managements im Unternehmen.For the Human Resource Management in a company the systematic management of Human Resources plays an important role.The editors inform about important topics and trends within the Human Capital Management and provide an insight into the tasks of a Human Capital Auditor. The authors present methods and processes to evaluate Human Capital and discuss the importance of ethically orientated leadership.The publication sensitises for the opportunities and approaches of Human Capital Management within a company.
Herausgeber : DGFP e.V.
Integriertes Personalmanagement
Verlag: Bertelsmann, W
Welche Strömungen gibt es im Personalmanagement und wie können Personalmanager die aktuellen Anforderungen bewältigen? Das Buch präsentiert die Ergebnisse mehrerer Befragungen zum Thema Personalmanagement und bietet damit eine umfassende Standortbestimmung. Die Autoren beschreiben die verschiedenen Handlungs- und Aufgabenfelder, zeigen Einflussfaktoren auf, denen das Personalmanagement unterworfen ist und beschreiben die Herausforderungen der Zukunft. Im Anschluss werden sowohl für gesamtverantwortliche Personalmanager als auch für Personalreferenten und Personalsachbearbeiter professionelle Kompetenzstandards definiert, anhand derer erfolgreiches Personalmanagement messbar und bewertbar wird.How can Human Resource Managers overcome the current challenges?This book offers a status report for the modern Human Resource Management. The authors develop a model for integrated, professional Human Resource Management. They describe fields of action of business Human Resource Management that are at a higher level and related to employees and illustrate which processes, which tools and which contents characterise their professional design. Thereby, they provide practitioners with specific conception and design support, through which they will get to grips with the different challenges. The considerations are rounded off with competence standards for professional, overall responsible HR Managers, HR Advisors and HR Consultants, which allow for the evaluation and mediation of successful Human Resource Management.
Heidenreich, Jürgen
Kostenfaktor Mobbing
Verlag: Bertelsmann, W
Mobbing am Arbeitsplatz ist für die Betroffenen eine sehr belastende Erfahrung. Mobbing stört nicht nur den Betriebsfrieden erheblich, sondern verursacht auch immense Kosten. Dieses praxisorientierte Buch hilft Führungskräften und Betriebsräten, die Ursachen für Mobbing zu erkennen und auf Vorfälle angemessen zu reagieren. Ein Frühwarnsystem und präventive Maßnahmen helfen, möglichst erfolgreich gegen Mobbing anzugehen.Der Anhang enthält u.a. wichtige Rechtsvorschriften im Zusammenhang mit Mobbing sowie Hinweise für eine Betriebsvereinbarung.Bullying at the workplace is a very burdensome experience for those affected. Not only does bullying significantly impact on the peace within a company, it also causes enormous costs. This practice-orientated book supports executives and works councils to recognise the causes for bullying and to react adequately to incidents. An early warning system and preventative measures help to tackle bullying as successfully as possible. The appendix includes amongst others important legal stipulations connected to bullying as well as hints for a company agreement. Language: German
Herausgeber : Deutsche Gesellschaft f. Personalführung e.V. (DGFP)
Megatrends: Zukunftsthemen im Personalmanagement analysieren und bewerten
Verlag: Bertelsmann, W
Demografischer Wandel, Werteveränderung, Globalisierung und technologische Innovationen sind Megatrends, auf die Unternehmen reagieren müssen. Sie wirken sich auch auf die MItarbeiter im Unternehmen aus und haben Konsequenzen für alle Personalprozesse. Die Beschäftigung mit Megatrends und die Einführung eines Trendmanagements im HR-Bereich gehören zu den wichtigen Aufgaben eines strategisch ausgerichteten Personalmanagements. Der Band stellt ein Prozessmodell für das HR Trendmanagement sowie erste Umsetzungsbeispiele vor. Ein Überblick über aktuelle Megatrends und ihre Auswirkungen auf die Personalarbeit in verschiedenen Unternehmen schließen den Praxisteil ab.Demographic changes, changes of values, globalisation and technological innovations are megatrends, which companies must react to. They also impact on the employees within a company and have consequences for all personnel processes. The consideration of megatrends and the introduction of a Trend Management system within Human Resources are amongst the important tasks of a strategically orientated Human Resource Management.The publication presents a process model for HR Trend Management as well as first realisation examples. An overview of current megatrends and their impact on the Human Resource work in different companies round off the practical section.
Herausgeber : CRF
Top Arbeitgeber Deutschland 2012
Verlag: Bertelsmann, W
2012 unterziehen sich rund 115 Unternehmen der jährlichen Bewertung durch CRF. „Die CRF-Studie bot uns Gelegenheit, unser Engagement auch durch externe Beobachter kritisch prüfen zu lassen.", sagt Dr. Heinz-Walter Große, Vorstand Finanzen und Personal der B. Braun Melsungen AG.Es gibt keine bessere Auskunft über Karriereaussichten für den Managementnachwuchs als diese jährlich erstellte Übersicht. Dabei liefert das Unternehmensranking qualifizierten Bewerbern Informationen über - Karrieremöglichkeiten- Primäre Benefits- Sekundäre Benefits & Work-Life-Balance- Training & Entwicklung- UnternehmenskulturIn 2012 approximately 115 companies are subjected to the annual CRF evaluation. "The CRF study gave us the opportunity to have our commitment reviewed critically by external observers", says Dr. Heinz-Walter Große, Chairman of Finances and Human Resources at B. Braun Melsungen AG.There is no better information about career prospects for young managers than this annually revised overview. The company ranking provides qualified applicants with information about - Career options- Primary benefits- Secondary benefits & work-life balance- Training & development- Company culture
Giersberg, Dagmar
Und dann? 101 Ideen für den Ruhestand
Verlag: Bertelsmann, W
Der Bestseller von 2008 in überarbeiteter Neuauflage!Das Buch bietet 101 Ideen für die neu gewonnene Freizeit nach dem Berufsleben. Ob Ehrenamt, soziale Aktivität oder Nebenjob: Die Autorin gibt wertvolle Tipps und ungewöhnliche Anregungen für die Zeit nach dem Job. Der Ratgeber informiert umfassend über steuerrechtliche und finanzielle Fragen rund um das Thema Zusatzeinkommen zur Rente. Zahlreiche Adressen geben außerdem Impulse für neue Aktivitäten.A revised edition of the best-selling book of 2008!The book offers 101 ideas for the newly found free time after one's professional life.Whether this be an honorary appointment, social activity or a part-time position: the author offers worthwhile ideas and extraordinary suggestions for the time after one's professional life. The guide provides extensive and informative answers to fiscal and financial questions related to the topic of additional incomes during retirement. Numerous addresses also give a fresh impetus for new activities.Press commentaries about the previous edition:The book… presents wonderful stimuli for dealing with the time after one's gainful employment."Weiterbildung" Magazine
Joerg Merk
IDEA 7 von Audicon
Verlag: New earth publishing
Im Schulungshandbuch tur IDEA 7 lernen Sie die Einsatzgebiete und den Aufbau der Software kennen. An Hand von Musterdaten werden Sie dabei aus der Sicht eines Anwenders/Prufers Schritt tur Schritt durch das Programm gefUhrt, vom ersten Programmstart, bis zur fertigen Auswertung. Sie importieren Daten aus unterschiedlichen Quellen, in unserem Beispiel: Sage Classic Line 2008 Lexware financial office pro 2008. Dabei bekommen Sie einen Einblick in die Arbeit mit unterschiedlich strukturierten Daten. Es werden sowohl Daten aus der Finan zbuchhaltung, als auch Daten aus der Lohnbuchhaltung eingelesen und ausgewertet. Am Ende jedes Kapitels finden Sie Fragen und Obungsaufgaben zur Lernzielkontrolle. Zum Abschluss gibt es einen Ausblick auf die weiteren Möglichkeiten der Auswertung mit Hilfe von Makros.
Jörg Merk
Sage New Classic 2011 Finanzbuchhaltung Erstauflage
Verlag: New earth publishing
Mit diesem Schulungshandbuch zur Finanzbuchhaltung können Sie sich, kaufmännische Grundkenntnisse vorausgesetzt, einen Überblick über den Ablauf und die wichtigsten Funktionen einer Finanzbuchhaltung am PC verschaffen. Mit Hilfe von Screenshots, praktischen Beispielen, Fragen und Übungsaufgaben am Ende jedes Kapitels, finden Sie sehr schnell den Einstieg. Diese Schulungsunterlage ist aus Sicht eines Anwenders geschrieben und richtet sich nach der chronologischen Vorgehensweise bei der Neueinführung einer Finanzbuchhaltung. Dabei liegt der Schwerpunkt bei der Vermittlung eines roten Fadens für die Arbeit mit der Finanzbuchhaltung. Die wichtigsten Funktionen und Zusammenhänge von der Neuanlage eines Mandanten bis hin zum Jahresabschluss werden einfach und verständlich erklärt. Mit zahlreichen Hinweisen zu Neuerungen im Vergleich zu älteren Versionen. Durch die Verwendung von Echtdaten haben Sie Möglichkeit, die Internetseiten der Kunden und Lieferanten zu besuchen und auf diesem Weg weitere Daten für Ihre Übungsfirma zu ergänzen. Die CD mit Lösungen und Datenbeständen für die einzelnen Kapitel für unsere Schulungshandbücher können Sie direkt beim Verlag bestellen. Passende E-Learnings zu den Schulungsunterlagen und der dazugehörigen Software finden Sie unter www.newearthpublishing.de.
Jörg Merk
Sage New Classic 2011 Warenwirtschaft - Verkauf Erstauflage
Verlag: New earth publishing
Mit diesem Schulungshandbuch zur Warenwirtschaft Verkauf (Auftragsbearbeitung) können Sie sich, kaufmännische Grundkenntnisse vorausgesetzt, einen Überblick über den Ablauf und die wichtigsten Funktionen einer Warenwirtschaft am PC verschaffen. Mit Hilfe von Screenshots, praktischen Beispielen, Fragen und Übungsaufgaben am Ende jedes Kapitels, finden Sie sehr schnell den Einstieg. Diese Schulungsunterlage ist aus Sicht eines Anwenders geschrieben und richtet sich nach der chronologischen Vorgehensweise bei der Neueinführung einer Warenwirtschaft. Dabei liegt der Schwerpunkt bei der Vermittlung eines roten Fadens für die Arbeit mit der Auftragsabwicklung. Die wichtigsten Funktionen und Zusammenhänge von der Neuanlage eines Mandanten bis hin zum Jahresabschluss werden einfach und verständlich erklärt. Mit zahlreichen Hinweisen zu Neuerungen im Vergleich zu älteren Versionen. Durch die Verwendung von Echtdaten haben Sie Möglichkeit, die Internetseiten der Kunden und Lieferanten zu besuchen und auf diesem Weg weitere Daten für Ihre Übungsfirma zu ergänzen. Die CD mit Lösungen und Datenbeständen für die einzelnen Kapitel für unsere Schulungshandbücher können Sie direkt beim Verlag bestellen. Passende E-Learnings zu den Schulungsunterlagen und der dazugehörigen Software finden Sie unter www.newearthpublishing.de.
Jörg Merk
Lexware 2011 wawi /plus /pro 1
Verlag: New earth publishing
Die Schulungsunterlagen für Lexware 2011 wurden vollständig überarbeitet. Sie lernen praxisorientiert mit real existierenden Kunden, Lieferanten und Artikeln. So haben Sie die Möglichkeit, zusätzliche Informationen aus dem Internet zu ergänzen und zu Übungszwecken weitere Filialen und Artikel im Programm anzulegen. Aus Sicht eines Anwenders lernen Sie Schritt für Schritt, eine neue warenwirtschaft im Programm einzurichten, die Stammdaten anzulegen und vom Angebot bis zur Rechnung alle Geschäftsvorfälle zu bearbeiten und auszuwerten. Sie übergeben das Rechnungsausgangsbuch in den buchhalter, erstellen eine Inventur und führen den Jahresabschluss durch. Fragen zur Lernzielkontrolle und Übungen am Ende jedes Kapitels geben Ihnen die Möglichkeit, das vermittelte Wissen gleich praktisch umzusetzen und zu prüfen. Weitere Interessante Angebote und E-Learnings als Ergänzung zu unseren Schulungsunterlagen finden Sie unter: www.newearthpublishing.de.
Joerg Merk
Lexware 2011 lohn+gehalt /plus /pro
Verlag: New earth publishing
Die Schulungsunterlagen für Lexware 2011 wurden vollständig überarbeitet. Aus Sicht eines Anwenders lernen Sie Schritt für Schritt, eine neue Lohnbuchhaltung im Programm einzurichten, die Stammdaten zu erfassen, die monatlichen Abrechnungen zu erstellen und den Buchungsbeleg in den buchhalter zu übertragen. Sie erstellen alle erforderlichen Meldungen und lernen, was beim Jahresabschluss alles zu beachten ist. Neu in diesem Schulungshandbuch: ein ausführliches Kapitel zum Thema Altersvorsorge und Direktversicherung. Fragen zur Lernzielkontrolle und Übungen am Ende jedes Kapitels geben Ihnen die Möglichkeit, das vermittelte Wissen gleich praktisch umzusetzen und zu prüfen. Weitere Interessante Angebote und E-Learnings als Ergänzung zu unseren Schulungsunterlagen finden Sie unter: www.newearthpublishing.de.
Jörg Merk
Lexware 2011 buchhalter /plus/pro
Verlag: New earth publishing
Die Schulungsunterlagen für Lexware 2011 wurden vollständig überarbeitet. Sie lernen praxisorientiert mit echten Kunden und Lieferanten und haben so die Möglichkeit, Informationen aus dem Internet zu ergänzen. Als zusätzliche Übung können Sie auch weitere Standorte als Kunden bzw. Lieferanten in unserer Übungsfirma erfassen. Aus Sicht eines Anwenders lernen Sie Schritt für Schritt, eine neue Buchhaltung im Programm einzurichten, die täglichen Geschäftsvorfälle zu buchen und auszuwerten und den Jahresabschluss zu machen. Fragen zur Lernzielkontrolle und Übungen am Ende jedes Kapitels geben Ihnen die Möglichkeit, das vermittelte Wissen gleich praktisch umzusetzen und zu prüfen. Weitere Interessante Angebote und E-Learnings als Ergänzung zu unseren Schulungsunterlagen finden Sie unter: www.newearthpublishing.de.
Torsten Schwarz
Leitfaden Online Marketing Band 2
Verlag: marketing-BÖRSE
73 Prozent der Deutschen sind online, 97 Prozent der Onliner nutzen das Internet, um sich vor dem Kauf über Produkte zu informieren. Auch wenn das meiste offline gekauft wird die Kaufentscheidung fällt im Internet. Wer in Suchmaschinen nicht gefunden wird, verliert Kunden. Wer auf der Homepage seine Produkte und Referenzen unprofessionell präsentiert, wird weggeklickt. Und wessen Kunden im Social Web heute offen meckern, beklagt morgen Umsatzverluste. Das Internet gibt Kunden mehr Macht. Band 1 des Leitfaden Online-Marketing erschien 2007. Er hat sich schnell zum Standardwerk entwickelt und fehlt heute in keiner Agentur mehr. Damals gingen 8,9 Prozent des Werbebudgets ins Internet. Heute sind es 18,8 Prozent. Und so schnell wächst auch das Wissen. Band 2 war überfällig. Entstanden ist ein völlig neues Handbuch. 166 der führenden Köpfe aus dem Online-Marketing verraten, was sich in der Praxis bewährt hat.
Nikolai Ziegler
The Political Economy of International Trade Negotiations 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
One proposition from economics that is both true and non-trivial is the Ricardian concept of comparative advantage. Its logical corollary - that governments should not intervene into international trade - is almost universally endorsed within the discipline. Hence, economists remain short of a clear grasp of international trade negotiations - be these held under the auspices of the WTO or elsewhere. Why do governments need protracted negotiations to do what is in their own countries' best interest? What purposes do trade negotiations and agreements serve? Assorting a host of arguments from the entire range of economic schools of thought, Nikolai Ziegler provides a comprehensive answer. That given and the gap between political and economic rationality acknowledged, he explores ways to bridge this gap and make negotiations work more smoothly. A two-level game perspective reveals adjustment screws which may be turned to promote liberal trade policy and international cooperation. Game theoretic illustration and appraisal of these strategic levers is embedded in case studies and cliometric excursions. The reader will not find panaceas. Yet she will aqcuire a deeper understanding of the sensitive clockwork of international trade negotiations, encounter some innovative proposals as to lubricating that clockwork and, hopefully, find this book an interesting reading.
Michael Strickfaden
The German Market of Private Higher Education Financing 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
In January 2005, Germany's Federal Constitutional Court ruled that the general prohibition of tuition fees is not conformable with the country's constitution. Since then, financing of higher education has become the focus of attention: not only for students who have to cope with constantly rising costs of living but also the governmental policy-makers, who recognised that higher education proved to be of existential importance for a nation's economical wealth. What instruments of private higher education financing are adequate from the perspective of economical theorists? Which instruments have already been introduced to the German market of private higher education financing? And, furthermore, which of these instruments do students choose as their favourite means of private higher education financing? Michael H. Strickfaden provides a first comprehensive answer to these questions. He concentrates on the demand side of the market (the view of the students") and gives practicable recommendations with regard to the appropriate design of products of private higher education financing."
Reinhold Kohler
Management und Leadership. Ein Praxishandbuch 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Management und Leadership sind die zentralen Aufgaben einer kompetenten Unternehmensleitung. Eine gute Führungskraft spielt dabei virtuos viele Stiltasten auf dem Klavier der Führung", erklärt Reinhold Kohler in diesem kompakt gehaltenen Handbuch für die Praxis. Wissenschaftlich fundiert spannt der Autor einen Bogen von relevanten theoretischen Grundlagen bis hin zu anwendbaren Beispielen: Neben theoretischen Aspekten wie Führungsstilen, Motivationstheorien, Teambildung und Methodenkompetenz bilden konkrete Tipps zum Transfer in die Praxis und geeignete Methoden für unterschiedliche Leadership-Eigenschaften die besonderen Schwerpunkte dieses anschaulichen Leitfadens für Manager und aufstrebende Nachwuchskräfte."
Barbara Meller
Uncovering Changing Relations in Financial and Monetary Economics 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
In her doctoral thesis, Barbara Meller compiles her work on applied econometrics focusing on policy decision making in financial and monetary economics.In the first part of the book, the effect of financial globalization on the volatility of economic growth is empirically examined in a large sample of countries. The analysis provides clear criteria which countries should fulfill in order to benefit from financial globalization in terms of reduced volatility. In general, financial globalization is more favorable for countries with a higher ability to repay debt. The focus of the second part of the book is inflation persistence which is measured using long-memory techniques. As inflation persistence is one of the most crucial parameters affecting monetary policy, the analyses have important implications for the evaluation and conduct of monetary policy. In particular, the impact of the formation of the European Central Bank on inflation persistence is analyzed using panel fractional integration estimation. It is concluded that inflation persistence has decreased probably as a result of the more effective monetary policy of the ECB. Moreover, a new test to find a break in long-run persistence at unknown timing is introduced. Applied to US inflation rate, the test indicates that persistence has increased in 1973 and decreased in 1980.
Thomas Schmallowsky
Einführung in die betriebliche Steuerlehre 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Das deutsche Steuerrecht ist wiederholt und permanent den Änderungen der neuesten Gesetzgebung unterworfen. Nichtanwendungserlasse, Jahressteuergesetz und andere Vorhaben erschweren dem Anwender und dem Theoretiker die Verfolgung der neuesten Intention des Gesetzgebers. Ein einheitliches Steuergesetzbuch mit wenigen Subventionen und einfachen Norminhalten sollte das Ziel der Forschung und des Gesetzgebers sein. Stattdessen wird das deutsche Steuerrecht immer differenzierter und komplexer. Die große Steuerreform blieb bislang aus, obwohl einige gute Ideen erste Ansätze versprachen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die besten Ansätze nicht vom Gesetzgeber, sondern aus der Praxis kommen, weil dort die Verknüpfung von Theorie und Anwendung im Einzelfall tagtäglich stattfindet und mit der permanenten Arbeit mit dem deutschen Steuerrecht auch dessen größte Probleme hervortreten. Für die Studenten und Auszubildende, die sich erstmals in das Steuerrecht einarbeiten müssen, stellt diese Materie eine große Herausforderung dar. Nichtsdestotrotz ist es unerlässlich, sich mit den Grundlagen des Steuerrechts, Handelsrechts und Bilanzrechts zu beschäftigen, da diese Vorschriften elementaren Einfluss auf ein jedes Unternehmen ausüben. Dieses Buch soll dazu beitragen, dieses Lernziel zu verwirklichen.
Oliver Dawid
The Aging Workforce in Germany and the United States - A Comparison 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
While many developed countries are confronted with the phenomenon of an aging labor force, various approaches towards this topic can be found. There are debates on the effect an aging workforce will have on the future labor supply and how this might influence general wealth and prosperity. Possible measures for adjustment and reform options are matters of numerous analyses and studies. Much research has been done on a national basis, identifying the existing patterns and problems and examining the sustainability of the respective social security systems. Cross-national studies that put individual findings into perspective are scarce. Oliver Dawid compares the situation of the aging workforce in Germany and the United States of America. He expounds how workforce aging affects Germany and the U.S. differently and which country seems to be better prepared to deal with this phenomenon. The author also presents a variety of potential opportunities for improvement to help both nations on the brink of substantial demographic transitions.
Katja Thimm
Das bedingungslose Grundeinkommen - Kollaps oder Reanimation des Sozialstaates? 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Spätestens mit der Einführung der sogenannten Hartz-Reformen", der "Agenda 2010" und der "Politik des Förderns und Forderns" ist die Kritik am deutschen Sozialstaat unüberhörbar geworden. Die längst aufgekeimte gesellschaftliche Debatte um neue, soziale Fragen von Armut und Ungleichheit, Prekarität, Exklusion, Spaltung und Unsicherheit lässt keinen Zweifel mehr an einer notwendigen Neuausrichtung des Sozialstaates. Aber welchen konkreten Problemen steht der Sozialstaat tatsächlich gegenüber? Was genau bedeutet Sozialstaat überhaupt? Welche Möglichkeiten gibt es dabei für die Implementierung eines Grundeinkommens? Katja Thimm geht diesen Fragen mit Hilfe einer Untersuchung des Sozialstaates selbst sowie den Absichten und Motiven, die hinter den Argumenten für ein Grundeinkommen stehen können, nach. Sie zeigt, dass nicht nur "gute Gründe" oder die Fragen zur Finanzierung eines Grundeinkommens von Bedeutung sind, sondern dass es weitere Aspekte, die zur Findung eines gesamtgesellschaftlichen Konsenses zwangsläufig betrachtet werden müssen, gibt."
Alptekin Erkollar
Enterprise & Business Management 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Organizations have always been dependent on communication, information, technology, and their management. The development of information technology has sped up the importance of business informatics, which is an emerging discipline combining various aspects of informatics, information technology, and business management. Understanding the impact of information on today's organizations requires technological and managerial views, which are both offered by business informatics. Business management is not only about generating greater returns and using new technologies for developing businesses to reach future goals. Business management also means generating better revenue performance if plans are diligently followed. It is part of business management to have an ear to the ground of global economic trends, changing environmental conditions and preferences, as well as the behavior of value chain partners. While, until now, business management and business informatics are mostly treated as independent fields, this publication takes an interest in the cooperation of the two. Its contributions focus on both research areas and practical approaches, in turn showing novelties in the area of enterprise and business management. Among the other topics covered in this book are strategic management, contact relationship management, corporate social responsibility, corporate blogging, enterprise resource planning, E-business management, E-learning, balanced scorecarding, logistics, operations research, enterprise and software architectures, and social software systems. This book adopts an international view, combines theory and practice, and is authored for researchers and lecturers as well as consultants and practitioners.
Norbert Benker
Mikrokredite in Ghana. 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Kleinkredite bieten nicht nur wirtschaftlich aktiven Armen die Hoffnung auf ein besseres Leben, sie können ganzen lokalen Wirtschaften nachhaltigen Schub verleihen. Anders als große Entwicklungsprojekte oder Spenden nach dem Gießkannenprinzip erreichen sie gezielt die Betroffenen und werden von diesen als wertvoll empfunden. Doch diese Hilfe zur Selbsthilfe ist nicht nur altruistisch, sondern seit einigen Jahren auch ein boomender Wirtschaftszweig. Was Banken und andere Geldgeber über Jahrzehnte hinderte, sich dieser Zielgruppe zu widmen, und welche Produkte und Dienstleistungen heute gefragt sind, recherchierte Norbert Benker vor Ort in Ghana, einem der fortschrittlichsten Länder Westafrikas. Dort interviewte er 21 Experten aus nationalen, internationalen und multinationalen Institutionen und sichtete ausführlich unveröffentlichte und nur lokal zugängliche Dokumente. Dieses Buch vermittelt aber nicht nur den umfassendsten Überblick über den Mikrofinanzsektor in Ghana, sondern führt auch Leser ohne Vorwissen an zwei konkurrierende Ansätze für die Problematik heran: den auf Geldgeschenke basierenden Poverty Lending Approach sowie den Financial System Approach, der die finanzielle Nachhaltigkeit betont.
Viola Hieble-Gerhard
Risk-based Management of GMP Audits 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Within the European Union the manufacturing of medicinal products has undoubtedly reached a very high quality level. The principles of Good Manufacturing Practice (GMP) are required by law. A relevant part of the quality of finished products depends on the quality of the starting material, especially of the active pharmaceutical ingredients (APIs). In the framework of globalisation and due to the ever-increasing cost pressure APIs are meanwhile sourced in a worldwide market, mainly in Asia. The risk of sourcing substandard, contaminated or adulterated products is an existent fact. Therefore, the quality management systems of the pharmaceutical manufacturers need to be adjusted to this challenge. Many initiatives have been started by authorities and the pharmaceutical industry during the last years in order to avoid the use of Counterfeit APIs or Rogue APIs and unclear supply chains. Indeed, full assessment of GMP compliance of API suppliers represents a cost-intensive and resource-requiring process. Setting reasonable priorities in the audit programme of a pharmaceutical company becomes possible through a risk-based management.
Heike Rieder
Soziale Marktwirtschaft im Studium 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Soziale Marktwirtschaft steht im Spannungsfeld zwischen marktwirtschaftlicher Freiheit und sozialer Gerechtigkeit. Diese Dialektik sorgt in der Bundesrepublik Deutschland seit 1948 für sozialen Ausgleich, wirtschaftlichen Erfolg und eine stabile Demokratie. Die Frage ist: Haben Grundwerte wie Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Verantwortung Bestand in der schnelllebigen Welt des 21. Jahrhunderts? Ist das deutsche Wirtschaftsystem beispielhaft für eine europäische oder globale Wirtschaftsordnung? Werden künftige Wirtschaftslenker angesichts globaler Anforderungen überhaupt ausreichend mit einer scheinbaren Selbstverständlichkeit wie der Sozialen Marktwirtschaft konfrontiert? Heike Rieder forscht nach den Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft, ihren Vätern, ihrer politischen Implementierung und externen Einflüssen im Lauf ihrer 60-jährigen Geschichte. Sie bezieht Stellung zu aktuellen Herausforderungen wie Massenarbeitslosigkeit, Armut, demographischen Veränderungen, zur Weltfinanzkrise, der Globalisierung und Umweltproblemen. Inwieweit kommen diese Problemfelder im Betriebswirtschaftsstudium zur Sprache? Gibt es Ausbaubedarf bei der Wertevermittlung für die Manager von Morgen"?"
Ute Redeker
Volkswirtschaftslehre 3. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Das Fach der Volkswirtschaftslehre ist aufgrund seiner Komplexität nicht selten unbeliebt unter Studenten. Grund hierfür sind die oftmals schwer zugänglichen Arbeitsmaterialien, schlecht aufbereitete komplexe Sachverhalte sowie ein Defizit an praxisbezogener Vermittlung. Volkswirtschaftslehre - aus der Praxis für die Praxis: Um den Studenten den Zugang zu der Materie zu vereinfachen, haben Olaf H. Bode, Christian Lehmann und Ute Redeker das Fach grundlegend umstrukturiert, die Inhalte neu aufbereitet und konzipiert. Die Autoren schöpften dabei aus ihrer jahrelangen Erfahrung als Dozenten der Fontys Internationale Hogeschool Economie in Venlo (NL). Diese Neustrukturierung haben sie in Volkswirtschaftslehre. Eine Einführung in ein oft verkanntes Fachgebiet festgehalten und so ein Einstiegsbuch geschaffen, welches die Leser an die komplexe Materie des Fachgebiets heranführen möchte. Dieses Lehrbuch gibt eine erste Einführung in die Volkswirtschaftslehre und gewährt allgemein verständliche Einblicke in die verschiedenen Bereiche der Mikro- und Makroökonomik. Dabei reicht die Grundlagenvermittlung von der allgemeinen Einführung in das Fach der Volkswirtschaftslehre, über die Erklärung von Wirtschaftssystemen, Märkten und ihren Funktionsweisen bis hin zu der diese Ausführung ergänzenden praktischen Analyse durch aktuelle Beispiele und vertiefende Informationen. Das Buch richtet sich damit gleichermaßen an Studierende wie an interessierte Laien, die sich zum ersten Mal mit dem Thema Volkswirtschaftslehre auseinandersetzen möchten.
Christian Czech
Guerilla-Marketing 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Guerilla-Marketing ist die Kunst, den von Werbung und Marketing übersättigten Konsumenten größtmögliche Aufmerksamkeit durch unkonventionelles bzw. originelles Marketing zu entlocken." (Thorsten Schulte) Wir bewegen uns in einer Welt, in der uns tagtäglich Werbung umgibt. Sie ist überall und allgegenwärtig. Ob im Fernsehen oder Radio, in der Zeitung oder im Internet - Werbung begegnet uns überall. Inzwischen ist jeder Konsument täglich mit 2 500 bis 5 000 Werbebotschaften konfrontiert. Das bedeutet, jeder von uns beschäftigt sich, bewusst oder unbewusst, jede Woche circa zwölf Stunden mit Werbung. Natürlich ist kein Konsument in der Lage oder willens, diese Werbeflut aufzunehmen! Wir versuchen, ihr aus dem Weg zu gehen, indem wir wegzappen und umblättern. Kaum eine Kampagne löst heute noch Erstaunen aus, schlimmer noch: Werbung langweilt! Der Konsument verlangt Emotion und Attraktion. Was gestern noch neu war, ist morgen schon normal. Guerilla-Marketing bietet eine Möglichkeit, der stetig wachsenden Werbeaversion der Konsumenten entgegenzuwirken. Dazu steht ein umfangreiches Waffenarsenal zur Verfügung, welches Ihnen der Autor in diesem Buch näherbringt."
Nathali T. Jänicke
Controlling im Nachhaltigkeitsmanagement 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Ein wirksames Nachhaltigkeitsmanagement wird derzeit als zentrale Voraussetzung zur langfristigen Existenzsicherung von Unternehmen angesehen. Fast alle Konzerne und viele Firmen haben deshalb unternehmerisch nachhaltiges Handeln in ihrem Leitbild verankert. Diese Vorgabe tagtäglich in praktischem Handeln und in wegweisenden Entscheidungen zu realisieren, scheint indessen vielfach schwierig. Prinzipiell soll das Controlling die nötigen Hintergründe für qualifizierte Entscheidungen aufbereiten. Nathali Jänicke untersucht, wie dieses Instrument im Nachhaltigkeitsmanagement funktional, institutional und instrumental wirksam zum Einsatz kommen kann. Dazu legt sie offen, durch welche Charakteristika sich an Nachhaltigkeit orientierte Entscheidungen auszeichnen. So treten Handlungsfelder zutage, in denen betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement aktiv werden sollte. Auch Defizite in Entscheidungsprozessen und -güte lassen sich so erkennen und beheben.
Peter Sverak
Aktionismus! 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Im Grundrauschen der Massenkommunikation gehen Werbebotschaften häufig in der ständigen Reizüberflutung unter. Für flächendeckende Werbekonzepte fehlt vielen Verantwortlichen überdies längst der Etat. Unternehmen können sich nur mit ausgefallenen neuen Methoden Gehör verschaffen. Dazu kommt seit Mitte des 20. Jahrhunderts auch der Aktionismus zum Einsatz, der ursprünglich als Kunstform entstanden war. Auch Unternehmensbotschaften lassen sich mit der wohl überlegten großen Geste im öffentlichen Raum wirksam in Szene setzen. Erstmals liefert Peter Sverak eine wissenschaftlich fundierte Überblicksdarstellung über Aktionen und ihre Wirkung und definiert Erfolgsfaktoren für deren Umsetzung. Dazu hat er u. a. 434 Journalisten und 53 PR-Verantwortliche über Aktionen als Mittel der Kommunikation befragt. Dabei zeigt die Methode noch enorme Potenziale: Während die Berichterstatter ständig neue Wege suchen, um die Aufmerksamkeit ihrer Konsumenten zu wecken, wandeln die Werbetreibenden bislang auf erstaunlich ausgetretenen Pfaden.
Stefan Schwerter
Regulating Systemic Risk of Financial Institutions 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
The financial crisis 2007-2009 clearly demonstrates the necessity to implement regulations for systemically important financial institutions to achieve overall financial stability. Basel III gains center stage in this process. The new regulations affect all market participants - regardless of size and business model. Thus, it is essential for financial institutions to face the upcoming challenges and seek for appropriate and stabilizing responses. Stefan Schwerter outlines current theoretical issues of systemic risk and its regulations. These considerations are applied for an explanation and critical assessment of the new Basel III framework. The reader gets wide impressions as well as a detailed analysis of theoretical principles, the Basel III framework and the German Restructuring Law". Based on the insights of this thesis, financial institutions are well-prepared to initiate group and bank-specific processes of change to meet new regulatory requirements and contribute to positive developments of the financial sector."
Philipp Schlösser
Fußballklubs als Global Player 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Wie mauserten sich regional aktive Fußballklubs wie der FC Barcelona, Real Madrid oder Manchester United zu global ausstrahlenden Marken? Was sind die entscheidenden Erfolgsfaktoren für die Internationalisierung von Fußballvereinen? Welche Bedeutung hat eine Marktentwicklung über nationale Grenzen hinaus für den Klub als Unternehmen? Philipp Schlösser gibt wissenschaftlich fundierte Antworten. Durch Experteninterviews mit dem Management verschiedener Spitzenklubs bietet er Laien und Fachleuten konkrete wie fundierte Einblicke in die internationalen Marketingaktivitäten europäischer Spitzenklubs.
Tobias Lück
Im Bund mit guten Leuten 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Trotz vielfach gegensätzlicher Vermutung enthält das jüngst novellierte Laufbahnrecht für Beamte moderne und innovative Ansätze zu Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Der Grad der Entwicklungsorientierung überzeugt vielfach dennoch nicht: Zahlreiche methodische Ansätze sind oft nur mangelhaft miteinander verknüpft. Eine verbindliche, nachhaltige, langfristige und ganzheitliche Konzeption und Umsetzung der Maßnahmen zur Personalentwicklung ist geboten, um eine leistungsfähige Verwaltung zu garantieren. Tobias Lück stellt hier im best-practice-Vergleich die Bundeslaufbahnverordnung den entsprechenden Regelungen der Bundesländer zu Qualifikation und Motivation gegenüber. Empirische Erhebungen ergänzen die theoretischen Erkenntnisse und bieten die fundierte Grundlage, die entwicklungsorientierte Personalarbeit in Bundes- und Landesbehörden zu analysieren.
Julia Casutt-Schneeberger
Business Cycles and Strike Activity 1. Aufl.
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Labour disputes are a central analytical category in social sciences. The magnitude of strike activity has always served as an indicator for socio-economic development and particularly for the shape of the relationship between capital and labour. Research, therefore, has usually focused on the long-term development and determinants of strike levels and their trend. Short-term fluctuations and determinants of the cyclical patterns of industrial conflicts have been addressed to a lesser extent. The present study takes up this question for the three predominantly German-speaking countries Austria, Germany, and Switzerland to find out whether labour conflicts exhibit cyclical patterns during the past century and whether those patterns are correlated with fluctuations in the business environment.
Sarah Meyer-Dietrich
Konformität als soziale Rationalität 1., Aufl.
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Bereits vor der Atomkatastrophe in Fukushima 2011 war mehr als die Hälfte der deutschen Bundesbürger bereit, einen gegenüber Atomstrom vergleichsweise höheren Preis für Ökostrom zu zahlen. Dennoch konnte für das Jahr 2008 nur ein Ökostromanteil von 15% am Gesamtstromverbrauch in Deutschland verzeichnet werden. In Internetforen rätseln User, warum so viele Exemplare der Bild-Zeitung verkauft werden, obwohl es so wenige bekennende Leser gibt. Und die Sexshop-Kette Beate Uhse kämpft mit einbrechenden Umsätzen. Dabei sind Homeparties, bei denen Sextoys wie einst Tupperware verkauft werden, der letzte Schrei. Alle drei Beispiele sind ein Hinweis darauf, dass sich der Konsument in der Öffentlichkeit anders verhält als im stillen Kämmerlein. In seinem öffentlichen Leben folgt er sozialen Normen und versucht konform mit den Erwartungen seiner Mitmenschen zu entscheiden, damit seine Bezugsgruppe ihn akzeptiert. Ein Widerspruch zum in der Ökonomie propagierten Bild des rationalen Akteurs, der stets nur auf die Maximierung seines Nutzens aus ist? Mitnichten! Sarah Meyer-Dietrich zeigt, dass diese Divergenz kein Widerspruch sein muss. Sie entwickelt und testet auf Basis ökonomischer, soziologischer und sozialpsychologischer Ansätze ein Modell sozialer Hochkosten": Drohender Ausschluss aus einer Bezugsgruppe kann zu einem immensen Druck führen, konformes Gruppenverhalten ist somit Teil der Nutzenmaximierung."
Thorben Lange
Die Integration neuer Mitarbeiter 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Neben einer sorgfältigen Personalauswahl ist für die Einstellung eines neuen Mitarbeiters vor allem dessen Einführung entscheidend. Diese hat nämlich nicht nur Auswirkungen auf seine spätere Beziehung zur Arbeit, zu seinen Kollegen, Mitarbeitern, Vorgesetzten und seinem Arbeitgeber, sondern auch auf seine Einsatz- und Leistungsbereitschaft. Ziel muss sein, dass der neue Mitarbeiter dem Unternehmen langfristig und engagiert sein Potential zur Verfügung stellt. Die vorliegende Veröffentlichung zeigt Maßnahmen der Gestaltung eines solchen Einführungsprozesses. Dabei werden die Rollen der am Integrationsprozess beteiligten Parteien sowie deren Aufgaben ebenso berücksichtigt, wie auch die einzelnen Instrumente, welche der Mitarbeiterintegration dienen. Es erfolgt zudem eine Einordnung des Integrationsprozesses in den Einstellungsprozess neuer Mitarbeiter, wobei die einzelnen Phasen dieses Prozesses - beginnend bei der Personalbedarfsplanung über die Personalbeschaffung bis hin zur Personalauswahl - dargestellt werden. Damit erhält der Leser einen Leitfaden", mit dessen Hilfe sich ein Integrationsprozess planen und durchführen (Arbeitgeber) oder aber ein eigener Integrationsprozess kritisch hinterfragen und beurteilen läßt (Arbeitnehmer)."
Brigitte Dorner
U2 ist ihre Religion, Bono ihr Gott" 1. Auflage"
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Konzerte sind ihre Kulte, die Superstars ihre Oberpriester. Milliarden pflegen ihre Riten: Rock- und Popmusik hat den Status einer Weltreligion. In vorderste Reihe hat sich seit 1978 der Ire Bono (Paul David Hewson) mit seiner Rockband U2 gespielt. Er engagiert sich für Amnesty International oder Greenpeace, initiierte zusammen mit Bob Geldof das Live 8"-Konzert in London und widmete manchen Song Ausgegrenzten wie der burmesischen Bürgerrechtlerin Aung San Suu Kyi. Mit Songs wie If God Will Send His Angels oder Yahweh bekennt er sich offen zu christlichen Werten und Überzeugungen und lockt damit Millionen Besucher in die Stadien der Welt. Brigitte Dorner geht den Parallelen und Bezugspunkten nach, die Pop- und Rockmusik mit Theologie verbinden. Im Sinne René Girards ist die Musik selbst zum Mythos geworden, doch gleichzeitig auch Ausdruck postmoderner Religiosität. Ausgewählte Songtexte, Analysen von Auftritten und den sozialen Statements und Engagements lassen U2 als weit mehr erscheinen denn als eine gewöhnliche Musikgruppe. Kirchenfunktionäre und praktische Theologen werden um die Musik kaum herumkommen, wenn sie mit ihren Botschaften die Menschen von heute erreichen wollen. "Should I rather write songs about sex and drugs? No, I won't do that." (Bono)"
Rüdiger Götte
Optionsscheine 2. aktualis. Aufl.
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Dieses Buch versucht dem Anleger einen Leitfaden zu geben, um im Dschungel der Optionsscheine die Orientierung nicht zu verlieren. Hierbei geht der Autor sowohl auf Risiken als auch Chancen von Optionsscheinen ein. Er erläutert an Beispielen, wie Optionsscheine mit Hilfe von Kennziffern objektiv und transparent analysiert werden können, um aus der Vielzahl der Optionsscheine den am besten Geeigneten zu finden. Auch zur Frage, welche Strategien bei einer Anlage in Optionsscheinen verfolgt werden können, bietet Götte reichhaltiges Material.
Michael Schuhen
Führungsnachwuchs mit System 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Trainee-Programme sollen im War for Talents" Spitzenreiter gewinnen, um mit ihrer Innovationsfähigkeit und Führungsqualität die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Doch ein kritischer Blick in die Unternehmenspraxis zeigt: Ein Trainee-Programm bedeutet nicht automatisch auch eine systematische Ausbildung des Führungsnachwuchses. Dazu fehlt häufig wirtschaftsdidaktische Expertise. Dieser Band liefert sie. Im Vordergrund stehen eine zielorientierte Planung, Organisation und Umsetzung der curricularen Vorgaben für Trainee-Programme in eine Trainee-Lernumgebung. Es werden vielfältige konkrete Gestaltungsempfehlungen gegeben, die sich aus den zugrunde gelegten wirtschaftsdidaktischen und lernpsychologischen Annahmen herleiten. Das Potential der verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten wird abschließend zusammengefasst und gegenübergestellt."
Christian Graf
Solvency II 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Im Juli 2007 legte die EU-Kommission unter dem Arbeitstitel Solvency II" einen Vorschlag zur grundlegenden Reform der Versicherungsaufsicht in der Europäischen Union vor. Bis 2010 könnte diese Solvency II-Richtlinie verabschiedet und in nationales Recht umgesetzt werden. Auf Versicherer kommen erhöhte Anforderungen an die Bestimmung des Mindesteigenkapitals und an interne Risikomanagementsysteme zu. Auch die Publizitätsvorschriften werden deutlich verschärft. Leitidee von Solvency II soll jedoch ein flexibles Aufsichtssystem sein, das mehr auf Grundsätzen, denn auf starren Regeln basiert. Versicherungen können also den konkreten Umgang mit den neuen Bestimmungen in erheblichem Maße selbst bestimmen. Christian Graf berichtet praxisnah, welche Auswirkungen auf die Unternehmensführung sich aus Solvency II bereits heute andeuten. Zentrale Aspekte sind dabei veränderte Anforderungen an das strategische Management und die wertorientierte Unternehmenssteuerung im Versicherungssektor."
Peter Röckl
Den Flaschengeist entkorken - Mitarbeiter motivieren 1. Auflage
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Die Motivierung von Mitarbeitern zählt zu den wichtigsten Aufgaben des Managements, denn sie hat wesentlichen Anteil am Unternehmenserfolg. Anhand von Praxisbeispielen zeigt Peter Röckl, wie Mitarbeiter mit 'andersartiger' Führung besser motiviert und für den Wandel gewonnen werden können. Kernstück ist hierbei die emotionale Führung mit der Schaffung von möglichst großen Freiräumen für die Mitarbeiter. Die auf diese Weise entstehende offene Unternehmenskultur ist - verbunden mit einer Förderung von Kreativität im Unternehmen - letztlich der Nährboden für das Aufkommen von Innovation und Kundenbegeisterung.
Frank Frick, Tobias Ernst (Hrsg.)
International Regulatory Reform Report 2008
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
In recent years, there have been many programs and initiatives focusing on improving the performance, cost-effectiveness and legal quality of regulations. The International Regulatory Reform Report 2008 reviews these developments in five key countries, namely France, Italy, the Netherlands, the United Kingdom and the United States of America. The selected pool of countries shares a variety of initiatives and techniques including reduction of red-tape and economic instruments for regulatory policy-making. The report discusses better regulation” initiatives, structures and instruments of each country, informing the reader about the economic attractiveness and cost-effectiveness of key regulatory reform countries as well as the accountability and efficiency of their national governments. The study's cross-national approach and its focus on specific strategies and instruments make it relevant to practitioners and academics alike."
Grady McGonagill, Tina Doerffer
Leadership and Web 2.0 1. Auflage
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
Some compare the evolving Web to the revolution of the Gutenberg press. How does the Web shape the role and understanding of leadership? What are key challenges and opportunities? What mindsets, skills and knowledge are necessary? The Leadership Implications of the Evolving Web," provides and analyzes over 300 pioneer examples from the private, public and non-profit sector in Germany, Europe and the US. A new leadership paradigm seems to be emerging with an inexorable shift away from one-way, hierarchical, organization-centric communication toward two-way, network-centric, participatory, and collaborative leadership styles. Which requirements and trends, which opportunities and key challenges are emerging for leadership? Aim of the study is to enable managers from all sectors to anticipate changes and proactively take advantage of opportunities that are emerging. (Target group for this publication are people in leadership positions in organizations across all sectors - from managers in executive and supervisory boards, operations, human resources to academics and practitioners, advisers and policymakers. The Study "Leadership & Web 2.0” has been presented by authors Grady McGonagill, ED and Tina Doerffer, MPA amongst others at the International Leadership Academy in Boston (2010)."
Gunter Thielen (Hrsg.)
Zukunftsmodell Soziale Marktwirtschaft
Verlag: Verlag Bertelsmann Stiftung
Deutschland hat sich in der Finanz- und Wirtschaftskrise besser behauptet als viele andere Industrienationen. Dies hat die Bertelsmann Stiftung zum Anlass genommen, sich intensiv mit unseren Strukturen in Wirtschaft und Gesellschaft auseinanderzusetzen. Das Buch Zukunftsmodell Soziale Marktwirtschaft" dokumentiert die Ergebnisse des multiperspektivisch angelegten Projekts. Als konzeptionelle Grundlage beleuchten zwei wissenschaftliche Studien die Soziale Marktwirtschaft aus historischer Perspektive und im internationalen Vergleich. Ergebnisse aus Tiefeninterviews mit Bundestagsabgeordneten und Ministerialbeamten sowie einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage bilden das empirische Fundament. Auf dieser Basis - angereichert durch den interdisziplinären Dialog von jungen Wissenschaftlern und Praktikern aus der Zivilgesellschaft - werden zukünftige Herausforderungen identifiziert und Gestaltungsoptionen sowie neue Prinzipien für eine zukunftsfähige Soziale Marktwirtschaft abgeleitet."
Klaus-W. Bramann
Überlebenstraining im Umgang mit schwierigen Kunden
Verlag: Bramann Verlag
Überlebenstraining im Umgang mit schwierigen Kunden" ist ein Verkaufsratgeber der etwas anderen Art. Im Mittelpunkt des Buches stehen zwanzig 'schwierige' Kunden, die mit sehr viel Humor und Ironie auf je einer Doppelseite porträtiert sind. Die linke Seite zeigt den in Bild und Wort überzeichneten Käufer-Typ. Ihm sind sprechende weibliche und männliche Namen sowie eine Aufzählung seiner charakteristischen Erkennungsmerkmale zugeordnet. Die rechte Seite enthält praktische Tipps mit abschließenden Dos & Don'ts - wohl wissend, dass es Patentrezepte und letzte Wahrheiten nicht gibt. Aus der 'Typologie der schwierigen Kunden': Der Nicht-Zuhörer, der Sparer, der Duzer, der Unhöfliche, der Zweifler, der Arrogante, der Eilige, der Widerling, der Aufdringliche, der Verkäuferfixierte, der Experte, der Schwätzer, der Streitsuchende. Die in diesem Buch geschilderten Typen, ihre Charakterbeschreibungen und die Kaufsituationen sind an eigenen Erlebnissen orientierte, aber phantasievoll überspitzte Sichtweisen jüngerer Mitarbeiter im Verkauf. Aber auch sie kennen bereits der oberste Gebot der Kommunikation: "Der Kunde ist königlicher Gast! Wir leben mit ihm - und von seiner Kaufkraft." Dieser Ratgeber entstand aufgrund einer Initiative von aufgeweckten Auszubildenden, die den schulischen Teil ihrer Ausbildung auf dem mediacampus frankfurt - die schulen des deutschen buchhandels verbrachten. Der Titel wurde als kursübergreifendes Projekt zwischen 2009 bis 2011 realisiert."
Jörg Merk
Lexware 2012 buchhalter plus pro premium 2. überarbeitete Auflage
Verlag: New earth publishing
Die Schulungsunterlagen für Lexware 2012 wurden vollständig überarbeitet. Sie lernen praxisorientiert mit echten Kunden und Lieferanten und haben so die Möglichkeit, Informationen aus dem Internet zu ergänzen. Als zusätzliche Übung können Sie auch weitere Standorte als Kunden bzw. Lieferanten in unserer Übungsfirma erfassen. Aus Sicht eines Anwenders lernen Sie Schritt für Schritt, eine neue Buchhaltung im Programm einzurichten, die täglichen Geschäftsvorfälle zu buchen und auszuwerten und den Jahresabschluss zu machen. Fragen zur Lernzielkontrolle und Übungen am Ende jedes Kapitels geben Ihnen die Möglichkeit, das vermittelte Wissen gleich praktisch umzusetzen und zu prüfen. Mit eigenen Kapiteln zur Anlagenbuchhaltung, dem Kassenbuch und der E-Bilanz.
Plog, Kirsten
Konzept Changemanagement
Verlag: Waxmann
Prof. Dr. Kirsten Plog liefert in ihrem Buch ein umfangreiches und systematisches Rüstzeug für die Durchführung von Changeprojekten in Unternehmen. Sie erörtert wichtige Hintergrundinformationen zu Veränderungsprozessen, ihren Phasen und den darin auftretenden Schwierigkeiten. Dabei stehen die Analyse der Voraussetzungen für Veränderungen, die Entwicklung einer passenden Strategie, deren kommunikative Umsetzung und eine Absicherung aller Schritte im Fokus der Betrachtung. Mit Hilfe von Checklisten wird eine Art Werkzeugkasten für eine systematische Planung und Umsetzung von Veränderungen zur Verfügung gestellt. Zusätzlich werden Vorschläge für den sinnvollen Einsatz und eine zweckmäßige Kombination einzelner Maßnahmen geliefert und erläutert. So entsteht ein Leitfaden für die Realisierung von Changeprojekten, der individuell genutzt und an das jeweilige Projekt angepasst werden kann. Dabei können jede Form betrieblicher Veränderungen, zum Beispiel Kostensenkungen, Umstrukturierungen, personelle oder organisatorische, qualitätsorientierte oder innovative Maßnahmen mit Hilfe des Textes bearbeitet werden. Plog richtet ein besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeit, Gründlichkeit und die Abwägung von Alternativen in Veränderungsprozessen. Probleme, Risiken und Fallstricke werden benannt. Lösungsvorschläge in Bezug auf eine qualifizierte Analyse, eine wasserdichte Strategie, eine sinnvolle kommunikative Umsetzung sowie kontinuierliche Begleitung dieser Umsetzung (Transfer) werden erläutert und in ein Gesamtkonzept integriert. Eine Ressourcenorientierung - in Bezug auf „human resources“, Zeit und Geld – ist auf langfristige Werterhaltung und Wertschöpfung ausgerichtet.
Matthias Bösch
Herausgeber : Tectum
Soziale Sicherung in China 1., Aufl.
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Die 1978 eingeleiteten Reformen der chinesischen Wirtschaft haben zu weitreichenden wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen des Landes geführt. Das nach der Gründung der Volksrepublik installierte System der sozialen Absicherung, dessen wesentliches Element die Garantie eines Arbeitsplatzes war, passte nicht mehr zur marktorientierten Wirtschaftsordnung und zur veränderten Gesellschaftsstruktur. Um die soziale und politische Stabilität aufrechtzuerhalten, musste die chinesische Regierung parallel zur Wirtschaftsreform auch eine Reform der sozialen Sicherungssysteme vornehmen. Die Darstellung dieser sogenannten ergänzenden Reform" und deren Perspektiven bilden den Schwerpunkt dieser Arbeit. China befindet sich heute in einer ähnlichen Situation wie die USA und Europa im 19. Jahrhundert. Auch dort vollzogen sich im Zuge des Modernisierungsprozesses enorme sozioökonomische Umbrüche, die eine verstärkte Hinwendung zur staatlichen Sozialpolitik zur Folge hatten. Matthias Bösch zieht aufschlussreiche Parallelen zu den USA und Europa und arbeitet Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede heraus. Nicht zuletzt sollen die Erfahrungen aus dem Westen dazu dienen, einen Ausblick auf die mögliche sozialpolitische Zukunft Chinas zu werfen."
Lars Hellmundt
Herausgeber : Tectum
Humankapital in mittelständischen Unternehmen 1., Aufl.
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Anfang 2005 wurde der Begriff Humankapital" zum Unwort des Jahres 2004 gekürt. In großen Teilen der Öffentlichkeit erweckt er negative Assoziationen, was nicht zuletzt auf die zahlreichen Versuche zurückzuführen ist, menschliches Wissen und Kompetenzen in finanziellen Werten auszudrücken. Indes bietet eine Humankapitalbewertung - richtig angewendet - zahlreiche Chancen zur Steigerung der unternehmerischen Leistungsfähigkeit, da sie vorhandene Wissenslücken im Unternehmen aufdecken und Möglichkeiten zur personellen Gegensteuerung aufzeigen kann. In der heutigen Wissensgesellschaft sind insbesondere kleine und mittlere Unternehmen im Falle eines Wissensverlustes in ihrer Existenz bedroht. Lars Hellmundt legt anhand einer theoretischen Untersuchung des Humankapitalbegriffs zunächst dar, dass die weit verbreitete Negativsicht dieses Terminus zu Unrecht existiert. Auf der Grundlage einer kritischen Analyse ausgewählter Bewertungsmethoden zeigt er auf, wie eine Humankapitalbewertung in einem mittelständischen Unternehmen trotz der zahlreichen Probleme, welche damit verbunden sind, durchgeführt werden kann."
Georg Overbeck
Herausgeber : Tectum
Die Entrepreneurial University 1., Aufl.
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Das Konzept der Entrepreneurial University war in den letzten Jahren Gegenstand heftiger Debatten, da sich hinter dieser unscharfen Begrifflichkeit stark polarisierende Wertentscheidungen verbergen. Vor diesem Hintergrund untersucht Georg Overbeck, ob es sich bei der Entrepreneurial University überhaupt um ein allgemeingültiges, also global anwendbares Konzept handelt, oder ob dieses Konstrukt nicht primär als ein bloßes, dem Zeitgeist entsprungenes Marketingtool zu werten ist. Angesichts der aktuellen akademischen Diskussion besteht der Beitrag des vorliegenden Werkes darin, ein Verständnis der Entrepreneurial University aus Anwendersicht zu entwickeln. Das vorgestellte Konzept verläuft entlang der drei Dimensionen Markt, Autonomie und Innovation. Als Fallstudie bot sich die kolumbianische Universität EAFIT an, da diese Einrichtung lange vor der Zeit gegründet wurde, in der das analysierte Konzept zu einem Modewort avancierte.
Christian Gäckle
Herausgeber : Tectum
Makroökonomische Wirkungen von Pricing-to-Market 1., Aufl.
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Das Preissetzungsverhalten exportierender Unternehmen spielt eine zentrale Rolle bei der Analyse offener Volkswirtschaften. Pricing-to-Market bezeichnet ein strategisches Preissetzungsverhalten, bei dem eine Wechselkursänderung eine marktspezifische Anpassung des Zuschlagssatzes induziert. Christian Gäckle analysiert den Einfluss von Pricing-to-Market auf die Wirksamkeit geld- und fiskalpolitischer Maßnahmen im Rahmen eines Mundell-Fleming Modells. Er unterscheidet dabei zwischen dem Modell der kleinen offenen Volkswirtschaft und dem Zwei-Länder-Modell. Zusätzlich zur grundlegenden Analyse der Effekte auf Produktion, Einkommen und Leistungsbilanz stellt er die Wirkungen auf die Einkommensverteilung in den Mittelpunkt der Betrachtung.
Herausgeber : Abelshauser, Werner; Gilgen, David; Leutzsch, Andreas
Kulturen der Weltwirtschaft
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Die wachsende Dynamik der Weltmärkte macht es immer dringender, deren kulturelle Bestimmungsgründe wissenschaftlich zu untersuchen. Dieser Aufgabe stellen sich die Autoren dieses Bandes. Sie zeigen aus interdisziplinärer Sicht, dass es gerade kulturelle Unterschiede sind, die im wirtschaftlichen Wettbewerb letztlich den Ausschlag geben und Wettbewerbsvorteile langfristig sichern. Durch Fallbeispiele wird sich der zentralen Frage genähert, was Wirtschaftskulturen sind und wie sie das wirtschaftliche Geschehen nachhaltig beeinflussen. Ferner ist die große Beständigkeit von Wirtschaftskulturen und ihre Dominanz in der weltwirtschaftlichen Arena zu erklären. Dies geschieht mit Blick auf den erfolgreichen ebenso wie den gescheiterten institutionellen Wandel.
Matthias Weik, Marc Friedrich
Herausgeber : Tectum Wissenschaftsverlag
Der größte Raubzug der Geschichte 1., Aufl.
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
HERZLICH WILLKOMMEN auf einer spannenden Reise in die Welt des Wahnsinns, der Lügen, des Betrugs und der größten Kapitalvernichtung, die die Menschheit je erlebt hat. Vor unseren Augen findet der größte Raubzug der Geschichte statt, und wir alle sind seine Opfer. Die Reichen in unserer Gesellschaft werden immer reicher, während alle Anderen immer ärmer werden. Die Autoren fragen: Wie entsteht überhaupt Geld? Wie kommen Banken und Staat eigentlich zu Geld? Warum ist das globale Finanzsystem ungerecht? Tragen tatsächlich nur die Banken die Schuld an der aktuellen Misere oder müssen auch die politischen Entscheider zur Verantwortung gezogen werden? Warum steht das größte Finanz-Casino der Welt in Deutschland, und kaum jemand weiß darüber Bescheid? Ist der Euro nicht letztlich doch zum Scheitern verurteilt? Sind Lebens-, Rentenversicherungen, Bausparverträge und Staatsanleihen noch zeitgemäße Investments? Dienen Finanzprodukte dem Kunden oder nur der Finanzindustrie? Was bedeutet es, wenn ein Staat Bankrott geht? Wer profitiert eigentlich von den Schulden unseres Staates? Kann ewiges Wachstum überhaupt funktionieren? Dieses spannende und engagierte Buch gibt nicht nur verunsicherten Anlegern Antworten. Es zeigt auf, welche Kapitalanlagen jetzt noch sinnvoll sind, und von welchen nur die Finanzindustrie profitiert. Schon die nächsten Monate könnten für das finanzielle Schicksal von Staaten und deren Bürgern entscheidend sein. Auch Sie sind betroffen: Wer jetzt nicht richtig handelt, steht vielleicht bald mit leeren Händen da. Doch jede Krise hat auch ihre Chance. Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht zu den Verlierern gehören!
Andrè Morys
Herausgeber : entwickler.press
Conversion-Optimierung
Verlag: entwickler.press
97% aller Besucher eines Onlineshops kaufen nicht. Dieser Durchschnittswert verdeutlicht das Dilemma, mit dem sich Designer, Entwickler und Betreiber eines Onlineshops gleichermaßen auseinander setzen müssen. Die Methoden, Werkzeuge und Möglichkeiten zur Steigerung der Verkaufsleistung erscheinen zunächst vielfältig und komplex. André Morys liefert in diesem Buch wertvolle Einblicke in die Praxis der Conversion Optimierung. Anhand eines einfachen Modells zeigt er konkrete Handlungsspielräume und liefert wertvolle Anleitungen zur Optimierung für Onlineshops. Erkenntnisse aus zahlreichen Wissenschaftlichen Studien und Fallbeispiele aus dem Alltag belegen die Wirksamkeit der gezeigten Methodik. In diesem Buch lernen Sie: Warum Ihr Onlineshop Besucher nicht zum Kauf motiviert Wie Sie gezielt Kaufbarrieren im Onlineshop identifizieren Welche Stellschrauben Ihre Web-Marketing-Ausgaben effektiver machen Wie Sie von Ihren Wettbewerbern lernen können Mit welchen Mitteln Sie Ihre Kunden besser binden können Direkt umsetzbare Expertentipps helfen, die Theorie einfach in die Praxis umzusetzen.